Polen

Danzig in 24 Stunden hautnah erleben

Advertorial

Die Hafenstadt Danzig an der Ostseeküste gehört zu den schönsten Metropolen Polens

Danzig, die Stadt der Freiheit und Polens Tor zum Meer, war schon immer ein beliebtes Reiseziel

Vor Jahrhunderten Europas riesige „Speisekammer" und ein wichtiger Treffpunkt für Handelsleute ist Gdańsk (oder Danzig) heute eine wichtige Destination auf der touristischen Weltkarte. Die faszinierende Geschichte der Stadt, die majestätische Architektur, das weite Meer, die traumhaften Strände, der funkelnde Bernstein und vor allem der ungebrochene Geist der Freiheit haben eine große Anziehungskraft. In Danzig wurde die Gewerkschaftsbewegung Solidarność geboren, die unter der Führung des charismatischen Lech Wałęsa zum Fall des Kommunismus in Europa führte. Seither wird die Stadt an der Motlau in aller Welt mit dem höchsten Gut – der Freiheit – in Verbindung gebracht.

Danzig ist Heimatstadt von berühmten Persönlichkeiten wie Hevelius, Fahrenheit, Schopenhauer, Grass und Walesa und reich an Baudenkmälern, Bürgerhäusern, Kirchen, militärischen Befestigungen und Hafenanlagen. Diese kultur- und geschichtsträchtige Atmosphäre macht Danzig zum idealen Ziel für einen Wochenendtrip.

So entdecken Sie Danzig in 24 Stunden

9 Uhr – Auf zum Strand in Brzezno: Nicht viele Städte auf der Welt haben das Glück, so wunderschöne Sandstrände wie Danzig zu haben. Es lohnt sich, hier auch nur eine Viertelstunde lang die Sonne zu genießen und die jodhaltige Meeresbrise einzuatmen. Rund um den Strand gibt es viele Fischrestaurants, der lange Holzsteg eignet sich sehr gut für Spaziergänge.

Alternativ: Der Morgen ist der beste Zeitpunkt, um auf der Insel Wyspa Sobieszewskanach am Strand nach Bernstein zu suchen. Beim Joggen oder Bernsteinsuchen kann man auch Robben begegnen.

12 Uhr – Leuchtturm in Nowy Port (Neufahrwasser): Pünktlich um 12, 14, 16 und 18 Uhr wird vom Mast auf dem Dach des historischen Backsteinleuchtturms der Zeitball fallen gelassen. Früher diente dieser den Schiffskapitänen, um die Position eines Schiffes auf See exakt bestimmen zu können, heute ist er eine reine touristische Attraktion. Das Leuchtturmgebäude ist ebenfalls sehenswert: Von oben gibt es eine wunderbare Aussicht auf die Weichselmündung und Westerplatte.

Alternativ: Besuch im Europäischen Solidarność-Zentrum. Das Gebäude am Solidarność Platz knüpft an die Werfttradition an, aber sein Inneres ist sehr modern. Die permanente Ausstellung ist einen Besuch wert; sie zeigt den Weg vom Sozialismus zur Freiheit.

13 Uhr – Fahrt mit der Wassertram F5: Die Wassertram F5 führt vom Leuchtturm zur Westerplatte und der Festung Weichselmündung. Nowy Port und die Gegend rund um die ehemalige Weichselmündung bergen viele Attraktionen, die man nicht verpassen sollte.

Alternativ: Nach einem schnellen Lunch folgt ein Abstecher ins Nationalmuseum (ul. Torunska). Das Gemälde „Das Jüngste Gericht“ von Hans Memling ist im 1. Stock zu bewundern. Weiters gibt es dort Werke holländischer Maler und Stiche von Albrecht Dürer zu besichtigen.

16 Uhr – Zeit für Gaumenfreuden am Fluss Motlawa (Motlau): Die Danziger Küche lernt man am besten in einem der Restaurants an der Langen Brücke kennen. Sie bildet das Herz des alten Hafens. Hier gönnten sich  Seeleute einst eine Auszeit in den naheliegenden Tavernen. Auch heute noch wird an der Langen Brücke fantastisch gekocht. Nach dem Essen kann man bei einem Spaziergang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der sogenannten „Rechtstadt" sehen. Durch das Grüne Tor gelangt man auf den Langen Markt, wo das Rathaus (Główne Miasto), der Artushof und der Neptunbrunnen bewundert werden können.

18 Uhr – Auf einen Kaffee in eine der traditionsreichen Konditoreien: Die Danziger Konditoreien und Kaffeehäuser genießen seit Jahrhunderten den besten Ruf. Hier kann man jede Mahlzeit mit etwas Süßem beginnen. Unbedingt den hiesigen Lebkuchen kosten! Er ist eher hart, aber sehr würzig und aromatisch.

Alternativ: Bernsteinkaufen in der Frauengasse (ul. Mariacka). Auf der kurzen Strecke zwischen der Motlau und der Marienkirche kann man Bernstein in jeder Form bewundern, von natürlichen honigfarbenen Bernsteinklumpen bis zu wunderschön geschliffenen Kleinoden, in Gold oder Silber eingefasst. Man kann hier einmalige Schmuckstücke erwerben oder zur selbständigen intensiven Suche nach dem „Gold der Ostsee“ auf den Danziger Stränden inspiriert werden.

20 Uhr – Besuch auf dem historischen Solidarność Platz: Hier, am Denkmal der gefallenen Werftarbeiter, sammeln sich die Danziger bei wichtigen Anlässen. Die drei Kreuze mit den Ankern erinnern daran, dass der Protest der Arbeiter der Danziger Werft zur Gründung der Gewerkschaft Solidarność führte. Gleich daneben steht das moderne Gebäude des Europäischen Solidarność-Zentrums und das Werfttor Nr. 2 – Zeugen eines wichtigen Kapitels in der Nachkriegsgeschichte Polens.

Alternativ: Theateraufführung oder Konzert im Shakespeare-Theater. Das Theatergebäude, das nach den Plänen der Elisabethanischen Bühnen errichtet wurde, ist heute der Stolz der Stadt. Sein Dach kann in nur drei Minuten geöffnet oder bei Regen geschlossen werden.

22 Uhr – Rein in die Klubs auf dem ehemaligen Werftgelände: Bis vor kurzem war die Danziger Werft eine Stadt mit eigenem Verkehrs- und Straßensystem zwischen den einzelnen Produktionshallen. Jetzt kann in den alten Produktionshallen bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert werden.

Mehr Informationen zu Danzig finden sich unter www.polen.travel/de-at

Artikel teilen per Mail verschicken ausdrucken

Erstellt am: 07. Dezember 2018

Kommentar schreiben

Bitte die Netiquette einhalten. * Pflichtfelder

Nach oben