Oceania Cruises

„Red Ginger“ & Riviera! Diese Kombination hat es wahrlich in sich

Print-Ausgabe 17. Juli 2026 (Advertorial)

Im Red Ginger werden kulinarische Spezialitäten mit Einflüssen aus Ländern wie China, Indonesien, Japan und Thailand serviert (Foto: © Oceania Cruises)

Ersteres ist ein panasiatisches Spezialitätenrestaurant, zweiteres punktet mit einem modernen Konzept, das der heutigen Ansicht von Luxus voll gerecht wird

Es ist das absolute Lieblingsrestaurant von Maik A. Schlüter, dem Director Business Development bei Oceania Cruises, an Bord der Luxus-Kreuzfahrtschiffe: Das panasiatische Spezialitätenrestaurant „Red Ginger“. Es steht diesmal im Mittelpunkt des vorliegenden T.A.I.-Interviews, ebenso wie Oceania Riviera. Von diesem rund 66.000 BRZ (Bruttoraumzahl) großen Schiff der O-Klasse gibt es neben der Riviera nur die Marina. „Es handelt sich um ein kleineres Schiff, mit nur 619 Kabinen“, so Maik A. Schlüter über die beiden Vertreterinnen der O-Klasse. 2022 wurde es letztmals komplett renoviert, seither entspricht die Riviera „vom Design her unseren Neubauten“, betont der Director Business Development von Oceania Cruises. „Das spricht moderne, jüngere Zielgruppen an.“

„Luxus heute anders bewertet“

Diese beginnen bei Oceania Cruises ab 50 Jahren aufwärts. Moderne Gäste wollen weg vom klassischen „Grand Hotel“-Design, hin zu ansprechend modernen Luxus. „Auch in der Hotellerie sieht man diesen Wandel“, meint Maik A. Schlüter, „Luxus wird heute anders bewertet.“

Dazu gehört auch die Kabinen-Größe. „Die fängt bei uns bei den Balkonkabinen bei 27 m² an“, so Maik A. Schlüter, der auf eine Frage der T.A.I. hinzufügt, dass es an Bord der Riviera „auch 11 Innen- und 17 Außenkabinen ohne Balkon gibt“. Doch vor allem „die Innenkabinen sind nur eine Notlösung“, wenn jemand unbedingt eine bestimmte Reise machen will und alle anderen Kabinen bereits ausgebucht sind: „Wir beginnen immer bei den Balkonkabinen“, ganz zu schweigen von den 147 Suiten (24 %).

Zur Größe der Oceania Riviera: „Andere Reedereien haben bei gleicher Größe (Anm.d.Red.: exakt sind es 66.086 BRZ) 2.000 Gäste an Bord, bei uns sind es im Schnitt nur 1.000, weil es viele Einzelbelegungen gibt“, betont Maik A. Schlüter. Wobei Oceania Cruises mit Jahresbeginn auf ein „Adults-only“-Konzept umgestellt hat („Es kommt sehr gut an!“), dementsprechend steht das Erleben im Vordergrund.

Stäbchen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade

Auf der Oceania Riviera gibt es – neben dem Hauptrestaurant – vier Spezialitätenrestaurants, womit wir beim Lieblingsrestaurant von Maik A. Schlüter sind: beim „Red Ginger.“ Wie alle anderen ist es im Preis inkludiert, ebenso wie die alkoholischen Getränke zu den Hauptmahlzeiten. Maik A. Schlüter: „Man muss es aber reservieren.“

Und was macht das „Red Ginger“, das es auf allen Oceania-Schiffen gibt (alle bis auf die drei Kleinen; auf der Riviera bietet es 120 Gästen Platz), so besonders? „Die asiatischen Einflüsse. Es ist Erlebnisgastronomie pur. Das beginnt schon bei der Tee-Zeremonie“, antwortet Maik A. Schlüter wie aus der Pistole geschossen. Dazu kommt die Stäbchen-Kultur: Japaner speisen mit Stäbchen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.

Ein Highlight sind die panasiatischen Einflüsse, von der japanischen über die chinesische und indonesische Küche bis zu jener Thailands. „Es sind alles ausgefallene Speisen, wie etwa der Wolfsbarsch im Bananenblatt“, so Maik A. Schlüter, „das ist wirklich sensationell und zum Nachkochen empfohlen“ (siehe unten stehendes Rezept von Caravelle Seereisen).

Tolle Reise mit der Riviera

Für die Oceania Riviera hat Maik A. Schlüter eine Reise ausgesucht, „die perfekt passt, weil viele Speisen im ‚Red Ginger‘ von dort kommen.“ Es handelt sich um Indonesien, wo im Zuge der Kreuzfahrt sechs Häfen angesteuert werden. Die Tour startet in Sydney am 15. Dezember 2026 und dauert 23 Nächte. Den Heiligen Abend verbringen die Gäste in Darwin, mit Ausflug in den „Kakadu National Park“, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Während die Riviera den 25. auf Hoher See verbringt, beginnen am 26. die Tage in Indonesien, mit Kupang West Timor, Komodo, Bali, Lombok, Probolinggo und nochmals Bali, bevor es zurück nach Perth (Australien) geht. Der Jahreswechsel wird auf See begangen, zwischen Lombok und Probolinggo. Die Reise kostet in der Verandakabine ca. 7.000 Euro pro Person.

Miso-glasierter chilenischer Wolfsbarsch (für 2 Personen)

Claudia Minar vom Seereisen Center stellt ihr Lieblings­rezept zum Nachkochen vor

Zutaten Marinade:
2 Wolfsbarschfilets (ca. 170 g pro)
2 EL weißer Miso
1 EL Sake
1 EL Mirin (Reisweinessig),
1 EL Sojasauce
1/4 TL Sesamöl

Zutaten Garnitur:
Weißer und schwarzer Sesam
1 Frühlingszwiebel (diagonal geschnitten)

Zutaten Reis:
380 g Jasminreis
480 ml Kokosnusscreme
480 ml Kokosnussmilch
2 Stangen Zitronengras, zerschneiden, damit es in die Pfanne passt
4 Kardamomkapseln
1 TL Salz
25 g Kokosraspeln, ungesüßt
1/2 TL Kokosnussöl zum Kochen

Zubereitung:

Für die Marinade: Alle Zutaten in einem mittelgroßen Glas oder Glasschüssel vermischen. Die Wolfsbarsch-Filets dazu geben und gut mit der Marinade bedecken. Abdecken und bei Zimmertemperatur für ca. 30 Minuten stehen lassen. Der Fisch sollte nicht länger als 1 Stunde in der Marinade sein, sonst wird er zu salzig. Den Ofen auf ca. 230 °C vorheizen. Den größten Teil der Marinade von den Filets entfernen und den Fisch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Den Fisch im Ofen backen bis zum bevorzugten Garheitsgrad, normalerweise ca. 4-6 Minuten für ein Filet von ca. 170 g. Mit Sesam und Frühlingszwiebeln garnieren und mit dem Kokosnussreis servieren.

Für den Reis: Reis, Kokosnusscreme und Kokosnussmilch in einen Topf geben. Zitronengras, Kardamom und Salz hinzugeben und zum Kochen bringen. Abdecken und vor sich hin köcheln lassen bis alle Flüssigkeit absorbiert wurde. Den Reis auflockern und dann die Kokosraspeln und das Kokosöl darüber geben. (Nach)salzen je nach Geschmack.

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