Unter uns gesagt

Wasser

Print-Ausgabe 3. November 2017

Es gilt als einer der Grundweisheiten beim Fliegen: viel Flüssigkeit zu sich nehmen, am besten stilles Wasser. Das hilft gegen gefährliche Venenthrombosen. Vor allem in der Sardinenbüchsen-engen Touristenklasse.
Bloß: wie komme ich zu meinem Wasser? Bei der Sicherheitskontrolle wird’s mir abgenommen. Es könnte ja eine Wasserbombe sein.

Dahinter kommt die Preisbombe. Was im Supermarkt um 33 Cent pro Liter wohlfeil zu haben ist, kostet nach der Security 2,50 Euro. Für den halben Liter. An Bord sind’s dann 3,00 Euro. Das 18-fache vom Hofer. Es sei denn, man hat ein teures Ticket gekauft.

Die EU hat sich schon über viele Dinge den Kopf zerbrochen. Auch über Fluggastrechte. Doch wo ist das Wasser geblieben? Am besten, die EU macht es zur verpflichtenden Leistung der Airlines für jeden Passagier, egal welchen Tarif der zahlt. Es ist höchste Zeit für die „Anti-Thrombosen-Verordnung“, meint der

Peter

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Erstellt am: 03. November 2017

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