Lufthansa Group

Austrian Muster-Schüler der LH-Group! Beste Entwicklung im 1.Halbjahr

T.A.I. 24 TOP News

Wer hätte das gedacht: bei der heutigen Präsentation der Halbjahreszahlen Jänner bis Juni 2016 glänzte Austrian Airlines als beste Tochtergesellschaft der Lufthansa Passage Airline Gruppe. Als einzige der drei Premium-Fluggesellschaften erzielte sie ein Umsatzplus (2,1 Prozent auf 972 Mio. Euro), das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) drehte von -17 Mio. Euro im Vorjahr auf heuer plus 1 Mio. Euro. Mit 5,092 Millionen wurden um 2,2 Prozent mehr Passagiere befördert, als im ersten Halbjahr 2015, lediglich bei der Auslastung (-1,9 Punkte auf 73,2 Prozent) gab es eine rückläufige Entwicklung.

Ganz anders das Bild der Lufthansa Passage Airline Gruppe (Lufthansa, Swiss, Austrian sowie Eurowings). Die Lufthansa Passage, also der Haupt-Carrier des Konzerns, musste mit -3,7 Prozent auf 7,405 Mio. Euro kräftige Umsatzeinbußen hinnehmen. Ebenso hatte sie einen Passagier-Rückgang um -1,1 Prozent auf 29.960. Der Sitzladefaktor reduzierte sich um -1,8 Punkte auf 76,5 Prozent. Gleichzeitig lieferte die Lufthansa Passage aber mit plus 250,5 Prozent auf 354 Mio. Euro den stärksten EBIT Beitrag.

Das kräftigste Umsatz-Minus verbuchte indes mit -5,0 Prozent auf 2,094 Mrd. Euro die bisherige Ertragsperle Swiss. Ebenso brach ihr EBIT um -37,9 Prozent auf 131 Mio. Euro ein. Die Zahl der Fluggäste blieb unverändert (8,266 Millionen), die Auslastung sank um -3,3 Punkte auf 77,6 Prozent.

Hart zu kämpfen hat auch die Low Cost Tochter Eurowings. Deren Umsatz kletterte zwar um 8,0 Prozent auf 922 Mio. Euro, das EBIT brach aber um 304,5 Prozent auf -89 Mio. Euro ein. Mit plus 0,8 Punkten auf 76,5 Prozent hatte Eurowings aber als einzige der Kranich Tochter-Airlines eine positive Auslastung, die Zahl der Eurowings-Passagiere stieg um 7,4 Prozent auf 8,239 Millionen.

Austrian Airlines CFO Heinz Lachinger gibt sich trotz der erfreulichen Entwicklung im Vergleich zu den übrigen Airlines der LH-Group zurückhaltend: „Die Freude über die Verbesserung unseres wirtschaftlichen Ergebnisses ist eher verhalten.“ Der Grund: das schwierige politische und wirtschaftliche Marktumfeld sowie die Terroranschläge in Europa lassen die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Die Steigerung im zweiten Halbjahr werde „nicht mehr so deutlich ausfallen wie noch vor einigen Monaten erwartet.“

 

Artikel teilen per Mail verschicken ausdrucken

Erstellt am: 02. August 2016

Kommentar schreiben

Bitte die Netiquette einhalten. * Pflichtfelder

Nach oben