Print-Ausgabe 17. April 2026

Zogen eine Bilanz zu den bisher erreichten Punkten der „Tourismus-Strategie 2030“ (v.l.): Didi Tunkel, Hans Peter Doskozil, Andreas Reiter und Kurt Kaiser (Foto: © Landesmedienservice Burgenland/Stefan Wiesinger)
Ganze 21 Punkte wurden bisher umgesetzt – jetzt geht es darum, die Schwerpunkte der vier Haupt-Handlungsfelder und der Nachhaltigkeit sowie Regionalität weiter zu schärfen
Es ist Halbzeit der „Tourismus-Strategie 2030“ des Burgenlandes, die 2023 auf den Start gebracht wurde. Vor kurzem zogen Landeshauptmann und Tourismusreferent Hans Peter Doskozil, Burgenland-Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel und dessen CMO (Chief Marketing Officer) Kurt Kaiser Bilanz über das bisher Erreichte. Und das ist nicht wenig: Ganze 21 Punkte wurden von Kurt Kaiser angeführt, darunter die Entwicklung der Weintourismus-Strategie, der Naturtourismus-Strategie und der Camping-Strategie (in deren Rahmen es u.a. zur Gründung der „Camping Initiative Burgenland“ kam) sowie die regionale Strategieentwicklung in den drei Erlebnisregionen, dem Nordburgenland, dem Mittelburgenland-Rosalia und dem Südburgenland.
Die Strategie entfaltet in der Praxis Wirkung „und genau das sehen wir in der Halbzeitbilanz“, betonte Hans Peter Doskozil. Beweis dafür sind nicht zuletzt die drei aufeinanderfolgenden Rekordjahre. Highlights der Strategie waren die Einführung des flächendeckenden digitalen Meldewesens, die Weiterentwicklung der „Burgenland Card“ inklusive der kostenlosen Öffi-Nutzung sowie der Anreise aus Graz und Wien, die landesweite Nachhaltigkeitszertifizierung, die Eröffnung des „my burgenland Shops“, neue Ganzjahresangebote, die Burgenland Trails und die Leuchtturmprojekte zum Aufbau eines Wintertourismus, wie dem „Winterwunder Mörbisch“.
Laut Didi Tunkel ist die „Tourismus-Strategie 2030“ entlang von vier Handlungsfeldern aufgebaut:
Sie wird durch das zentrale Querschnittsthema „Nachhaltigkeit und Regionalität“ ergänzt.
„Das Burgenland hat sich mit dieser Tourismus-Strategie ein klares und imageträchtiges Profil gegeben“, meinte Zukunftsforscher Andreas Reiter. Wobei Didi Tunkel als Bestätigung der Strategie auch die Entwicklung der Nächtigungen als „zentrale harte Währung des Tourismus“ thematisierte. Zur Erinnerung: 2025 wurden 3,38 Mio. Übernachtungen erzielt (+2,8 %) und 1,246 Mio. Ankünfte (+3,5 %). Rund 34 % der Nächtigungen entfallen auf Thermendestinationen.
Erstellt am: 17. April 2026
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