Durchgeblickt

Günther Greul

• Wirtschaftsjournalist

Karriere-Steckbrief: langjähriger Chefredakteur der ÖGZ, danach Chefredakteur und Geschäftsführer des Österreichischen Wirtschaftsverlages

Seit 29. März 2003 zeigt Greul mit seiner Kolumne „Durchgeblickt” auf, was hinter den Dingen liegt, die für die Tourismusbranche top-aktuell sind. g.greul@tai.at

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Ein Pferd müsste man sein

Gearbeitet darf grundsätzlich nur jeden zweiten Tag werden, und zwar von 10 bis 22 Uhr, um die Stressbelastung nicht zu hoch werden zu lassen, inklusive Fahrzeiten von und zum Arbeitsplatz. Ab 35 Grad im Schatten ist Hitzefreizeit vorgeschrieben.

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03. Juni 2016 | G. Greul
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Werden in Wien Schanigärten durch Stehtische ersetzt?

Wenn es in einem von Streit und Missgunst geprägten politischen Klima gelingt, alle Parteien nicht nur an einen Tisch, sondern zu einer gemeinsamen Pressekonferenz zu bringen, muss es wohl um ein Problem gehen, das einen Schulterschluss als Notmaßnahme gegen eine existentielle Bedrohung verlangt.

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20. Mai 2016 | G. Greul
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Vereinsfeste werden zum Politikum

Eines der ältesten Probleme des Gastgewerbes, das schon in den Nachkriegsjahren – wir reden vom e r s t e n Weltkrieg – bei kaum einer Tagung der Interessenvertretung fehlte, hat neue Aktualität gefunden: Die zunehmende Konkurrenzierung der Gastronomie durch Vereinsveranstaltungen.

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06. Mai 2016 | G. Greul
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Mit Airbnb wird man leben lernen müssen

Dem Angebot steht eine entsprechende Nachfrage gegenüber, „abdrehen“ wird sich Airbnb nicht mehr lassen und außer der Hotellerie möchte das auch kaum jemand.

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21. April 2016 | G. Greul
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Wie der Doggy Bag zur Tafel Box wurde

Entstanden ist der Doggy Bag angeblich in der wirtschaftlichen Krisenzeit in den USA: Reste von Mahlzeiten ließen sich manche Gäste in Lokalen „für den Hund“ einpacken. In Europa herrschte hingegen eine hohe Genierschwelle für die Mitnahme von Mahlzeitreisten.

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08. April 2016 | G. Greul
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Nicht mehr als ein Grüssaugust

Von über 6.000 weltweit befragten Reisenden erwarten 80 Prozent, dass bis 2020 Roboter in ihrem Leben eine große Rolle spielen werden, zwei Drittel glauben, dass dies ihr Leben maßgeblich verbessern wird und 72 Prozent haben nichts dagegen, dass Roboter in der Reisebranche eingesetzt werden.

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25. März 2016 | G. Greul
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Airbnb: Graubereich ohne Ausweg?

Selten gab es so ungeteilte Zustimmung von allen Seiten wie zur Ankündigung von Wiens für Finanzen und Tourismus zuständiger Vizebürgermeisterin Renate Brauner, die Stadt würde die Vermittlung privater Unterkünfte über Internetplattformen wie vor allem Airbnb verstärkt unter Kontrolle nehmen.

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14. März 2016 | G. Greul
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Kommen jetzt die Rollstuhlsheriffs?

Wenn es nach der Forderung des Bundes-Behindertengleichstellunggesetzes geht, müsste Österreich seit 10 Jahren „barrierefrei“ sein: Also ein Beisel mit einer Stufe am Eingang, Toilettenanlage im Keller ohne Lift, eine Pension mit weniger als 120 cm breiten Gängen – das alles und vieles mehr dürfte es nicht mehr geben.

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26. Februar 2016 | G. Greul
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Vida will Branchenimage aufpolieren

Der Tourismus braucht dringend eine Imagekorrektur. Ja – tatsächlich? Fast möchte man sagen, das ist ein alter Hut: Seit Jahren leidet die Branche darunter, dass der schlechte Ruf des Gastgewerbes als Arbeitgeber die wesentliche Ursache für die akuten Personal- und insbesondere Nachwuchsprobleme ist.

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12. Februar 2016 | G. Greul
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Arbeit im Tourismus soll wieder „cool“ werden

„Wir wollen erreichen, dass es wieder cool wird, im österreichischen Tourismus zu arbeiten.“ Auf diesen einfachen Nenner konzentrierte Michaela Reitterer die Zielsetzung des „größten Projektes in der Geschichte der Österreichischen Hoteliervereinigung“. Zum Start ihrer neuen Funktionsperiode als Präsidentin der ÖHV kündigte sie beim ÖHV-Kongress in Zell am See eine über drei Jahre laufende Kampagne zur Sicherung des qualifizierten Berufsnachwuchses an.

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29. Jänner 2016 | G. Greul
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Schlechte Zeiten für „Hotelführer“

„Magazinformat“ und ein halbes Kilo schwer – das sind die Neuerungen, die den „ÖHV Hotelguide 2016“ auf den ersten Blick von den Ausgaben der letzten Jahre unterscheiden. Im neuen Format passt es nicht einmal ins Handschuhfach eines durchschnittlichen Autos.

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04. Dezember 2015 | G. Greul
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