Kärnten

Lust auf Camping! Natur- und
Aktiv-Gast sorgt für starke Dynamik

Print-Ausgabe 1. Dezember 2017

In Kärntens Sommer geht es wieder aufwärts: die soeben abgeschlossene Saison 2018 brachte das dritte Jahr in Folge ein deutliches Plus von 3,6 Prozent auf 9,557 Millionen Übernachtungen – um ein Zehntel mehr, als im bisher enttäuschendsten Sommer 2014 (damals waren es 8,69 Millionen, -4,4 Prozent).

Das viel entscheidendere aber – siehe den „Standpunkt“ auf Seite 4 dieser Ausgabe unter dem Titel „Genosse Nächtigungsrekord“ – sind aber die Hard-Facts, die hinter dieser Entwicklung stehen. „Die Ergebnisse zeigen, dass die heutigen Akteure in Kärnten Auslastung, Wertschöpfung und Investitionskraft auf ein internationales Niveau gehoben haben“, so der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Christian Kresse, im Gespräch mit T.A.I.

Und noch eines ist bemerkenswert am Kärntner Sommer 2017: nahezu ein Viertel (23,8 Prozent) der Nächtigungen resultierten aus dem Camping-Bereich. Im Vorjahr waren es 21,9 Prozent, 2015 noch 21,1 Prozent. Kärnten vereint damit zwei Fünftel des Camping-Volumens von Österreich auf sich.

Der heuer erzielte Nächtigungszuwachs in diesem Bereich war extrem: er erreichte 12,6 Prozent, womit unter dem Strich nun 2,27 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen verzeichnet wurden.

„Wir sind der Marktführer“, strahlt Kresse, der davon überzeugt ist, dass das „Segment weiter wachsen wird und zwar in ganz Europa. Er ist eine Alternative zu jenen Menschen, die sich ein Appartement auf Mallorca kaufen und er ist mobil und flexibel.“

Längst hat sich der Camping-Gast „zu einem der attraktivsten Gäste gewandelt“ (Kresse), weil bei ihm Natur- und Aktivurlaub im Vordergrund steht, einer der USPs von Kärnten. Und er ist auch Ausgaben-freudig, vergleichbar mit einem 3- bis 4-Sterne Gast.

Nach der erfreulichen Sommersaison blickt Christan Kresse nun auch einem erfolgreichen Winter 2017/2018 entgegen. Geht alles glatt, dann wird das Tourismusjahr 2017/2018 erstmals seit 1999 wieder die 13 Millionen Nächtigungs-Marke überschreiten und zum ersten Mal in der Geschichte die 3 Millionen Ankünfte-Hürde überspringen. „Dies, obwohl Kärnten um 80.000 Betten weniger hat, als in den letzten Jahrzehnten“, so Kresse. Der wirtschaftliche Aspekt ist also auch diesbezüglich gegeben. 

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Erstellt am: 01. Dezember 2017

Bild: Christian Kresse

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