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Mitten in der heißen Phase der Privatisierung – nach Air France-KLM gab Lufthansa ein Angebot für die Minderheitsbeteiligung ab – präsentierte TAP Air Portugal CEO Luís Rodrigues die Zahlen für das zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2025. Die entscheidenden Daten in Kürze: TAP Air Portugal meldete das vierte Jahr in Folge einen Gewinn (positiver Jahresüberschuss von 4,1 Mio. Euro), – ohne Anpassung aufgrund der Körperschaftsteuersätze hätte sich der Nettogewinn sogar auf 46 Mio. Euro belaufen –, die Betriebserlöse kletterten um +1,2 % auf 4,3 Mrd. Euro, es wurden 16,7 Mio. Passagiere befördert (+3,4 %) und die Auslastung stieg um weitere 1,9 Prozentpunkte (PP) auf 84,2 %.
Für Luís Rodrigues, seit April 2023 CEO von TAP, ist der positive Jahresabschluss wichtig, denn er zeigt, dass „die Fluggesellschaft ihre Finanzlage gestärkt“ hat. So stieg die Liquidität mit Jahresende um weitere 113,7 Mio. Euro (+20,2 %) auf nunmehr 765,3 Mio. Euro.
Zurück zur geplanten Privatisierung: Das Angebot der Lufthansa – TAP ist seit 2005 Mitglied der „Star Alliance – wurde nur wenige Stunden nach jenem von Air France-KLM eingereicht. Nicht mehr im Rennen ist die International Airlines Group (IAG), die sich aus dem Verfahren zurückgezogen hat.
Die portugiesische Regierung plant demnach bis zu 44,9 % an TAP Air Portugal zu verkaufen, weitere 5 % sind für die Mitarbeiter reserviert. Gemäß den Bedingungen des Privatisierungsvertrags kann die beim Staat Portugal verbleibende Beteiligung von 50,1 % zu einem späteren Zeitpunkt an jene Airline-Gruppe verkauft werden, welche die Minderheitsbeteiligung erwirbt.
Die Entscheidung für die nunmehrige Privatisierung fiel im Sommer vorigen Jahres. Bis Ende 2026 soll eine endgültige Entscheidung über den zukünftigen Partner getroffen werden.
Erstellt am: 10. April 2026
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