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„Es ist ein Signal!“ Mit diesen Worten kündigte Eva Buzzi, Präsidentin des ÖRV (Österreichischer ReiseVerband) und Geschäftsführerin von ÖBB Rail Tours, die engere Vernetzung von ÖRV und ÖHV (Österreichische Hotelvereinigung) an. Ab 1. Februar dieses Jahres wird das ÖRV-Büro in jenes der ÖHV in der Mechelgasse 1/3 im 3. Wiener Gemeindebezirk verlegt. „Wir ziehen zusammen“, so Eva Buzzi, in einem T.A.I.-Gespräch zusammen mit ÖRV Generalsekretär Andreas Sturmlechner.
„Ich bin schon immer mit diesem Thema ‚Haus des Reisens‘ schwanger gewesen und träumte immer davon“, betonte Eva Buzzi. Jetzt wird es also Realität. „Es ist eine wichtige Verschränkung im österreichischen Tourismus.“ Bislang war der ÖRV in der Bösendorferstraße 2/12 neben dem Musikverein im 1.Gemeindebezirk zu Hause.
Beschlossen wurde die Übersiedlung im Rahmen einer Vorstandssitzung des ÖRV, die im Dezember zusammen mit einer außerordentlichen Generalversammlung über die Bühne ging. Darin wurden weitreichende Beschlüsse gefasst, wie die Änderung der Statuten. Andreas Sturmlechner (es war die erste unter seiner Alleinverantwortung): „Die alten waren schon ein bisschen in die Jahre gekommen.“
U.a. wurde den neuen Statuten festgelegt, wie viele Ausschüsse es im ÖRV gibt und wie viele Mitglieder diese haben. Breiten Raum nahm auch die Jugendarbeit ein, „ein großes Baby von Johannes Schierl, Geschäftsführer und Vertrieb von ‚sabreisen‘, und Andreas Sturmlechner“, wie Eva Buzzi sagte. Mit der „Initiative Z“ besteht auch ein eigener Ausschuss, als dessen Leiterin Katrin Huisbauer (Geo Reisen, Wien Döbling) fungiert und der 11 weitere Mitglieder zählt (T.A.I. berichtete darüber).
Die Altersgrenze dieses Ausschusses ist mit 30 Jahren fixiert. Die Nachfrage war überaus stark, „wir waren ‚geflasht‘ über die Resonanz“, so Eva Buzzi: „Wir konnten nicht alle nehmen, die mitmachen wollten.“
Ziel des Ausschusses „Initiative Z“ ist es, ungeschminkt im Vorstand zu hören, welche Anliegen der Nachwuchs hat und alles auch aus den Augen der Kunden zu sehen. Ebenso geht es darum, den Beruf des Reisebüro-Kaufmannes/der Reisebüro-Kauffrau mitsamt seiner internationalen Komponente. „Die Mitglieder des Ausschusses gehen in Tourismusschulen und Gymnasien und haben Spaß daran“, so Andreas Sturmlechner.
Es geht um die gesamte Breite des Berufsbildes, also vom Reisebüro bis zum Reiseveranstalter, von Outgoing bis zum Incoming bis zu den Kongressen. Wie Andreas Sturmlechner kritisiert, ist die aktuelle Ausbildung an den Tourismusschulen „sehr Hotel- und Gastronomie-lastig“. Durch die Kooperationen mit den Tourismusschulen soll sich dies ändern. Andreas Sturmlechner: „Wir möchten den Nachwuchs fördern und es unseren Mitgliedern einfacher machen, Nachwuchs zu generieren.
Auch der Frühjahrskongress 2026 des ÖRV in Pörtschach steht unter diesem Motto („Initiative Z – Kontinuität und frische Impulse“).
Erstellt am: 16. Jänner 2026
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