Emirates Airline

Mercedes-Design über den Wolken. „Game Changer“ im Anflug auf Wien

Print-Ausgabe 2. November 2018

Freut sich sehr über den Einsatz des „Game Changers“ auf der Strecke Wien-­Dubai: Area Manager Martin Gross

Ab 1. Dezember kommt auf den täglichen Abendflügen Wien-Dubai die neueste ­Boeing „Triple Seven“ zum Einsatz – sie bietet State-of-the-Art Kabinenkomfort

Vor einem Jahr erfolgte der Launch der neusten Boeing 777-300ER Generation von Emirates, die aufgrund ihres Kabinen­designs von der Airline als „Game Changer“ bezeichnet wird. Zunächst auf den Routen nach Genf und Brüssel eingesetzt, folgte heuer im Sommer Frankfurt (Vormittag, die beiden anderen Rotationen werden mit A380 bedient). Mittlerweile sind sieben Stück der neuen Super-Flieger ausgeliefert, demnächst folgt Nummer acht. Dadurch ist jetzt Wien an der Reihe und zwar um einen Monat früher als geplant. Martin Gross, Area Manager von Emirates für Österreich und acht Länder Osteuropas: „Statt am 1. Jänner kommt der ‚Game Changer‘ schon ab 1. Dezember.“

Das Besondere an der neuen Boeing 777-300ER ist vor allem das von der Mercedes Benz S-­Klasse inspirierte Kabinendesign der neuen First Class (u.a. Sitze aus Weichleder mit Steppnaht, High-Tech-Steuerung des Touchdisplays). Deren sechs 4 m² große Privatsuiten sind in 1-1-1-Konfiguration angeordnet (zuvor 1-2-1). Die Sitze können durch eine NASA-inspirierte Technologie u.a. in eine „zero gravity position“ gebracht werden, die dem Passagier ein Gefühl von Schwerelosigkeit und damit eine einzigartige Form der Entspannung bietet. Die Wände der Suiten reichen nun bis zur Decke, was bei jenen in Kabinenmitte für eine weitere Innovation sorgte: Sie verfügen über die ersten virtuellen Fenster der Branche (Sicht aus dem Flugzeug mittels Echtzeitkamera-Technologie). Die außenliegenden Privatsuiten sind mit Ferngläsern ausgerüstet, um den Himmel beobachten zu können. Die Kopfhörer wurden in Handarbeit erstellt.

In jeder Suite kann die Temperatur individuell angepasst werden, ebenso das Licht. Das Unterhaltungssystem besteht aus einem 32 Zoll großen Bildschirm sowie einem 13 Zoll großen Tablett als Bedienungselement. Wer auf besondere Privatsphäre wert legt, kann per Videochat mit der Crew kommunizieren und sich Getränke sowie Snacks durch eine Klappe in die Suite reichen lassen.

Neu designte Sitze und ein verbessertes Bordunterhaltungsprogramm (2.500 verschiedene Kanäle plus Streaming) gibt es nicht nur in der First, sondern in allen drei Klassen. Generell wurde im „Game Changer“ auf dezentere Material- und Farbgebung Wert gelegt (weniger auffällige Holz- und Goldverkleidungen, mehr cremefarbene Töne).

In der Business Class bleibt es bei der 2-3-2 Konfiguration, die ebenfalls neu designten Sitze lassen sich nun in komplett flache Betten verwandeln. In der Economy Class (3-4-3-Anordnung), deren Produkt schon zuvor als eines der besten am Markt galt, beschränken sich die Neuerungen im „Game Changer“ vor allem auf größere Bildschirme, verstellbare Leder-Kopfstützen und ein dezenteres Farbschema (Grau-Blaue Farbpalette, helle Champagnertöne). Die Freude von Martin Gross über den Einsatz des „Game Changers“ ab Dezember auf der Wien-Dubai Strecke ist damit verständlich: „Es ist wirklich ein super Produkt.“ 

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Erstellt am: 02. November 2018

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