Saint Lucia Tourism Authority (SLTA)

Einzigartige „Insel über dem Wind“! St. Lucia verspricht Karibik-Flair wie kaum wo anders

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Spätestens seit dem Iran-Krieg hat sich die Nachfrage nach westlichen Regionen stark verändert. Damit rückt automatisch die Karibik noch deutlicher ins Visier der Reisewünsche und hier vor allem St. Lucia, denn die Insel bietet eine grandiose Kombination aus Natur, Kulinarik und Kultur. Alleine im April 2026 schossen die internationalen Ankünfte um +8,5 % nach oben. In den ersten vier Monaten dieses Jahres kamen nahezu 160.000 Gäste auf die Insel (+3,7 %). T.A.I. traf vor kurzem den CEO der Tourismusbehörde von St. Lucia (Saint Lucia Tourism Authority), Louis Lewis, der über die Insel, ihren Tourismus und die umfangreichen Pläne sprach, welche die SLTA für St. Lucia schmiedet.

Die Saint Lucia Tourism Authority (kurz: SLTA) trägt die Verantwortung dafür, St. Lucia als führendes globales Reiseziel zu vermarkten. Also ähnlich wie die ÖW (Österreich Werbung) für die Alpen- und Donaurepublik.

Zwischen „Pitons“, Strandtouren und Kulinarik

Was macht St. Lucia zu einem besonderen Karibik-Ziel? Die rund 1,2 Mio. Gäste, die jedes Jahr kommen (darunter rund 700.000 Kreuzfahrtreisende, die im Naturhafen von Castries im Nordwesten landen, der über zwei Cruise Terminals mit vier Liegeplätzen verfügt), schwärmen von der Vielzahl an Aktivitäten, die von Wanderungen bis hin zu Strandtouren reichen, die perfekte Kulisse für Fotos und Erholung bieten. Die bergige Insel (am weitesten reicht der „Mount Gimie“ mit 950 Metern in den Himmel) wird von Flüssen durchquert und bietet einen herrlichen Regenwald. Louis Lewis: „Ein Hit sind die Pitons, die Vulkanberge. Sie sind ein ‚Muss‘ für jeden Besucher.“

Dazu kommt die lokale Küche, die von ihren Meeresfischen und kreolischen Gerichten lebt. „St. Lucia ist nicht nur ein Ort der Schönheit, sondern auch ein Ort der Freude und des Genusses“ fasst dies Louis Lewis zusammen. Auch Segeln und Großveranstaltungen, wie das „Saint Lucia Jazz & Arts Festival“ (2027 findet es vom 30. April bis 9. Mai statt) oder der „Lucian Carnival“- eine der größten jährlichen Festveranstaltungen in der Karibik, der im Juli 2026 die Insel St. Lucia wieder in ein riesiges Fest voller Kostüme, Rhythmen und Paraden verwandelt.

Louis Lewis betont außerdem, dass sich die SLTA für nachhaltigen Tourismus einsetzt und Initiativen unterstützt, die das natürliche und kulturelle Erbe der Insel schützen: „Das französisch-afrikanisch-kreolische Erbe der Insel, die jahrhundertealten Traditionen und die lebhaften Feste der Einheimischen sorgen für authentische Erlebnisse.“

Drei Sandals, Anreise am besten über London

Die SLTA listet über 100 Beherbergungsbetriebe auf, verteilt auf Hotels, Villen, Gästehäuser und All-inclusive-Resorts. Es gibt an die 4.800 Hotel- und Unterkunftszimmer. Die Insel hat damit verglichen mit anderen Karibik-Zielen deutlich weniger Hotelzimmer, was zu ihrem eher exklusiven Charakter beiträgt.

Optimal in St. Lucia sind die drei Sandals Resorts, allen voran das „Sandals Grande St. Lucian“ auf einer abgeschiedenen Halbinsel an der Nordostspitze der Insel. Das „Sandals Halcyon Beach“, nördlich der Hauptstadt Castries gelegen, gilt als das entspannteste der drei Sandals-Resorts auf St. Lucia, umgeben von einem tropischen Garten und dem längsten Pool der Karibik. Dritter im Bunde ist das „Sandals Regency La Toc“, auf einem weitläufigen Anwesen mit atemberaubendem Blick auf die Steilküste südlich der Bucht von Castries. Es verspricht die perfekte Balance aus Ruhe und Romantik.

Erreichbar ist St. Lucia über den Hewanorra International Airport (UVF), der sich an der Südspitze der Insel in Vieux Fort befindet (Hewanorra bedeutet auf karibisch „Land der Leguane“). Interessanterweise stammen viele Ortsnamen auf St. Lucia, wie Vieux Fort, aus dem Französischen. Die Stadt beherbergt eine Reihe atemberaubender Strände, darunter der beliebte „Sandy Beach“ und der „Anse de Sable Beach“, beide mit weißem Sand und kristallklarem Wasser.

Optimal ist es für Österreicher:innen, über London anzureisen, da es dies nur einmal Umsteigen benötigt, um auf den Hewanorra International Airport zu gelangen. Die gesamte Reise dauert typischerweise etwa 12–14 Stunden reine Flugzeit. Wobei sich Louis Lewis um eine Condor-Verbindung ab Frankfurt bemüht. Anfang Juni dieses Jahres weilte er übrigens mit einer starken Delegation seines Landes auf der „Caribbean Week 2026“ in New York, um die Präsenz von St. Lucia auf dem globalen Markt zu stärken und Strategien für das weitere Tourismuswachstum zu besprechen. Noch ist es mit den Condor-Flügen allerdings nicht soweit.

St. Lucia in Stichworten

Bei St. Lucia handelt es sich um eine „Insel über dem Wind“ (gemeint ist damit die in diesen Breiten vorherrschende Richtung des Nordost-Passatwindes, der für ein feuchtes Klima sorgt). Sie befindet sich in dem fast 4.000 km langen Bogen zwischen Nord- und Südamerika, und liegt zwischen Martinique, St. Vincent und den Grenadinen sowie östlich vom Barbados. Die Küstenlinie von St. Lucia ist rund 160 km lang.

In der Kolonialzeit war es einmal französischer Besitz und dann wieder britischer, bis es endgültig Großbritannien zugesprochen wurde. Erst 1979 erhielt St. Lucia die volle Unabhängigkeit, auch wenn es als Monarchie König Charles III von UK als Staatsoberhaupt hat. Hauptstadt ist Castries an der Nordwestküste der Insel.

Interessant ist ergänzend dazu folgender weiterführender Bericht:

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