Meldebestimmungen

ÖHV-Kritik an BMI: “Mehraufwand statt Bürokratieabbau”

TAI24TOPNews 22. März 2016

Neue Gästeverzeichnisse kosten mehr und bringen weniger, so die Kritik an den neuen Meldebestimmungen für Übernachtungen (ab 1. April, Übergangsfrist bis 31.7.2017) seitens der ÖHV. Künftig müssen die Daten jedes internationalen Gastes sowie der Behörde, die das Reisedokument ausgestellt hat, erfasst werden. Das Handling von Reisegruppen wird dadurch erheblich erschwert, so Florian Werner, ÖHV-Landesvorsitzender Tirol: „Der Mehraufwand ist offensichtlich, der Erkenntnisgewinn fraglich“.

Gäste, die nicht registriert werden wollen, würden so zu Anbietern getrieben werden, die weder Gewerbe noch Gäste anmelden. Für Verstimmung sorgt auch, die Tatsache, dass Tirols Landesregierung früh auf den bürokratischen Mehraufwand hingewiesen hat, dies aber vom Innenministerium ignoriert wurde.

Als Lichtblick bezeichnet Werner die Möglichkeit der elektronischen Signatur in Gästeverzeichnissen: „Das geht in Richtung zeitgemäßes Datenmanagement, da ersparen wir uns in Zukunft viel Zettelwirtschaft." Dies würde Wartezeiten und Aufwand stark verkürzen. Erlaubt werden digitale Signaturen, die Erfassung auf Unterschriftspads und gescannte Unterschriften. Besonders bewährt haben sich die Lösungen von Casablanca und protel, beides Preferred Partner der ÖHV. Schnittstellen zur Hotelsoftware verkürzen die Wartezeiten an der Rezeption enorm und minimieren den Aufwand maximal.

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Foto: Florian Werner © ÖHV

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