Wir lieben Katzen. Aber eines ist klar: Tote Katzen springen nicht. An den Finanzmärkten werden aus diesem Grunde heftig überschießende Gegenbewegungen nach einer Krisensituation als „dead cat bounce“ bezeichnet.
Was für ein Mai! Normaler Weise macht der April was er will. Na ja, Klimawandel halt. Oder was auch immer. Für Österreichs Tourismusministerium kam das überraschende „Aus“, dafür gibt’s jetzt ein Staatssekretariat – das dritte Mal übrigens.
Freiheit des Reisens. Wie sehr vermissen wir sie! Wie sehr sehnen wir die Vor-Corona-Zeit zurück. Okay, ESTA war immer mühsam. Doch jetzt gleichen USA-Reisen einem erheblich hürdigeren Hürdenlauf. Niemand weiß nix.
Seit zwei Jahren hält Corona die Welt in Atem. Seit wenigen Wochen sind es die russischen Truppenaufmärsche an den Grenzen zur Ukraine. Und plötzlich schwebt ein Gespenst über Europa, das in dieser Dimension und dieser Nähe ausgerottet erschien: Krieg.
Was tun, wenn Impflicht herrscht und jene, die sich schon bisher weigerten, dies auch weiterhin tun? Strafen? Belohnen? Tja. Das mit dem „Schützen“ von ihnen hat ja auch nicht funktioniert.
Wer hätte das gedacht? Dass die gesamte Welt – von Anchorage bis Auckland – zu Wellenreitern wird? Wellenreiter*innen natürlich. Denn nichts tut sie anderes, seit bald zwei Jahren.
Stell dir vor, es ist Reisemesse und keiner geht hin. Also fast keiner. Anfang November bei „Die Presse-SCHAU“ war’s soweit. Als Messe-Event des Jahres mit fünf Erlebniswelten angekündigt, kam alles, nur keine Besucher*innen. Also kaum welche.
Liebe Deutsche, als Ösi haben wir unsere Schuld getan. Fliegend. Die Schmach getilgt, die seit der beschämenden 0:1 Heimniederlage heuer im Frühjahr gegen Nordmazedonien auf eurem Fußballteam lastete. Mit Walzerklängen geht’s eben besser.
Die ÖBB dürfen stolz sein auf ihr Nachtzugangebot. Mit recht. Es ist beliebt. Sehr beliebt sogar. So sehr, dass zwischen Wien und Zürich gleich mehrere Nachtzüge in kurzen Zeitabständen verkehren.
Sorglos Reisen, das war einmal. Jetzt dürfen wir bestenfalls davon träumen. Etwa davon, dass einheitliche Regelungen herrschen, unter welchen Voraussetzungen man sich auf die Socken machen kann.
Es ist das aktuelle Modewort: Delta. Die Freude beim gleichnamigen US-Carrier dürfte sich in Grenzen halten. Denn er ist nicht damit gemeint. Sondern jenes Delta, das ihr und uns allen das Leben derzeit schwer macht.
Taxi-Fahren in Wien war schon immer eine Besonderheit. Der berühmte Wiener Schmäh fährt immer mit. Oder meistens. Wie neulich, als das Original am Steuer jovial meinte: „Wissen’s eh, was de drei ‚G‘ bedeuten: g’schneuzt, g’kampelt und g’woschn!“
Jetzt geht’s los. Also soll’s los gehen. Das war schon zu Jahresbeginn erwartet worden. Daraus wurde … richtig: nichts! Doch wie heißt es so schön: Alles neu macht der Mai. Die Öffnung von Gastro und Beherbergung kurz vor Pfingsten etwa.
Komisch: Die tragen keine Masken. Schau: Die halten keine Abstände ein! Unglaublich: Die können unbeschwert reisen! All das sind keine Beobachtungen aus dem Alltag ...