Durchgeblickt

Günther greul

• Wirtschaftsjournalist

Karriere-Steckbrief: langjähriger Chefredakteur der ÖGZ, danach Chefredakteur und Geschäftsführer des Österreichischen Wirtschaftsverlages

Seit 29. März 2003 zeigt Greul mit seiner Kolumne „Durchgeblickt” auf, was hinter den Dingen liegt, die für die Tourismusbranche top-aktuell sind. g.greul@tai.at

Durchgeblickt

Polit-Deal kippt das Rauchverbot

Ganz unerwartet kam es nicht, aber eine Überraschung war es dann doch: Seit sich eine Regierungskoalition ÖVP/FPÖ abzeichnete, kam wieder Bewegung in die eigentlich schon abgehakte Rauchverbot-Diskussion.

–>
15. Dezember 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Klimawandel oder nur Wetterbesserung?

Wenn es um Klimawandel geht, sind erfreuliche Informationen eher selten. Sie bewegen sich zwischen der Ankündigung des baldigen Weltunterganges und – wenn es um das Arbeitsklima geht – der Voraussage, dass demnächst der letzte brauchbare Arbeitnehmer die „Fluchtbranche“ Tourismus auf Grund der unzumutbaren Arbeitsbedingungen verlässt.

–>
01. Dezember 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

„Das Berühren der Figüren …“

„Sind alle Männer Tiere?“ Mit diesem Titel am Cover erschien das Nachrichtenmagazin „profil“ am Höhepunkt der weltweiten Sexismus-Diskussion, die durch die Praktiken des Hollywood- Produzenten Harvey Weinstein ausgelöst worden war.

–>
17. November 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Mit Hausverstand gegen „Fake News“

Genau zwei Jahrtausende ist es her, dass der römische Kaiser Tiberius seinem Feldherrn Germanicus einen Triumphzug in Rom genehmigte, obwohl dessen Krieg gegen die Germanen mit einem Desaster geendet hatte.

–>
03. November 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Arbeitswelt auf dem Weg ins Chaos

Für Tourismusobfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher ist die in der letzten Sitzung des Nationalrates vor der Wahl beschlossene Angleichung von Arbeitern und Angestellten per Gesetz „ein unverantwortlicher wahltaktischer Schnellschuss auf Kosten der gesamten heimischen Wirtschaft“, auch nach der am letzten Drücker beschlossenen Sonderregelung für den Tourismus.

–>
20. Oktober 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Digital-Strategie: Zum „Soll“ fehlt das „Wie“

„Auch neue Produktkreationen wie z. B. Schnitzkurse im Programm des Hotels, Yoga am See oder digitale Wanderführer setzen branchenübergreifende Zusammenarbeit voraus und schaffen neue Anreize für die Gäste“.

–>
06. Oktober 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Der mühsame Weg zur Digitalisierung

Als Premiere einer erstmalig gemeinsam von der Österreich Werbung, dem Wirtschaftsministerium und der Tourismus-Sparte der WKO in Linz durchgeführten Veranstaltung waren die „1. Österreichischen Tourismustage“ ein schöner Erfolg: Die kaum aufgehübschte Industrieleiche der Post-City, die modernistische „voestalpine stahlwelt“ und das futuristische Ars Electronica Center boten einen vielfältigen und interessanten Rahmen für ein Branchenereignis der besonderen Art.

–>
22. September 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Nach den Allergenen nun zu Acrylamid

Mit der Mitteilung, dass die unnötige „Allergeninformationsverordnung“ entschärft wird, löste die Gesundheitsministerin allseitigen Applaus aus: Noch vor der Nationalratswahl kann der zur Deklaration von 14 allergenen Stoffen verwendete Buchstabensalat von den Speisekarten verschwinden.

–>
08. September 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Tourismus braucht eigene Flexi-Lösung

„Bei dem lauschigen Treffen auf Burg Golling hat die Wirtschaft jetzt endlich auf den Tisch gelegt, was sie eigentlich wirklich von den Beschäftigten im heimischen Tourismus will und erwartet. Und zwar einen 13-Stunden Arbeitstag!“ Berend Tusch, Tourismus–Vorsitzender in der Gewerkschaft Vida, bezog sich bei dieser „entlarvenden“  Feststellung auf ein Interview, das ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer bei einer Veranstaltung der Vereinigung „Senat der Wirtschaft“ gegeben hatte.

–>
25. August 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Airbnb ist nicht mehr zu bremsen

Gleiche Rahmenbedingungen für gleiche Tätigkeiten: Das ist nicht nur die Forderung der Hotellerie, wenn die Tätigkeit der Privatquartier-Vermieterplattform Airbnb (und ähnlicher) diskutiert wird, dazu bekennt sich auch die Politik. Bisher drehte sich alles darum, wie man Airbnb bremsen könnte.

–>
11. August 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

GewO: In der Nachspielzeit alles erreicht

Im Fußball fallen entscheidende Tore oft in der Nachspielzeit. Das passierte auch bei der Reform der Gewerbeordnung: Nach dem Beschluss von Neuwahlen rechnete kaum jemand damit, dass der beschlussfertige, vom Nationalrat aber an den Wirtschaftsausschuss zurückgeschickte Entwurf noch in dieser Legislaturperiode Gesetz werden könnte.

–>
14. Juli 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Trommeln gehört zum Handwerk

Eine zweifache Premiere gab es kürzlich für die ÖHV: Zum Auftakt des „Tages der offenen Hoteltüre“ trat sie erstmalig bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit der Gewerkschaft Vida auf – und bei der Eröffnung war nur ein einziger Journalist zu begrüßen. Schon ein bisserl peinlich.

–>
30. Juni 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

So fördert Österreich die EU-Bürokratie

Das Image der EU nicht zuletzt deswegen angeschlagen, weil sie sich mit unnötigen Reglementierungen in den Alltag der Bürger einmischt – von Glühlampenverbot bis zur Allergen-Kennzeichnungspflicht. Ein Beispiel, wie die Mitgliedsländer dazu beitragen, dass es trotz der Forderung nach Beschränkung auf das Wesentliche immer schlimmer wird, liefert gerade Österreich.

–>
16. Juni 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Ein Goldfisch im Haifischbecken

Wer meint, dass eine „Multimarkenstrategie“ im Hotelbereich ein Geschäftsmodell ist, das die Kapazität internationaler Ketten voraussetzt, wird durch das Beispiel der Ipp-Hotels eines Besseren belehrt: Man kann auch mit nur sieben Häusern, rund 500 Zimmern, 170 Mitarbeitern und elf Mio. Euro Umsatz dreispurig fahren und damit erfolgreich sein.

–>
02. Juni 2017 | G. Greul
Durchgeblickt

Deklarationspflicht hat eine Kehrseite

Dass die Landwirtschaft vom Gastgewerbe fordert, die Herkunft von Fleischprodukten auf der Speisekarte auszuweisen, ist fast schon ein alter Hut. Kürzlich verlangte dies auch die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter, mit der Begründung, dass in der Gastronomie immer mehr „billigste ausländische Molkereiprodukte“ verwendet würden.

–>
19. Mai 2017 | G. Greul
Nach oben