Austrian Airlines

Uncle Sam bereitet viel Freude.
myUSA künftig mit Premium-Economy

Print-Ausgabe 1. Dezember 2017

Sobald Austrian Airlines eine neue Langstrecke ab Wien eröffnen, schießen die Gästezahlen aus Österreich in der jeweiligen Destination rasant in die Höhe. Zuletzt war dies bei Las Vegas der Fall, das im Sommer-Halbjahr mit der Boeing 777-200ER angeflogen wird. Es ist das bereits sechste OS-Ziel in den USA und zusammen mit Toronto das siebente in Nordamerika. Wie sich das Aufkommen entwickelt, welche Angebots- und Frequenzanpassungen für den Sommer 2018 geplant sind, darum ging es im T.A.I.-Interview mit Stephan Linhart, Senior Director Sales Austria & Skovakia bei Austrian Airlines.

T.A.I.: Wie sind Sie mit der Entwicklung der USA-Flüge zufrieden?

Stephan Linhart: „Wir sind mit der Entwicklung unseres Nordamerika Angebots sehr zufrieden. Los Angeles fliegen wir seit April dieses Jahres an, das Angebot wurde im Sommer sehr gut angenommen. Im kommenden Sommer 2018 erwarten wir ebenfalls eine positive Nachfrage. Wir werden im Sommer genauso viele wöchentliche Flüge in die USA anbieten wie heuer, nämlich 43 pro Woche. Täglich geht es dann nach Chicago, Washington und Newark/New Jersey, sechs Mal pro Woche nach Toronto, New York/JFK und Los Angeles und vier Mal pro Woche nach Miami. Los Angeles bleibt weiterhin saisonal.“

T.A.I.: Ab März ist die neue Premium Economy verfügbar. Welche Impulse erwarten Sie dadurch auf den Stecken über den Atlantik?

Linhart: „Die Umrüstung ist im vollen Gange und voraussichtlich bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen. Seit September 2017 können Passagiere einen Sitz in der Premium Economy für Abflüge ab März 2018 buchen. Wir merken schon jetzt, dass die neue Klasse gut angenommen wird, natürlich gibt es aber immer Luft nach oben. Für eine Prognose bzw. Zahlen ist es noch zu früh. Mit dem neuen Angebot kommen wir dem Wunsch vieler Geschäfts- und Privatreisenden entgegen, die heute schon bei anderen Fluggesellschaften in der Premium Eco reisen oder aufgrund von Reiserichtlinien Economy Class fliegen müssen. Hier ist diese Zwischenklasse oft eine akzeptable Variante.“

T.A.I.: Wie sieht das Verhältnis Geschäftsreisende zu Privatpassagieren auf den USA-Routen aus?

Linhart: „Dies ist von Strecke zu Strecke leicht unterschiedlich. Generell kann aber ungefähr von einem Drittel Businessreisenden und zwei Drittel privatreisenden Fluggästen ausgegangen werden.“

T.A.I.: Welche USA-Strecken werden mit der B767-300ER und welche mit der „Triple Seven“ geflogen?

Linhart: „Nach Chicago geht es vier Mal pro Woche mit der 767 und drei Mal mit der 777. Durchgehend mit der 767 werden Miami, Washington, Toronto, New York und Newark angeflogen, Los Angeles ausschließlich mit der Boeing 777.“

T.A.I.: Sind Neuigkeiten im USA-Angebot geplant?

Linhart: „Nein, derzeit sind keine Änderungen vorgesehen, weder bei den Frequenzen, noch bei den Destinationen.“ 

Anhaltend gute Entwicklung der Nordatlantik-Flüge

Der erfreuliche Ergebnis-Anstieg von Austrian Airlines in den ersten neun Monaten 2017 um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 100 Mio. Euro war – neben dem guten Österreich-Geschäft und dem starken Nachbarschaftsverkehr – vor allem auch von der anhaltend guten Entwicklung der Nordatlantikflüge auf der Langstrecke zurückzuführen.

Zwar ist das Geschäftsergebnis bei den Langstreckenzielen insgesamt laut Austrian CEO Kay Kratky „noch sehr unterschiedlich, Shanghai, Hongkong und Miami sind noch nicht da, wo wir uns das wünschen“, aber Mauritius laufe „sehr, sehr gut“ und auch Los Angeles werde sehr gut angenommen.

Das gesamte USA-Special dieser Ausgabe ist auch als E-Paper verfügbar: https://joom.ag/9NKL

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Erstellt am: 01. Dezember 2017

Bild: Stephan Linhart, Senior Director Sales Austria & Skovakia bei
Austrian Airlines

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