Innovation für den Wellness-Bereich

Schneesauna für die Gäste! SnowRoom feiert seine Premiere

Print-Ausgabe 17. November 2017

Der Weltmarktführer bezüglich Schneeerzeugung, TechnoAlpin, setzt sein Know How neuerdings nicht nur auf Skipisten ein, sondern auch für Wellness-Bereiche in der Hotellerie. Dazu wurde der „SnowRoom“ entwickelt, der über die Marke AreaSana vertrieben wird. Nachdem international bereits einige Schneesaunen mit Erfolg installiert wurden, darunter auch auf Kreuzfahrtschiffen, folgt nun der Schritt nach Österreich. Worum es bei dem „SnowRoom“ geht und welche Vorteile er bietet, darum ging es im T.A.I.-Gespräch mit dem Vertriebschef von TechnoAlpin Austria, Wolfgang Pauli.

T.A.I.: Worum geht es bei dem „SnowRoom“?

Pauli: „Er stellt ein innovatives Angebot für den Wellnessbereich dar. Traditionell kühlen sich Saunabesucher in Tauchbecken oder mittels kalter Schwallduschen ab. Wir ermöglichen dem Gast mit dem ‚SnowRoom‘ eine neue und sehr gesunde Art im Wechsel zwischen heiß und kalt, was schon Pfarrer Kneipp gut für den menschlichen Körper fand.“

T.A.I.: Wozu eine Schneesauna, wenn’s auch Tauchbecken oder Schwallduschen tun?

Pauli: „Der Vorteil liegt im schonenden Abkühlen, also ohne Schock für den Organismus, inmitten einer angenehmen Atmosphäre. Im ‚SnowRoom‘ herrschen konstant 5 bis 11 Grad unter Null und der laufend frisch produzierte Schnee kann zur zusätzlichen Abkühlung zum Einreiben des Körpers verwendet werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer soll zwischen 3 und 8 Minuten liegen und kann beliebig oft nach jedem Sauna-
gang wiederholt werden.“

T.A.I.: Auf der Homepage Areasana.com finden sich Begriffe wie Snow-cave, Snow-forest und Custom-solution. Worum geht es da?

Pauli: „Es handelt sich um die unterschiedlichen Designs für die Gestaltung der ‚SnowRooms‘, also eine Schneehöhle, ein verschneiter Wald oder personalisiertes Design nach Kundenwunsch: Jeder Hotelier kann die Innenausstattung individuell wählen und den ‚SnowRoom‘ nach seinen Wünschen gestalten. Dies betrifft vor allem die Motive der Glaswände und die indirekte Ausleuchtung mit LED-Lampen. Auch die immer beliebter werdenden Glasfenster mit Blick nach draußen sind beim ‚SnowRoom‘ machbar.“

T.A.I.: Ist der Einbau eines ‚SnowRooms‘ kompliziert?

Pauli: „Nein. Wir liefern das komplette Paket. Es beginnt mit der gemeinsamen Planung des ‚SnowRooms‘, je nach verfügbarem Platz im Wellness- oder auch Außenbereich. Standardmäßig bieten wir ‚SnowRooms‘ zwischen 5 und 12 m², jedoch sind auch andere Größen machbar. Danach liefern wir die komplette Anlage, sozusagen schlüsselfertig, inklusive Aufstellung, Isolierung, Innenausstattung und der von uns entwickelten Technik. Ein Vorteil des ‚SnowRooms‘ ist, dass die Technik nicht unmittelbar neben der Kammer installiert sein muss. Sie kann ebenso in einem anderen Raum, Stockwerk oder im Freien untergebracht werden, je nach Platzangebot.“

T.A.I.: Wie wird der Schnee produziert?

Pauli: „Je nach Größe des Raumes mittels einer oder mehrerer Düsen, also Minischneeerzeugern. Die Schneeproduktion, – je nach Leistung 10 bis 20 Liter pro Stunde bei einem Energieaufwand von 4 bis 5 kW pro Stunde –, findet mehrheitlich in der Nacht statt, damit am nächsten Tag stets frischer Schnee vorhanden ist. Unser Schnee wird ausschließlich mit reinem Wasser, ohne jede Art von Zusätzen, erzeugt. Genauso wie es bei all unseren Beschneiungsanlagen weltweit der Fall ist.“

T.A.I.: Gibt es in Österreich bereits ‚SnowRooms‘?

Pauli: „Nein, aber es existieren schon einige Anlagen in Europa, in Hotels, Day-Spas und Thermalbädern. In Österreich sind wir gerade bei der Markteinführung. Fertige Anlagen gibt es noch keine, aber wir stellen reges Interesse bei der heimischen Hotellerie fest. Wir gehen davon aus, dass die ersten Anlagen 2018 in Betrieb gehen. Hoteliers sind für ihre Wellnessbereiche ständig auf der Suche nach neuen Attraktionen. Da können wir mit unserem ‚SnowRoom‘ etwas ebenso Einzigartiges wie Passendes anbieten.“

TechnoAlpin in Stichworten

TechnoAlpin wurde 1990 in Bozen gegründet und gilt als weltweiter Innovationsführer bezüglich Schneeerzeugung mit mehr als 2.000 Kunden in fast 50 Ländern. Das Unternehmen ist Partner von Sportveranstaltungen, wie Olympische Spiele, Ski-WM oder Ski Weltcup. Die jährlichen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen belaufen sich auf rund 5 Mio. Euro. Als Komplettanbieter werden, - außer Speicherteichen -, sämtliche Komponenten für die Schneeerzeugung hergestellt, von Lanze und Propeller über Pumpstationen, Wasser- und Stromleitungen bis hin zu elektronischen Leitsystemen. Der „SnowRoom“ wird unter der dafür kreierten Wellness-Marke AreaSana vertrieben. www.areasana.com/de

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Erstellt am: 17. November 2017

Bild: Wolfgang Pauli von TechnoAlpin Austria

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