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Luxus ändert sich, airtours bleibt! „Es geht um Unerwartetes, Spezielles“

Print-Ausgabe 18. November 2022

„Vor allem Zeit mit der Familie ist zum Luxus geworden“, erklärt Claudia Janner-Moser


 

Wobei ex Österreich laut Sales & Marketing Managerin Claudia Janner-Moser vor allem Nonstop-­Ziele ab Wien zu den Rennern zählen, ebenso Private Travel und Top-Kreuzfahrten

Alles verändert sich, auch die Defi­nition von Luxus. Stand einst der reine Besitz von Luxusgütern im Fokus, der später von erlebbaren Luxuskonzepten abgelöst wurde, legte dann vor allem die jüngere Generation Wert auf die Ressourcenschonung. Die Pandemie hat für einen weiteren Schub gesorgt: „Es geht um Unerwartetes, Spezielles, das ewig in Erinnerung bleibt“, so Claudia Janner-Moser, Sales & Marketing Managerin der TUI-Luxusmarke airtours für Österreich und CEE (Central and Eastern Europe). Vor allem auch „Zeit mit der Familie ist zum Luxusgut geworden“, wie Claudia Janner-Moser im Gespräch mit T.A.I. betont. „In den zurückliegenden zwei, drei Jahren sind vor allem Mehrgenerationen-Reisen ein Thema geworden. Die Nachfrage nach zwei bis drei Bedrooms und Villen ist größer.“

Business-Lunches statt Frühstücksseminaren

Geändert hat sich nicht nur der Luxus-­Begriff, auch die Verhaltensweisen der Reisebüro-Mitarbeiter*innen sind nicht mehr dieselben wie vor Corona. Dies nicht zuletzt deshalb, „weil die Büros vor allem in den Bundesländern nur noch knapp besetzt sind“, wie Claudia Janner-­Moser auf den akuten Personalmangel hinweist. Frühstücksseminare veranstaltet airtours hierzulande daher seltener als bisher. Sehr gut angenommen werden hingegen die neu eingeführten Business-Lunches in Wien sowie die maximal zwei Stunden dauernden Abendveranstaltungen.

Wie steht es um die Top-Destinationen? „In Österreich sind sie immer davon abhängig, welche nonstop von Wien angeflogen werden“, erzählt die airtours-Managerin, die seit 2015 den Vertrieb der TUI-Luxus­marke leitet. Zu den erfolgreichen Zielen gehört aufgrund der Verbindung von Austrian Airlines nach Cancún auch Mexico: „Es ist wieder ganz groß auf der Welt­-karte.“ Dasselbe gilt seit langem für Mauritius und die Malediven, die mit Abstand erfolgreichsten Winter-­Destinationen von airtours.

Trend zur Business Class

Interessant ist die Preisentwicklung. Während jene der Landarrangements sich gegenüber 2019 „nicht so dramatisch“ verändert haben, sind die Flugpreise stark gestiegen. Gleichzeitig „gibt es einen großen Bedarf nach Business Class. Das ist schon gewaltig.“

Erfreulich ist das Comeback von Thailand, das erst mit 1. Oktober alle bislang gültigen Corona-Einreise­regeln aufgehoben hat. Claudia Janner-­Moser: „Es besteht eine Riesen-Nachfrage.“ Austrian Airlines fliegt wieder täglich nonstop zwischen Wien und Bangkok, EVA Air viermal pro Woche. Nachgefragt bei airtours wird „ganz Thailand, auch die kleinen Inseln, Phuket, Bangkok und Rundreisen nach Nordthailand mit Chiang Mai und Chiang Rai“. Nach den Malediven und Mauritius ist Thailand ein weiteres wichtiges Winter-Ziel für airtours in Österreich, gefolgt von Dubai und Afrika, das mit Tansania (in Kombination mit der Insel Sansibar), Südafrika sowie Ruanda und Uganda punktet.

Kreuzfahrten und Private Trave

Zu den stärker in den Vordergrund tretenden Themen bei airtours gehören auch die Luxuskreuzfahrten. Die Luxusmarke bietet in ihrer in Hannover ansässigen Kreuzfahrtabteilung 10 Reedereien an, von Regent Seven Seas über Silversea bis zu Oceania Cruises. „Es besteht ein Trend zu kleineren elitären Schiffen“, freut sich Claudia Janner-Moser. airtours vergütet Reisebüros deren Arbeit übrigens mit 12 % Fixprovision.

Welche Pläne stehen 2023 im Fokus?­ „Wir konzentrieren uns voll auf Kreuzfahrten und auf Private Travel“, so Claudia Janner-Moser, die damit auf die airtours-­Designer verweist, die weltweit „individuelle Rundreisen mit einzigartigen Erlebnissen“ ausarbeiten. Dazu gehören Safaris mit verschiedenen Lodges ebenso wie Trips nach Südamerika oder Australien. „Wir konzentrieren uns bei ‚Private Travel‘ ausschließlich auf Destinationen, in denen es Agenturen gibt, die das Luxus-Segment abdecken. Sonst macht es keinen Sinn.“

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