T.A.I. Werbe Grand Prix
Costa Crociere

„Wir legen den Fokus stärker auf Qualität anstatt auf Volumen“

Print-Ausgabe 15. Jänner 2026

„Jedes Schiff soll ein Erlebnis des Staunens sein, im Einklang mit der ‚Sea & Land Wonder Platform‘ Strategie“, berichtet Ulrike Soukop

Deshalb setzt Costa ab sofort auf innovative „Sea-&-Land-Destinations“, auf das „La Bella Vita“ sowie den weiteren Ausbau des kulinarischen Angebots

Im Rahmen der „Costa Protagonisti del Mare“ fand auch der „Global Summit 2026“ statt. In dessen Rahmen sprach T.A.I. mit Ulrike Soukop, der General Managerin für Österreich und die Schweiz für Costa Crociere, über die Neuerungen für 2026.

T.A.I.: Nach einer längeren Pause bieten Sie 2026 wieder ein Fly-&-Cruise-Angebot von Wien nach Genua an. Können Sie uns mehr dazu sagen?

Ulrike Soukop: „Vom 2. Mai bis 31. Oktober macht unser neues Fly-&-Cruise-Angebot zu unserem Flaggschiff Costa Smeralda die An- und Abreise für eine einwöchige Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer noch komfortabler. Der exklusive Costa-­Charterflug jeden Samstag von Wien nach Genua wird von Austrian Airlines durchgeführt. Das Paket umfasst den rund 90-minütigen Flug sowie die Transfers vom Flughafen Genua zum Hafen Savona und retour. Bequemer geht es kaum. Ab 16. Mai führen die Routen zu den Highlights des Mittelmeers mit Marseille – Barcelona – Ibiza – Palermo – Rom. Bei den Abfahrten am 2. und 9. Mai wird Tunis anstelle von Ibiza angelaufen.“

T.A.I.: Warum gab es eine Unterbrechung des Fly-&-Cruise-Angebots nach Genua?

Ulrike Soukop: „Pandemiebedingt mussten wir das Fly-&-Cruise-Angebot vorübergehend einstellen. Dank unseres verlässlichen Airline-Partners Austrian Airlines können wir Fly & Cruise nun wieder anbieten. Genua ist übrigens von Wien aus im Sommer 2026 die einzige Destination mit einem exklusiven Costa Charterflug. Für weitere Abfahrtshäfen, wie z.B. Hamburg für Nordlandreisen, können aber immer auch individuelle An/Abreisepakete mit Flug & Transfer – sprich ‚FlexFlug‘ – zu tagesaktuellen attraktiven Preisen gebucht werden. Im Winter werden natürlich für die Ferndestinationen auch wieder Fly&Cruise Pakete angeboten, teilweise mit Umsteigeverbindungen.“

T.A.I.: Wie auf den ‚30. Costa Protagonisti del Mare‘ im Dezember verkündet wurde, gibt es keine neuen Costa-Schiffe, aber viele Neuerungen. Um welche handelt es sich vorrangig?

Ulrike Soukop: „Vor allem werden die innovativen ‚Sea-&-Land-Destinations‘ begeistern, während an Bord das ‚Dolce Vita‘-Lebensgefühl das Urlaubserlebnis prägt – von entspannten Momenten auf See bis hin zu italienischem Genuss. Abgerundet wird dieses Erlebnis durch den weiteren Ausbau des kulinarischen Angebots, insbesondere durch das Spezialitätenrestaurant ‚Archipelago‘.“

T.A.I.: Welche „Sea and Land Destinations“ werden Ihrer Meinung nach Costa-Gäste aus Österreich besonders begeistern?

Ulrike Soukop: „Da gibt es viele, vom Mittelmeer bis in die Karibik, von Afrika bis Nordeuropa. Im westlichen Mittelmeer etwa auf der Costa Pacifica die ‚Sea Destination‘ in Golfo Aranci auf Sardinien: Bei Sonnenuntergang gehen die Gäste vor der Küste an Land und fahren mit Booten zu den kristallklaren Gewässern der Insel Tavolara, wo ein Badeaufenthalt vorgesehen ist. Mitte August steht zudem eine Sonderkreuzfahrt zur totalen Sonnenfinsternis im Balearenmeer auf dem Programm. An Land wird das Angebot durch ausgewählte Erlebnisse ergänzt, darunter eine Mehari-Tour durch die Landschaften von Cassis sowie eine Vespa-Fahrt durch Rom.“

T.A.I.: Die Costa Fortuna wird im Herbst 2026 die Flotte verlassen, sodass nur noch acht Schiffe verbleiben. Warum diese weitere Verkleinerung?

Ulrike Soukop: „Diese Entscheidung ist Teil unserer übergeordneten Markenstrategie, den Fokus stärker auf Qualität statt Volumen zu legen, und unterstreicht unser Engagement für hochwertige und innovative Erlebnisse. Durch die Optimierung unserer Flotte, die Konzentration auf strategische Märkte und gezielte Investitionen in Innovation positionieren wir uns für langfristiges Wachstum und bereiten uns auf eine mögliche Einführung neuer Schiffe vor. Costa Fortuna wird bis zu ihrer endgültigen Übergabe Mitte September 2026 im Rahmen eines Bareboat-Chartervertrags weiterhin von Costa betrieben. Bis dahin wird das Schiff wie gewohnt auf höchstem Niveau geführt.“

T.A.I.: Wann können wir mit einem Neuzugang rechnen?

Ulrike Soukop: „Nochmals: Costa setzt nicht auf Wachstum durch zusätzliche Kapazitäten, sondern auf die Schaffung von Mehrwert für Gäste und Partner. Im Mittelpunkt stehen besondere Erlebnisse an Land und an Bord, geprägt vom italienischen La Bella Vita-Lebensgefühl. Dieses konsequente Konzept spiegelt sich auch in den hohen Zufriedenheitswerten wider, die selbst ältere Schiffe erzielen. Dieses Qualitätsversprechen wird durch gezielte Investitionen in die Flotte konsequent umgesetzt, daher haben wir seit 2021 über 200 Mio. Euro in die Flotte investiert – in Serviceverbesserungen, Modernisierungen und technologische Innovationen zur Steigerung der Nachhaltigkeit. Ein zentrales Beispiel dafür ist die Costa Serena, die nach einem umfassenden Refurbishment als ‚Pop Ship‘ neu präsentiert wird, mit neu gestalteten Bereichen und innovativen Konzepten wie dem ‚Temple of Light‘, der ‚Pummid’oro‘-Pizzeria oder der exklusiven ‚Speakeasy‘-Bar. Weitere Modernisierungen sind bereits für Costa Toscana, Costa Favolosa und Costa Pacifica geplant. Unser Ziel ist klar: Jedes Schiff soll ein Erlebnis des Staunens sein, vollständig im Einklang mit der Strategie der ‚Sea & Land Wonder Platform‘.“

T.A.I.: Sie sprachen vorhin über das Spezialitätenrestaurant „Archipe­lago“. Auf wie vielen Costa-Schiffen gibt es dieses Restaurant und was macht es so besonders?

Ulrike Soukop: „Kulinarik ist ein fester Bestandteil unseres Angebotes und steht für hohe handwerkliche Qualität, die unsere österreichischen Gäste besonders schätzen. Das Spezialitätenrestaurant ‚Archipelago` ist auf allen Schiffen mit Ausnahme der Costa Fortuna verfügbar und wird künftig als weiterentwickeltes kulinarisches Gesamterlebnis positioniert. Anstelle mehrerer separater Menüs tritt ein gemeinsames Konzept, das von den drei Michelin-Sterneköchen Bruno Barbieri, Ángel León und Hélène Darroze gestaltet wurde. Die Gerichte folgen einer inhaltlich abgestimmten Dramaturgie, inspiriert von Costas ‚Sea-&-Land‘-Routen und begleitet von dezenten Elementen wie Musik, Licht und wechselnden Szenen. Vorgestellt wurde das neue Archipelago-Konzept übrigens beim ‚Costa Global Summit ‘ in Barcelona, der offizielle Start ist für das kommende Frühjahr geplant. Auch dieses Konzept unterstreicht Costas Position als ‚Experience Platform‘, die sich auf das konzentriert, was Reisenden am wichtigsten ist: Entspannung, Entdeckung und Verbundenheit.“

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