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Agentur-Besuche „hautnah“. Dieses Mal ein Tag mit DERTOUR in Linz

Print-Ausgabe 10. August 2018

T.A.I. durfte DERTOUR-Regionalleiter Benedikt Habsburg-Lothringen bei seiner Vertriebstour begleiten – dabei gab es am Ende eine extrem spannende Erkenntnis

Spaß an der Arbeit – die hat Benedikt Habsburg, seit vier Jahren Gebietsleiter/Regional Manager von DERTOUR Austria für NÖ, OÖ, Salzburg und die Steiermark. Das merkt man sofort: Lässig lehnt der Spross einer nicht ganz unbekannten Dynastie am Stiegengeländer des Bahnsteigs im Linzer Hauptbahnhof, lächelt, ist rasch Per-Du („Das geht in den Bundesländern sehr schnell“) und los geht’s zu Agenturbesuchen. Premiere war im vorigen Sommer mit Claudia Staindel in Wien, gefolgt von Christian Mössler heuer im Frühjahr in Innsbruck, und jetzt im Sommer mit Benedikt Habsburg in Linz.

Der Plan

Gut 50.000 Kilometer spult der gebürtige Niederösterreicher und MODUL-Absolvent pro Jahr bei seinen Agenturbesuchen in 360 bis 370 Büros ab, aufgelockert durch CRS-Kurse, FAM-Trips sowie Frühstücks- und Abendveranstaltungen. „Mein persönliches Ziel ist es, mit jedem drei bis vier Kontakte im Jahr zu haben“, erzählt Habsburg beim Café samt Briefing über die geplanten Termine mit T.A.I.

Von den Themen her will er den Fokus auf die langfristige Buchbarkeit von DERTOUR legen („in manchen Produktlinien bis Oktober 2019“), ebenso auf den Winter 2018/2019 („reinschauen in die Systeme und buchen!“), die Preis-Korrekturen in den USA („Wir haben den Dollar neu abgesichert und die Vorteile sofort weiter gegeben“), den exklusiven Samaná-Charter („ganzjährig“) und Hinweise auf dertouristik.info, „auf der sich Reisebüros proaktiv informieren können, auch bezüglich Warnungen oder Airline-Streiks.“

Die Fluchthelfer

Vom Caféhaus am Linzer Hauptplatz geht’s über ein paar idyllische Seitengassen zum Fluchthelfer Reisebüro von „El Jefe“, Barbara Hörmanseder – unkonventionell, professionell, emotionell – eine Vollblut-Reiseberaterin, deren Begeisterung und Kompetenz man jede Sekunde spürt.

„Oh, auf dich hab‘ ich vergessen“, lächelt sie Benedikt Habsburg zur Begrüßung entgegen. Entschuldigt: Dackelwelpe „Abigale“ hält sie derzeit auf Trab. Doch da „Abi“ gerade tief und fest eingeschlafen ist, geht’s gleich direkt zur Sache. Reklamationen? „Die habe ich noch nie gehabt“, antwortet „El Jefe“, nur Kleinigkeiten. „Das liegt an der guten Beratung“, streut Benedikt Habsburg Rosen, der noch anmerkt: „Im Fluchthelfer Reisebüro gibt es gefühlt keine Saisonen. Wurscht wann, Barbara bucht.“

„Mir ist selten langweilig“, bestätigt „El Jefe“, die ihren persönlichen Stresslevel als „immer sehr hoch“ bezeichnet. Mit ihrem Team – pardon: ihren „Cómplices“ – bucht sie hauptsächlich Bausteinreisen, „sehr gezielt und nur bei bestimmten Veranstaltern.“ Später rutscht ihr noch heraus: „Wenn verfügbar, zu 100 Prozent bei DERTOUR.“

Aktuell werden bereits „Sachen für März/April 2019“ gebucht. Gibt’s einen bestimmten Trend? „Noch nicht, aber die üblichen Verdächtigen: Südafrika, Vietnam, Bali, USA und vermehrt Südamerika, speziell Kolumbien. Kanada war zuletzt auch ziemlich gefragt.“

Benedikt Habsburg empfiehlt der Fluchthelferin für Kanada „am besten gleich buchen, wir erwarten dort ein starkes Jahr.“ Die 5-prozentige Preissenkung in Kanada (in den USA sind’s sogar 10 Prozent weniger) zeigen Wirkung.

SMS-assist

Themenwechsel: „Passt CRS-­mäßig alles?“, erkundigt sich Benedikt Habsburg. Flucht-helfer-­Cómplice Claudia Ofner (eine Quereinsteigerin, seit einem halben Jahr dabei): „Ja, ich habe schon das eine oder andere umsetzen können“, sagt sie und erzählt vom DER | Feierabend Event im Frühjahr beim Linzer Promi-Frisör, bei dem es neben Hairstyling u.a. auch um neue Funktionen in der klassischen CRS Welt ging.

Zurück zu „El Jefe“: Auf Benedikt Habsburgs Hinweis über das Ganzjahresprogramm von DERTOUR Live, das gegen Jahresende kommt „und damit gute Planbarkeit“ bietet, nickt Barbara Hörmanseder zunächst, um gleich darauf – ganz Multitasking – Cómplice Claudia zuzurufen: „Frau XY will ein SUV buchen, sie hat gerade geschrieben.“ Dann widmet sie sich wieder Benedikt Habsburg, der wissen will, ob sie bei DERTOUR-Buchungen auch immer die Handy-Nummern der Kunden mit einträgt: „Nein, warum soll ich?“

„Das ist ganz wichtig“, erläutert Benedikt Habsburg, „weil wir die Kunden dann über unseren SMS-assist direkt kontaktieren können. Das war bei deinem letzten Bali-Transfer sehr wichtig. Alles ist DSGVO-konform und der SMS-assist in den Katalogen genau beschrieben. Ich würde ihn den Kunden auf jeden Fall wärmstens empfehlen.“

Als das Stichwort „DSGVO“ fällt, ein Bürokratie-Monster, folgt umgehend eine Diskussion über das Damoklesschwert Pauschalreiseverordnung (PRV). Umgehend verfinstert sich der Blick der ansonsten so fröhlichen Fluchthelferin. Barbara Hörmanseder spricht von „großen Versäumnissen der Branchenvertreter“ und den durch Pauschalreisegesetz- sowie -verordnung entstandenen „enormen Sorgen der Reisebüros.“

Benedikt Habsburg weiß darauf eine hervorragende Antwort: „Alles bei DERTOUR buchen.“ „El Jefe“ nimmt den Ball sofort auf: „Am besten mit dem HF-Code. Da ist das gesamte Produkt verfügbar, viel schneller und immer aktuell!“

HF-Code – ein super Thema! Beschäftigt uns noch später. Zuvor noch ein paar Fluchthelfer-Fotos, ein bisschen Smalltalk und ab geht’s zum nächsten Termin.

e-Learning und Rotlichtviertel

Bei Kuoni Mader Reisen am Hauptplatz erwartet uns Daniela Dorner. Die Reise-Expertin (14 Jahre Amex, sieben Jahre World of Travel, seither Kuoni Mader) sieht ihren Beruf als Hobby: „Ich bin mit Liebe dabei. Jeden Tag kommt etwas Neues.“ Dem Branchen-Nachwuchs legt sie immer ans Herz, was sie einst von
Annemarie Richard (damals Kröpfl) beim Bewerbungsgespräch gehört hat: „Unsere Branche besteht aus Problemen, die wir zu lösen haben. Wenn Sie dazu bereit sind, ist das die richtige Branche.“

Bei DERTOUR bucht Dorner gerne: „Es besteht eine kontinuie rliche Treue, eine lange Partnerschaft. Der Umsatz ist dadurch natürlich gut. Und wenn einmal was passiert, setzt man sich zusammen und redet darüber.“ Trotz ihrer Erfahrung bildet sie sich ständig weiter: „Ich habe schon verschiedene DER Touristik Campus e-Learning Bausteine mitgemacht oder heuer das Talk & Dine Südafrika. Da kann auch ich etwas lernen, weil immer auch Partner mit dabei sind, die Infos aus erster Hand geben.“

Ein perfekter Einstieg für Benedikt Habsburg, und Daniela Dorner legt noch eins nach: „Wir buchen alles bei euch, gerade in Venedig ein Stadthotel, vorgestern ein Pullman über Meiers in Panama, und in Hamburg ‚König der Löwen‘ in Kombination mit einer Elbphilharmonie-Führung.“ Ein guter Hinweis für Habsburg auf die „vielen Zusatzangebote im DERTOUR-Städteprogramm, wie z.B. die historischen Huren-Touren durch Hamburgs Rotlichtviertel oder die Hamburg CARD.“ Doch Daniela Dorner ist noch nicht am Ende: „Im DERTOUR Städtekatalog hast du alles. Schaust rein, gibst den Code ein und schon ist’s gebucht.“ 

Gratis-Postkarten

Jetzt ist Benedikt Habsburg an der Reihe, mit der DERTOUR Info-Seite (Daniela Dorner: „Eher selten bis nie, kriege alle Infos von euch auch so“), der langfristigen Buchbarkeit („Vorhin gerade etwas für den Februar 2019 gebucht“), und der USA-Preisreduktion („Gerade eine Südstaaten-Rundreise gebucht, dazu drei Nächte in New Orleans und eine in Memphis“).

Da fällt Daniela Dorner etwas ganz anderes ein: „Weil wir gerade über so etwas Nettes reden: Gestern habe ich von Kunden aus Südafrika eine Postkarte bekommen, wie fesch und super es ist.“ Um die 30 Jahre jung sind diese Kunden und die Postkarte war handgeschrieben. Auch hier kann Habsburg einhaken: „Alle DERTOUR Kunden erhalten für Fotos, die sie vom Smartphone oder Tablet verschicken, drei Gratis-Postkarten. Wir weisen in unseren Katalogen darauf hin.“

Ein scheinbar übergangener Einwurf

Vom Reisebüro Kuoni Mader am Linzer Hauptplatz sind es nur wenige Schritte bis zur Ruefa. Filialleiter Johann Pilz wartet bereits. Bestens gelaunt und stets für Scherze aufgelegt. 16 Jahre Ruefa, davor OÖ Landesreisebüro und Verkehrsbüro – also immer derselbe Konzern. Gelernt hat er in der Reisewelt bei Annemarie Kröpfl-Richard: „Beste Chefin ever.“

Bei DERTOUR bucht Johann Pilz „ganz viel USA, – die profitieren von der Preissenkung –, Asien, Südafrika und Afrika allgemein. Die Städte waren früher ganz stark aber…“ Was ist mit dem „aber“? Johann Pilz murmelt irgendetwas von Bistro und Verfügbarkeit.

Doch Benedikt Habsburg überhört den Einwurf scheinbar und wechselt zum nächsten Thema: „Ist der Sommer buchungstechnisch schon vorbei?“ „Nein“, antwortet Johann Pilz, „wir haben soeben eine Kalifornien-Rundreise inklusive Bryce-Canyon-Nationalpark noch für den Hochsommer gebucht. Die Kunden möchten im Naturpark schlafen, eh klar. Das ist wirklich verrückt. Dann kommen aber wieder Kunden, die nächstes Jahr im Februar/März buchen wollen, mit zwei Kindern. Sechs Wochen! Ich habe denen vor einigen Jahren die Hochzeitsreise gebucht. Jetzt habe ich für sie die Seychellen zusammengestellt mit ein bisserl Dubai. Die wollen ihre Zeit mit den Kindern genießen, er wechselt gerade seinen Job.“

„Das ist genial!“

Benedikt Habsburg bringt weitere Themen zur Sprache, wie SMS-assist, USA- und Kanada-Preisreduktion, den Samaná-Charter und die DERTOUR Touristik Come Closer. Am Ende dann – ebenso überraschend wie provokant – die Frage: „Wieso arbeitet so ein erfahrener Profi wie Du mit Bistro?“ Johann Pilz lächelt: „Weil’s besser ist.“ Den Gegenbeweis dazu tritt er umgehend an. Mit dem Hotel Mondial in Lissabon: „Da! Zuerst wird’s grün angezeigt und wenn ich buchen will, gelb.“

„Versuch’s mal mit der Aktion HF über die TOMA-Maske“, wirft Benedikt Habsburg ein. In wenigen Sekunden sind alle Hotels aufgelistet. „Da stehen aber auch Hotels aus anderen Städten“, bemängelt Johann Pilz. „Du hast nur LIS eingegeben. Schreib Lissabon ganz aus“, fordert ihn Benedikt Habsburg auf. Umgehend erscheinen ausschließlich Lissabon-Hotels, inklusive dem Mondial samt Preisen und Hinweis, dass es im DERTOUR-Städtekatalog auf Seite 375 zu finden ist.

„Das lasse ich gelten“, zeigt sich Johann Pilz zunächst angetan, um umgehend doch einen Kritikpunkt zu finden: „Es ist nur ein Bild da.“ Benedikt Habsburg hilft ihm auch da weiter: Es erscheinen 485 Bilder vom Mondial-Hotel samt Detail-Infos über das Haus, ein Stadtplan, Einreise-Infos, Hop-on Hop-off-Stadtrundfahrten und und und …

Jetzt ist sogar ein Reiseprofi wie Johann Pilz beeindruckt: „Wenn du mir das vor einem Jahr gezeigt hättest! Das ist echt gut.“ Benedikt Habsburg erklärt ihm noch, wie er all das als PDF abspeichern und per E-Mail an die Kunden schicken kann. Johann Pilz startet gleich noch einen Versuch, diesmal für die USA im Juli 2019: „Sehr cool. Alles dabei. Das ist genial. Das habt’s echt gut gemacht!“

Damit ist der wohl spannendste Agentur-Besuch der T.A.I-DERTOUR Serie zu Ende. Die WESTbahn wartet, die neuen DERTOUR-Kataloge ebenso, samt der Erkenntnis, dass bei DERTOUR mit der Aktion HF über die TOMA-Maske wirklich alles geboten wird. 

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Erstellt am: 10. August 2018

DERTOUR-Gebietsleiter Benedikt Habsburg mit Fluchthelfern Barbara Hörmanseder und Claudia Ofner

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