Arcotel

Wiederentdeckung des Grüns! Diesmal frisch und voll Leichtigkeit

Print-Ausgabe 12. Jänner 2017

Mit ihrem 12. Hotel, dem Arcotel Donauzentrum in Wien, setzt die Gruppe auf ein neues Konzept, mit dem die „Young Generation“ vermehrt angesprochen wird

In Wien Donaustadt entsteht derzeit das dritte Haus der Arcotel Gruppe in Wien, das zwölfte Hotel des in Familienbesitz (Renate Wimmer) stehenden Unternehmens. Es handelt sich um das ehemalige Austria Trend Hotel Donauzentrum, das ab spätestens August dieses Jahres als Arcotel Donauzentrum eröffnen wird. Hierbei geht es – bis auf die Außen- und tragenden Mauern – um einen kompletten Neubau, mit dem Arcotel neue Wege beschreitet. T.A.I. hatte Gelegenheit, gemeinsam mit Standard-Redakteur Günther Strobl im Rahmen einer exklusiven Baustellen-Führung durch Arcotel CEO Martin Lachout und Head of Marketing Stefanie Normann-Birkholz die Besonderheiten des Hotels kennenzulernen.

Eingebettet ist das Arcotel in Wiens größtem Einkaufscenter, dem Donau Zentrum (260 Shops, 53 Gastronomiebetriebe, über 130.000 m² Verkaufsfläche, rund 18 Millionen Besucher pro Jahr). Es erstreckt sich über vier Geschosse (EG, 2., 3. und 4.OG; das erste OG gehört zum Shoppingcenter) und wird gegenüber dem früheren Trend Hotel (137 Zimmer) über 158 Zimmer verfügen. Dies war durch die Verlegung des Tagungsbereiches (5 Räume von 24 m² bis 132 m² bzw. 10 bis 99 Personen) in den obersten Stock möglich, wo zuvor ein (nicht mehr benutztes) Fitness Center untergebracht war. Angesiedelt sein wird das Arcotel Donauzentrum im 4-Sterne Bereich.

So sehr diese Eckdaten nichts Ungewöhnliches vermuten lassen, wartet das Gesamtkonzept mit zahlreichen Innovationen auf. So wird es keine herkömmliche Rezeption geben, sondern einen runden Tisch in der Eingangshalle, an dem die noch notwendigen Check-In Formalitäten (Unterschrift des Gastes auf einem iPad, um die für das Wiener Meldegesetz notwendigen Daten zu bestätigen) erledigt werden. Der Rest erfolgt komplett digital: der Gast kann sogar mittels QR-Code auf seinem Smartphone die Zimmertür öffnen (auf Wunsch gibt’s herkömmliche Zimmerkarten). Ebenso besteht die Möglichkeit, wie etwa bei MotelOne, seinen Aufenthalt im Vorhinein zu bezahlen, womit sämtliche Check-Out Formalitäten entfallen.
 
Auch wird es im Arcotel Donauzentrum kein Restaurant im klassischen Sinne geben (Stichwort: Gastronomievielfalt im Shopping Center), sondern einen Shop für Kleinigkeiten (inkl. Souvenirs) in der Eingangshalle und einen Lounge-Bereich im 2. OG mit Bar und Kleinigkeiten zum Essen. Der Veranstaltungsbereich im 4. OG wird durch das nur wenige 100 Meter entfernte Arcotel Kaiserwasser becatert.

„Es ist ein Pilot für künftige und auch bestehende Arcotels“, betont Martin Lachout, „wir richten uns da nach den Erwartungen unserer Gäste.“ Die Zimmerpreise im Arcotel Donauzentrum starten bei unter 100 Euro inkl. Frühstück, wobei die „dynamischen Preise bis gut über 200 Euro“ reichen können. Um das komplett neue Konzept nach außen zu dokumentieren, wird für das Arcotel Donauzentrum die CI der Gruppe adaptiert: So finden vermehrt Anglizismen Einzug in die Kommunikation (u.a. „shop ‘til you drop“, „#fast and curious“ oder „on the run …“) und statt dem seit 2007 bei Arcotel verwendeten Rubinrot setzt das neue Haus auf ein helles Grün sowie runde Gestaltungs-Elemente, nicht nur bei den Möbeln, sondern auch im Teppichboden.

Grün war übrigens die Arcotel-Farbe ab der Gründung 1998, damals dunkel und mit der Ausrichtung auf klassisch-konservativ. Jetzt geht es um zukunftsweisendes „Look and Feel“ und „Leichtigkeit“, das künftig auch in weiteren Arcotels umgesetzt werden soll. „Wir haben bereits einen neuen, konkreten Standort in Deutschland, bei dem wir uns dieses Konzept vorstellen können“, so Martin Lachout. T.A.I. wird berichten. 

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Erstellt am: 13. Jänner 2017

Foto: © Arcotel Hotels

Blicken mit einem neuen Konzept in die Arcotel-Zukunft: Inhaberin Renate Wimmer und CEO Martin Lachout

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