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Der Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Österreich, Branimir Tončinić, lud Mitte Juni 2026 in die Event- und Seminarlocation „The Vault Vienna“ in Wien Mariahilf. Aktueller Anlass war eine Präsentation der Gespanschaft Lika-Senj (Ličko-senjska županija). Dessen Direktor Ivan Radošević (TVB der Gespanschaft Lika-Senj) war mit dabei.
Die Region – südlich von Istrien und von de Kvarner Bucht, nördlich von Zadar - ist überaus bekannt: Sie erstreckt sich von der nördlichen Adria im Westen bis zur Grenze zu Bosnien-Herzegowina im Osten und umfasst, von der Insel Pag angefangen bis hin zum Nationalpark Plitvizer Seen oder der Küstenstadt Senj, die gesamte Bandbreite Kroatiens. Die malerische Küste mit der Stadt Senj, der atemberaubenden Bucht Zavratnica, dem beliebten Badeort Novalja, die unberührten Strände und die jahrhundertealten Olivenhaine in Lun tun ein Übriges.
Einst eine römische Grenzregion, von denen noch heute die Ruinen von Asseria bei Benkovac zeugen, war es später „Militärgrenze“ der Habsburger zu den Osmanen. Direktor Ivan Radošević schwärmte: „Unsere Gäste erwartet eine perfekte Mischung aus Natur, Abenteuer und Tradition.“
Natur, Abenteuer und Tradition
Zu den Naturattraktionen gehört der an der Küstenregion gelegene Velebit, der eine Klimabarriere zwischen dem Mittelmeer und dem Landesinneren bildet. Es handelt sich um einen 145 km langen Gebirgszug, der in mehreren Bereichen von der UNESCO in das Weltnetz der Biosphärenreservate aufgenommen wurde. Die Berge sind durchschnittlich 1370 m hoch. Die Route des Premužić-Wanderweges ist wiederum so angelegt, dass sie den einfachsten Zugang zu den schwer zugänglichen Abschnitten ermöglicht.
Zu den Abenteuern zählt sicherlich ein Besuch des einzigen Höhlenparks Europas, genannt Grabovača und ist von unberührter Natur umgeben. Die größte Attraktion ist die Höhle von Samograd. Unter dem Boden Likas verbirgt sich Lithium und die Wälder beherbergen Europas größte Bären- und Wolfs-Populationen.
Besonders sind die Traditionen und die Kultur. Das jährliche Festival „Jesen u Lici“ (2. bis 4. Oktober 2026 in Gospić, es ist eine der größten regionalen Veranstaltungen in der Lika) oder der „Herbst in Lika“ bieten eine Mischung aus lokalem Kunsthandwerk, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel „Lika-Lamm“ und „Basa-Käse“.
Eine besondere Zeitreise verspricht das „Nikola-Tesla-Gedenkzentrum“ in Smiljan zu werden. Denn nach diesem genialen Erfinder (er lebte von 1856 bis 1943) – er war eine visionäre Persönlichkeit – ist die E-Automarke benannt. Eine von Teslas Ideen war sein Konzept des Wechselstroms, das es möglich machte, Strom von den Niagara Fällen bis nach Philadelphia zu leiten.
Direktor Ivan Radošević: „Das Reiseziel begeistert Wanderer, Höhlenforscher, Abenteurer und Trekking-Fans gleichermaßen. Vom Premužić-Trail im Velebit-Gebirge bis zum Mars-Trail bei Novalja – hier findet jeder Aktivurlauber sein Paradies.“ Und den Worten von Branimir Tončinić ist wohl nicht hinzuzufüren: „Lika-Senj steht oft im Schatten von Dubrovnik oder Istriens – zu Unrecht.“
Im Anschluss an die Präsentation gab es eine Degustation, das in Form von „Finger-Food“ serviert wurde, sowie ein Gewinnspiel, das Markus Höller (Österreichischer Wirtschaftsverlag) gewann. Unter den Gästen gesehen: Žana Marijan und ihre Assistentin Urška Pavačič (beide Slowenisches Tourismusbüro in Österreich).
Erstellt am: 19. Juni 2026
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