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Es war einmal mehr eine grandiose Veranstaltung, die im Grand Tirolia Kitzbühel Anfang Mai 2026 stattfand: Der „Alpine Hospitality Summit“. Bei der von der Prodinger Tourismusberatung organisierten Veranstaltung, – T.A.I. berichtete in der aktuellen Print-Ausgabe darüber –, diskutierten rund 340 Entscheidungsträger:innen aus Hotellerie, Investment, Finanzierung und Tourismuswirtschaft über die Zukunft des alpinen Tourismus. Die beiden Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn und Marco Riederer, hatten wie immer ein tolles Programm zusammengestellt. Für die Moderation sorgte ORF-Star Tarek Leitner.
Mit dabei waren die Spitzen von Österreichs Tourismuswirtschaft, allen voran Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner (Bild), ihre Vorgängerin und jetzige Obfrau der Bundessektion Tourismus in der WKÖ (Wirtschaftskammer Österreich), Susanne Kraus-Winkler, der Präsident der ÖHV (Österreichische Hotelvereinigung) Walter Veit und die Geschäftsführerin der Österreich Werbung (ÖW), Astrid Steharnig-Staudinger.
In ihrer Eröffnungsrede ging Elisabeth Zehetner auf die derzeitige Situation des alpinen Tourismus ein. Der entwickle sich hierzulande in vielen Bereichen weiterhin positiv, gleichzeitig wächst jedoch der betriebswirtschaftliche Druck auf die Betriebe. Mit Blick auf das Gästeplus im abgelaufenen Winter sprach sie aber „von einem erfreulichen Signal“ für den österreichischen Tourismus. Gleichzeitig verwies sie auf geplante Entlastungsmaßnahmen und die Notwendigkeit, Inflation und Kostenentwicklung nachhaltig einzudämmen.

Ein zentrales Thema des Alpine Hospitality Summit 2026 war die Frage, wie sich Hotelentwicklungen künftig wirtschaftlich darstellen lassen. Wobei das Thema Investment in den Fokus rückte. Dies zeigte sich deutlich bei der Podiumsdiskussion „Family Style trifft Marke: Zukauf einer Hotelmarke“, an der neben Wolfgang Greiner (l., der erfahrene Spitzenmanager der Hotellerie fungiert seit einem Jahr als Senior Vice President der Althoff Collection, neun 4-Sternehäuser in Deutschland und der Schweiz) auch Gebhard Schachermayer (2.v.l., Geschäftsführer des auf Immobilien spezialisierten Maklers und Investors in Wien, aktuell rund und 20 Hotels in europäischen Städten und Freizeitdestinationen, darunter das HENRI Country House in Kitzbühel) und Thorsten Vey (2.v.r., Vice President Development & Real Estate bei der DSR Hotel Holding, an denen DERTOUR 74,9 % der Anteile hält) teilnahmen.
Zunächst zeigte die Prodinger Tourismusberatung in einem Video das Zusammenspiel von Eigentümer, Betreiber und Marke, die vor allem für Sichtbarkeit im Vertrieb sorgt. Doch die Diskussion drehte sich dann vor allem um die Beziehung zwischen Eigentümer und Betreiber. „Bei langfristigen Verträgen muss man flexibler werden“, meinte Thorsten Vey. Für Wolfgang Greiner war klar: Das Risiko sollte gut zwischen beiden verteilt sein.“ Gebhard Schachermayer: „Wir müssen aus fixen Pachtverträgen raus.“
Erst am Ende kam man auf die Marke zu sprechen, die für starke Loyalty-Programme sorgt, für Reservierungssysteme, Sales & Marketing und IT-Systeme. Die Problematik brachte Gebhard Schachermayer auf den Punkt: „Viele der kleineren Gruppen sind aber aus Kostengründen noch weit weg davon.“
Mehr über den Alpine Hospitality Summit 2026 in den kommenden Tagen auf www.tai.at.
Erstellt am: 14. Mai 2026
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