Dog Traveller

Hunde an die Macht

Print-Ausgabe 20. Oktober 2017

In Anlehnung an Grönemeyers Klassiker „Kinder an die Macht“ ist mein Kommentar zur Wahl: Hunde an die Macht! Oder alternativ, Menschen mit hündischen Qualitäten. Eben Menschen, denen es egal ist, welche Farbe das Fell ihres Gegenübers trägt, welcher Rasse einer angehört und woher er stammt. Ob Muskelpaket oder Behindert, ob a-, bi-, hetero- oder homosexuell, ob groß oder klein, ob schlau oder nicht. Alles egal. Mein Kalle ist Ost-Europäer, körperlich behindert und unfruchtbar. Ungeklärt ist, ob Kalle tatsächlich dumm ist, oder zu schlau, um mit seiner Intelligenz zu prahlen. Jedenfalls hat er nie eine Uni von innen gesehen, dafür zig Hunde-Psychologen besucht und trägt Geschirre von der Stange. Aber ist er deshalb ein Hund zweiter Klasse? Nein. Weil er von seinen Artgenossen ausschließlich nach seinem Charakter beurteilt wird. Unsere Vierbeiner sind der Inbegriff der Diplomatie und Weltoffenheit – ganz genauso, wie unsere Branche. Also, auf in die Koalition!

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Erstellt am: 20. Oktober 2017

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