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Michaela Reitterer und Team von ÖHV-Generalversammlung einstimmig bestätigt

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Viele langjährige ÖHV-Forderungen wurden in den letzten Jahren umgesetzt und einige Fehler aus jüngster Vergangenheit wieder korrigiert: „Die USt-Rückführung, die Reform der Rot-Weiß-Rot Karte, die Regionalisierung der Mangelberufsliste oder auch das Verbot der Ratenparität – allesamt wichtige und große Schritte, die wir gemeinsam für die Branche erreicht haben“, resümiert Michaela Reitterer bei ihrer Wiederwahl als Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) am ÖHV-Kongress in Villach. Weitere große Herausforderungen stehen such in den nächsten Jahren an: „Allen voran brauchen wir einen zukunftsfitten Arbeitsmarkt. Wenn die Betriebe nicht ihr volles Potential ausspielen können, kann es auch der gesamte Strandort nicht“,betont Reitterer. Sie fordert von der Bundesregierung, das Regierungsprogramm konsequent umzusetzen: „Papier ist geduldig, aber die internationale Konkurrenz schläft nicht. Wir brauchen hier mehr Zug zum Tor!“

Ähnlich sieht sie die Lage in puncto Steuern: Besonders 40 Jahre Abschreibungsdauern seien praxisfern. „Ohne Investitionen kann es keine Top-Qualität geben. Unter den momentanen Voraussetzungen ist das nur schwer möglich“,so ÖHV-Präsidentin. Eine Anpassung der Abschreibungszeiträume an die jeweilige Nutzungsdauer erachtet sie als dringend notwendig. Im Zuge dessen solle auch der Schwellenwert für geringfügige Wirtschaftsgüter deutlich angehoben werden. Handlungsbedarf ortet Reitterer auch bei der Sharing Economy. Hier plädierte sie für eine einheitliche Bundeslösung: „Dass Salzburg, Wien und andere aktiv werden, kann man nur begrüßen. Aber wir brauchen eine österreichweite Lösung dort, wo der Bund zuständig ist. Unser Vorschlag dazu liegt der Bundesregierung vor.“

Das Team rund um die wiedergewählte ÖHV-Präsidentin bringt Erfahrung und frischen Wind mit: Als Vizepräsidenten unterstützen Reitterer weiterhin Alexander Ipp (Inhaber IPP Hotels), Klaus Hofmann (Geschäftsführer St. Martins Therme & Lodge) sowie Florian Werner (Gastgeber im arlberg1800 RESORT). Neu im Vize-Team ist Walter Veit (Hotel Enzian in Obertauern).

Auf Landesebene machen sich weiterhin Sophie Schick (Boutique-Hotel Hauser), Heike Ladurner-Strolz (Hotel Zimba) und Hubert Koller (KOLLERs Hotel) für die Anliegen der Branche stark. Die steirischen Betriebe werden künftig von Gernot Deutsch (Heiltherme Bad Waltersdorf) vertreten.

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Erstellt am: 14. Jänner 2019

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