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Üblicherweise eröffnet Urs Weber (r.), Chef des Schweiz Tourismus in Österreich, seine Präsentationen mit einer eidgenössischen Kuhglocke. Beim Event im Sans Souci Hotel im Herzen von Wien unterblieb dies. Mag sein, dass dies dem Hotelnamen geschuldet war (wörtlich übersetzt bedeutet „Sans Souci“ so viel wie „Keine Sorge“) oder aber jenen Highlights, die Andreas Stoffel (l.), der stellvertretende Chef des Markt- und Produkt-Managements der schweizerischen Destination Davos Klosters, vorbereitet hatte. „Highlights für den Sommer“, wie Andreas Stoffel betonte, „obwohl noch Winter ist“.
Mit dabei waren der Leiter des Produktmanagements bei DERTOUR Austria, Volker Ambros (2.v.l.), der Leiter des Reiseveranstalters der Sabtours Touristik, Carl Raml (4.v.l.), der Leiter Produktion Vertrieb bei Prima Reisen, Gottfried Winkler (3.v.l.), sowie von der Verkehrsbüro Group Josef Brunner (2,v,r,), der die Leitung Einkauf, Contracting und Produktmanagement der Bahnreisen und von Eurotours innehat. Vom Schweiz Tourismus waren neben Urs Weber auch Patricia Biedermann (3.v.r.) und Elisabeth Sommer-Weinhofer (4.v.r.) im Hotel Sans Souci dabei. Dazu gesellten sich einige Vertreter:innen von Tages- und Monatsmedien sowie T.A.I.
Andreas Stoffel hatte einiges zu erzählen, doch zunächst blieb er beim Winter. In Davos wurde nämlich der erste Bügellift der Welt errichtet. Das war im Jahr 1934 (der erste Skilift der Welt wurde 1908 im Hochschwarzwald gebaut, allerdings war er noch nicht mit Bügeln ausgestattet). Schon lange davor, 1865, kamen die ersten Wintergäste nach Davos, wobei diese eine Höhenkur unternahmen.
Damals verfügte Davos erst über zwei Hotels. Um die Jahrhundertwende entstand dann das vorerst als Luxussanatorium errichtete, heute höchstgelegene Hotel Europas, das Schatzalp. Berühmt wurde es durch den Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann. Durch eine Standseilbahn ist es in nur 7 Minuten von Davos aus erreichbar.
Etwas mehr als doppelt so lange (15 Minuten) benötigt man, um in einer Pendelbahn den Aussichtsberg der Davoser, das „Jakobshorn“, zu erreichen. Im Ortsteil Monstein – das Walserdorf gilt als Schmuckstück in der Landschaft von Davos – befindet sich die höchstgelegene Brauerei der Schweiz, rund 15 km davon entfernt die Schaukäserei Clavadeleralp.
Mit dem Auto in nur 17 Minuten erreichbar ist Klosters, der Lieblingsort des amtierenden britischen Königs Charles III. In die andere Richtung befindet sich laut Andreas Stoffel eine „Brücke mit Weltruhm“, das „Landwasser Viadukt“ (benannt nach dem 30,5 km langen Landwasser-Fluss). Es handelt sich nicht nur um das Wahrzeichen des Kantons Graubünden, sondern auch der Rhätischen Bahn. Das Viadukt gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Was hat die Region Davos Klosters noch zu bieten? Etwa 700 km Wanderwege, genauso viele Mountainbike-Trails (inkl. dem längsten Singletrail der Schweiz), der windsichere 59 ha große Segel- und Surfsee Davosersee (der Spaziergang rundherum dauert laut Andreas Stoffel ca. 1 Stunde) sowie die größte Golfregion der Eidgenossenschaft (zwei Anlagen befinden sich in Davos Klosters, in etwa 60 Minuten Autofahrt sind 10 weitere Golfclubs erreichbar). Dazu kommt eine „extreme Familienfreundlichkeit mit Rutschen, Flying Fox, Kletterparcours und vielen mehr“, wie Andreas Stoffel festhielt.
Mehr als 140 Restaurants („Wir haben eine sehr gute Küche“) und natürlich die „Davos Klosters Premium Card“ runden das Angebot ab. Diese Gästekarte für Übernachtungsgäste bietet laut Andreas Stoffel „attraktive Ermäßigungen auf Bergbahnen, das Gästeprogramm und viele weitere Angebote.“
Dem konnte Urs Weber nicht mehr viel hinzufügen. Oder doch? „Wir feiern heuer 10 Jahre ‚Grand Train Tour of Switzerland‘“, so der Market Manager des Schweiz Tourismus. Besagte „Grand Train Tour“ vereint die schönsten Panoramastrecken zu einer 1.280 km langen Route, die sich in acht Etappen unterteilen lässt. Die Tour führt an elf Seen entlang, durch vier Sprachregionen und an fünf UNESCO-Welterbestätten vorbei und kann mit 21 Bergausflügen kombiniert werden. Heuer gibt es vier neue Routen („Seen & Gipfel“, „Ost West“, „Reben & Täler“ sowie „Alpen Rivieren“).
Dazu kommt der „Swiss Travel Pass“, in dem die „Grand Train Tour of Switzerland“ inkludiert ist (man muss aber für die Panoramazüge Reservierungen dazubuchen). Mit dem „Swiss Travel Pass“ können Gäste drei bis 15 Tage hindurch die Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff erkunden. Enthalten ist auch freier Eintritt in über 500 Museen sowie einige Bergausflüge.
Erstellt am: 18. März 2026
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