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Den 24. Juni 2026 wird man sich an Flughafen Wien dick anstreichen müssen: Denn an diesem Mittwoch kamen gleich zwei Airlines „neu“. Neu steht deshalb unter Anführungszeichen, da es sich bei Royal Jordanian um eine Rückkehr handelte (sie fliegt künftig ganzjährig viermal pro Woche), im Falle von SalamAir, – sie verbindet dreimal wöchentlich ganzjährig Wien und Maskat, der Hauptstadt des Oman -, handelt es sich hingegen um eine echte Premiere.
Offiziell eröffnet wurden die Routen von Karim Makhlouf, Chief Commercial Officer von Royal Jordanian Airlines, sowie von SalamAir-CEO Adrian Hamilton-Manns und Mazin Al Salmani, Director of Network, Alliances und Government Affairs des Carriers. Mit dabei war in beiden Fällen Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger.
Zum „königlichen“: Zwar ist nur Jordanien im klassischen Sinne ein „Königreich", während der Oman als „Sultanat" gilt. Beide Länder sind damit Monarchien, allerdings mit unterschiedlichen offiziellen Titeln für ihre Staatsoberhäupter.
Royal Jordanian

Zischen dem „Queen Alia International Airport“ in Amman und dem Vienna International Airport verkehrt Royal Jordanian (Verkehrstage sind Mo., Mi., Fr. & Sa.). Geflogen wird mit Airbus A320neo, von denen die Airline 14 Stück besitzt. Der Rest der 39 Jets zählenden Flotte besteht aus weiteren Modellen der A320-Familie, Embraer Jets sowie Boeing 787 „Dreamliner“, ergänzt um zwei Bombardier BD-700 und einer Gulfstream. 2025 wurden rund 4,4 Mio. Passagiere befördert (+18 %).
Einst – genauer gesagt seit den 1970er Jahren - war die jordanische Fluglinie Stammgast in Wien. Es gab zeitweise sogar Direktflüge von Wien nach New York mit Royal Jordanian. Im neuen Jahrtausend flog die Airline nur noch nach Wien, wobei die Flüge (ebenfalls viermal pro Woche) mit Beginn der Pandemie eingestellt wurden.
SalamAir

Komplett neu in der Bundeshauptstadt ist hingegen die omanische SalamAir. Die Verkehrstage sind gleich mit Royal Jordanian, außer Samstag. Zum Einsatz kommt ein Airbus A321neo. Mit Maskat erweitert der Flughafen Wien sein internationales Streckennetz um eine wichtige Destination auf der Arabischen Halbinsel. Über das Drehkreuz Maskat ist zudem u.a. ein Umstieg nach Salalah möglich.
Bei SalamAir handelt es sich um den Low-Cost-Carrier des Omans. Er nahm erst 2017 den Flugbetrieb auf und betreibt derzeit eine Flotte von 15 Airbussen der A320-Familie mit über 80 täglichen Flügen zu 38 Zielen. 2025 wurden rund 3,4 Mio. Passagiere zu befördert (+6,5 %). Für Wachstum ist gesorgt, denn SalamAir kündigte heuer die Bestellung von 10 weiteren Airbus-Jets an, deren Auslieferung im zweiten Quartal 2026 beginnen soll. Ziel ist es, die Flotte bis 2028 auf 25 Flugzeuge zu erweitern.
Gemeinsamkeiten und Trennendes
Beide Länder, also das Königreich Jordanien und das Sultanat Oman, teilen viele tiefe Gemeinsamkeiten in Kultur, Politik und Geografie. Die Staatsform ist bei beiden wie erwähnt eine Monarchie (im Falle von Jordanien eine konstitutionelle, beim Oman eine absolute), beide Länder sind für ihre moderate, ausgleichende und neutrale Außenpolitik bekannt. Große Teile der zwei Staaten bestehen aus Wüstenlandschaften, beide besitzen aber markante Gebirgszüge. Und beide Länder gelten als absolute Traumziele für Individualreisende.
Wichtig ist, dass Royal Jordanian in Österreich durch AVIAREPS vertreten wird. Sie bietet damit Passagieren eine direkte Anlaufstelle (vienna@aviareps.com). SalamAir hat hingegen kein eigenes Büro in Wien, die Fluggesellschaft operiert rein digital. Flüge, Umbuchungen und Kundenservice werden zentral online oder telefonisch abgewickelt (www.salamair.com).
Erstellt am: 25. Juni 2026
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