Kneissl Touristik

Bewährte Zwischenkataloge mit „Österreich“ & „ReiseFreiheiten“

Print-Ausgabe 19. Juni 2020

Legt trotz Krise sehr viel positive Energie an den Tag: Kneissl-Chefin Elisabeth Kneissl-Neumayer


 

Der StudienErlebnisReisen-Veranstalter Kneissl Touristik hat mit den beiden Katalogen das richtige Produkt zur richtigen Zeit auf den Markt gebracht

Erfrischend positiv – so präsentierte sich vorige Woche Elisabeth Kneissl-Neumayer, Chefin des Studien­ErlebnisReisen-Veranstalters Kneissl Touristik, im Gespräch mit T.A.I. Ebenso erfrischend sind auch ihre Statements: „Die Kurzarbeit ist ein Geschenk. Ohne die würde es nicht gehen“; oder: „Wir sind von Haus aus positive und optimistische Menschen. Sonst hätten wir jetzt keine Kataloge gedruckt.“

Zwischenkataloge im Juni haben bei Kneissl Touristik Tradition. „Der Juni ist dank ihnen immer ein starker Monat“, sprudelt es aus Elisabeth Kneissl-Neumayer heraus, und diese Gelegenheit wollte sie auch heuer nicht auslassen. Denn bereits im Mai kamen wieder erste Neubuchungen herein. Ebenso gab es Umbuchungen auf das Jahr 2021.Was lag also näher, als anstelle der üblichen beiden um diese Jahreszeit präsentierten Produkte („Europa &Nordland von Herbst bis Juni“ sowie „Fernreisen“) die zwei der „neuen Normalität“ angepassten Kataloge „Österreich 2020“ und „Reisefreiheiten Sommer/Herbst/Winter 2020“ (Europa, Nordland, Fernreisen) zu produzieren?

Die Kneissl Touristik erwies sich dabei als überaus flexibel: „Bisher haben wir in Österreich vor allem auf Musikreisen und Festivals wie Klassik unter Sternen, St. Margarethen, Salzburg oder Grafen­egg gesetzt“, erzählt Elisabeth Kneissl-Neumayer. Jetzt wurden „neue Programme geschrieben, wie (Wander-)Reisen in Vorarlberg, im Waldviertel oder  in Tirol – mit Kurzwanderungen auch für ‚Golden Ager‘“.

Ähnlich beschaffen sind die „Reise­Freiheiten“: „Wir haben Destinationen gewählt, von denen wir überzeugt sind, dass sie irgendwann aufgehen werden“, so Elisabeth Kneissl-Neumayer. Der Mut hat sich gelohnt (die Kataloge wurden Anfang Juni ausgeschickt, bevor die Regierung die Grenzöffnung zu 31 Ländern mit 16. Juni kommuniziert hat). Jetzt hofft die Kneissl-Chefin, dass „im Herbst auch Nordafrika aufgeht, vor allem Tunesien und Marokko“. Die ersten im „ReiseFreiheiten“-­Katalog ausgeschriebenen Touren starten am 2. und 3. Juli (Kleingruppen nach Island) sowie am 4. Juli nach Polen (Busreise). „Wir würden sie nicht durchführen, wenn’s bei der Wiedereinreise nach Österreich noch Quarantäne geben würde“, betont Elisabeth Kneissl-Neumayer. Das ist jetzt vom Tisch, denn sowohl Island als auch Polen gehören zu den 31 „offenen“ Ländern.

Und wie sind die beiden Kataloge von den KundInnen aufgenommen worden? „Wir haben sie an Reise­büros, Schulen, Ärzte und an unsere KundInnen ausgeschickt“, erzählt Elisabeth Kneissl-Neumayer. „Sie sind toll angekommen. Für uns war das ein wichtiges Lebenszeichen.“

So erfrischend optimistisch die Kneissl Touristik-Chefin auch ist, erweist sie sich auch als realistisch: „Wir hatten einen guten Start, aber einfach wird es nicht. Wichtig ist es, die Leute positiv zu stimmen. Wir hoffen, dass wir 10 % bis 20 % der Gäste erreichen. Die ersten, die zurückkommen und erzählen, wie schön es war, werden viel bewegen.“

Kneissl Touristik & Kurzarbeit

Insgesamt beschäftigt die Kneissl Touristik in ihren vier Reisebüros und der Zentrale (BuZe, Pro­duktion, Werbung etc.) 50 MitarbeiterInnen inkl. sieben ganzjährig beschäftigten ReiseleiterInnen. Das Kurzarbeit-Modell rund um die Corona-Krise ist sehr hilfreich, müsste aber laut Elisabeth Kneissl-Neumayer „dringend über die zwei Phasen (Anm.d.Red.: diese laufen derzeit bis Ende September) hinaus verlängert werden. Es wäre für die Reisebranche wichtig, damit sie durch die Krise kommt.“ 

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