Doppelmayr/Garaventa

Meilensteine, Weltrekorde und Innovationen auf der Interalpin

Print-Ausgabe 3. Mai 2019

Die beiden geschäftsführenden Direktoren der Doppelmayr Gruppe, Hanno Ulmer und Michael Doppelmayr

Kommen mit Innovationen zur Interalpin: die beiden geschäftsführenden Direktoren der Doppelmayr Gruppe, Hanno Ulmer (l.) und Michael Doppelmayr



Doppelmayr/Garaventa wird in Innsbruck mit SMART Ropeway Details seiner Digitalisierungsoffensive bekannt geben – Premiere feiert die 3S-Kabine ATRIA

Ein Highlight und wichtige Plattform für den Austausch mit Kunden und Geschäftspartnern aus aller Herren Länder – das ist für Michael Doppelmayr, geschäftsführender Direktor von Doppelmayr/Garaventa die Interalpin in Innsbruck. Heuer nutzt der in Vorarlberg beheimatete Weltmarktführer im Seilbahnbau die im Zweijahresrhythmus abgehaltene Messe zur Präsentation von gleich drei Neuheiten: der SMART Ropeway (Stichwort: digitale Zukunft der Seilbahn) sowie neue 3S-Kabine ATRIA der Konzerntochter CWA und die OMEGA V Kabine – ein Element der Seilbahngeneration D-Line.

Laut Gerhard Gassner, seit dem Jahresbeginn zusammen mit Thomas Pichler Geschäftsführer der Doppelmayr Seilbahnen, fasst SMART Ropeway „alle digitalen Themenkomplexe des Unternehmens zusammen, erweitert das Produkt- und Serviceportfolio und schafft so einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden. Es ist unsere Digitalisierungsoffensive.“

Im Zuge von SMART Ropeway werden Angebote und Funktionen entwickelt, die laut Gerhard Gassner „dem Seilbahnbetreiber den Arbeitsalltag erleichtern.“ Dabei geht es u.a. um die Unterstützung beim Betrieb einer Anlage oder bei Instandhaltung und Wartung „sowie einiges mehr“, wie Gassner betont, der jetzt aber noch nicht mehr verraten will. Dafür dient ja die Interalpin.

Auch über die neue 3S-Kabine ATRIA wird vorzeitig noch nichts verraten, während die fünfte Kabinengeneration der OMEGA-Serie (kurz: OMEGA V) bereits ihre Weltpremiere hatte: im Rahmen der Eröffnung der 10er-Gondelbahn Kohlmaisbahn der Saalbacher Bergbahnen im Dezember 2018. Sie ist mit 95 Kabinen OMEGA V für je 10 Personen bestückt. Diese zeichnen sich u. a. durch schallabsorbierende Dachhimmel sowie ein innovatives Belüftungskonzept mit Frischluftzufuhr ohne Zugluft aus. Dazu kommen die ergonomischen Sitze und eine großflächige Panoramaverglasung. Auch die Planai-Hochwurzen-Bahnen in Schladming werden ihre neue 10er-Gondelbahn auf die Planai mit OMEGA V Kabinen ausstatten, Eröffnung heuer im Dezember.

Doppelmayr/Garaventa beschäftigt weltweit rund 3.000 MitarbeiterInnen, davon die Hälfte in Österreich. Der Umsatz 2017/2018 stieg um 5,7 Prozent auf rund 846 Millionen Euro. Zwei Drittel aller Projekte werden in den Alpenländern Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Italien realisiert, die zusammen 40 Prozent des Gesamtumsatzes beisteuern. Asien bringt es bereits auf 21 Prozent.

Meilenstein der Seilbahntechnik von Doppelmayr/Garaventa im Vorjahr waren die weltweit steilste Standseilbahn auf den Stoos in der Schweiz (Steigungen von bis zu 110 Prozent) – sie brachte Doppelmayr/Garaventa den IHZ-Innovationspreis 2018 ein –, sowie die Pendelbahn auf die Zugspitze (Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn), die gleich mit drei Rekorden aufwartet: größter Höhenunterschied (1.945 Meter), höchste Fachwerkstütze (127 Meter) und das längste Seilfeld (3.213 Meter). 

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