Tourismus-Statistik

Wien & Kärnten wuchsen im Rekord-Winter am kräftigsten! Tirol & Salzburgerland bleiben Spitze

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Es war die stärkste Wintersaison der Geschichte für den österreichischen Tourismus, jene im Winter 2025/2026. Für Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner ist dies „gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“ ein wichtiges Zeichen dafür, „wie wichtig der Tourismus für unser Land ist“. Wobei genauere Details Einblick in das Geschehen geben.

Laut Statistik Austria wurden 74,23 Mio. Nächtigungen (+2,5 %) verbucht. Die stärkste Zunahme kam dabei aus Wien (+6,1 %), das mit rund 9,5 Mio. Übernachtungen bereits 13 % aller Winternächte auf sich vereinen kann. Die Bundeshauptstadt liegt damit in der Wintersaison an dritter Stelle hinter den Riesen Tirol (26,87 Mio. Übernachtungen, +1,9 %) und dem Salzburgerland (16,05 Mio. Nächtigungen, +3,1 %).

Nach Wien bezüglich der Zuwächse rangiert Kärnten, das mit +4,2 % das zweitstärkste Winterergebnis aller Zeiten verbuchen kann (übertroffen nur vom Winter 2007/2008). Insgesamt stehen nun 3,7 Mio. Übernachtungen in Kärntens Winterbilanz.

Spürbar mehr Auslandsgäste

Vor allem die Übernachtungen der Auslandsgäste performten deutlich mit +3,1 %. Mit 57,56 Mio. Nächtigungen stellten sie bereits knapp 78 % aller Winterübernachtungen. Jene der Inländer:innen wuchsen auch, aber nur um 0,8 %.

Auch bei den Nächtigungen durch Auslandsgäste verbuchte Wien mit +6,1 % die kräftigste Steigerung, Kärnten konnte um +4,9 % zulegen. Tirol (+2 %) und Salzburg (+3,7 %) belegen die Spitzenplätze bei den Winterübernachtungen, auch hier liegt Wien unangefochten an dritter Position.

Deutschland bleibt mit 26,5 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt. Die Bundesrepublik hält nun bei einem Anteil von 46 % an den Übernachtungen im Winter.

Auf dem Weg zur Ganzjahresdestination

Für Elisabeth Zehetner ist die gut zu Ende gegangene Wintersaison ein wichtiges Zeichen dafür, „wie gut sich Österreich mittlerweile als Ganzjahresdestination positioniert. Österreich ist längst mehr als nur Skiurlaub.“ Der Erfolg Österreichs als Tourismusziel entstehe laut ihr „dort, wo Natur, Kulinarik, Kultur, Bewegung, Sicherheit und Lebensgefühl zusammenkommen. Genau darin liegt unsere internationale Stärke.“

Wobei sie davor warnt, „Rekordzahlen mit Selbstverständlichkeit zu verwechseln.“ Denn der Tourismus stehe weiterhin vor großen Herausforderungen. Hohe Kosten, Fachkräftebedarf, internationale Konkurrenz und Fragen der Akzeptanz in den Regionen müssten aktiv begleitet werden.

Sommer als große Chance

Wobei der Winter Rückenwind für die kommenden Monate gebe. „Österreich ist auch im Sommer stark nachgefragt“, so Elisabeth Zehetner, die darin eine Chance sieht, „Wertschöpfung breiter über das Jahr und stärker in die Regionen zu bringen.“

Mitte Juni wird Zehetner die neue nationale Tourismusstrategie „Vision T“ präsentieren, die das Zukunftsbild für den österreichischen Tourismus zeichnen und den strategischen Rahmen für die kommenden Jahre setzen soll. T.A.I. wird darüber berichten.

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