Print-Ausgabe 12. Juni 2026

Der Mietwagenbroker sorgte beim „Round Table“ in Málaga wie gewohnt für tolle Einblicke in das Unternehmen – 2026 wird ein Buchungsplus von zumindest 5 % erwartet
Als vor rund 25 Jahren die komplette CI (Corporate Identity) von Sunny Cars auf den Zusatz „Rent a Smile“ umgestellt wurde, ahnte der Gründer des Qualitäts-Mietwagenbrokers Kai Sannwald mit Sicherheit noch nicht, in welche Sphären Sunny Cars einst vordringen würde. Mit 1,032 Mio. Buchungen wurde ein „Paukenschlag in der Geschichte“ erreicht, der vermittelte Umsatz erreichte rund 450 Mio. Euro. Beides stellen absolute Rekordwerte dar, die das Sunny Cars-Führungsduo Kai Sannwald und Thorsten Lehmann vor kurzem in Málaga bzw. in der Finca „La Bobadilla“ im Rahmen des alljährlich abgehaltenen „Round Table“ präsentierten.
Mit dabei waren neben den beiden Geschäftsführern auch die zwei Managing Directors von Sunny Cars Niederlande, Suzanne Al und Marco Ammerlaan, die für Spanien, Lateinamerika und die Karibik verantwortliche Area Managerin Patricia Trujillos Manso, die Director of Marketing DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), Alena Wasmer, und die für Sunny Cars zuständige Executive Directorin der Agentur „Wilde & Partner”, Katrin Engelniederhammer.
„Málaga ist für uns eines der wichtigsten Einzugsgebiete“, betonte Thorsten Lehmann. Es handelt sich nach Mallorca um die zweitstärkste Destination von Sunny Cars, „wobei Málaga nicht mehr weit von den Zahlen Mallorcas entfernt ist.“ In der zweitgrößten Stadt Andalusiens arbeitet der Mietwagen-Broker mit 17 Mietwagenfirmen zusammen, mit 10 davon besteht eine enge Kooperation, wobei es die beiden größten auf 33 % Marktanteil (CarGest; ca. 2.000 Autos) bzw. 29 % (Helle Hollis Car Rental, rund 1.500 Autos vor Ort) bringen. In den letzten 12 Monaten verzeichnete Sunny Cars in Málaga mehr als 57.000 Buchungen und fast 508.000 Rental-Days. Mit 59 % führen die Niederlande das Málaga-Feld des Qualitäts-Mietwagenbrokers an, vor den Deutschen mit 29 %. Die Belgier folgen dahinter mit großem Abstand (7 %), aus Österreich sind es gar nur 1 %.
Die Betonung, dass es sich bei Sunny Cars um einen Qualitäts-Mietwagenbroker handelt, kann nicht oft genug erfolgen. „Qualität steht bei uns im Vordergrund“, betonte Alena Wasmer, „unser Anspruch ist es, den Kund:innen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.“ Eine aktuelle Umfrage in Deutschland und den Niederlanden zeigt deutlich, wovor sich die meisten fürchten: „61 % und 50 % haben Angst vor Mehrkosten. Genau da kommt Sunny Cars ins Spiel.“
Denn der Qualitäts-Mietwagenbroker bietet all seinen Kund:innen das „Rundum-Sorglos-Paket“. Konkret bedeutet dies, dass alle wichtigen Leistungen sowie der notwendige Versicherungsschutz bereits im Sunny Cars-Mietpreis inkludiert sind. Somit entstehen keine weiteren Kosten für eventuelle Schäden, Einbrüche etc. An „Refunds“ kostet das die „Sunnys“ mehr als 6 Mio. Euro pro Jahr. Alena Wasmer: „Das ‚Rundum-Sorglos-Paket‘ ist immer dabei.“

Um Kund:innen noch mehr Sicherheit zu geben, führte Sunny Cars im April die „Car Check-App” ein. Dabei geht es um das Fotografieren des Mietautos bei der Fahrzeugübernahme und der Rückgabe. Wasmer: „Das erleichtert uns die Abwicklung, ist eine Win-Win-Situation für Kund:innen und Sunny Cars.“
Auf Qualität wird laut Kai Sannwald auch bei der Auswahl der Autovermieter gelegt. Es gibt sogar eigene Verantwortliche für die „Car Rental Quality“. Sannwald: „Wir gehen den Autovermietern mit unserem Qualitätsanspruch ordentlich auf die Nerven.“ Bevor eine Zusammenarbeit begonnen wird, erstellt Sunny Cars ein SLA (Service Level Agreement). „Das ist unsere Life-Line.“ Weltweit arbeitete Sunny Cars seit 2000 mit 834 Autovermietern zusammen, aktuell sind es 458. Mit 18 Partnern wird seit mehr als 25 Jahren kooperiert, mit 195 seit über 10 Jahren, die für 62 % aller Buchungen in der zurückliegenden Dekade stehen. Entsprechend niedrig angesiedelt (weniger als 1 %) ist die Beschwerderate. Kai Sannwald: „Qualität bedeutet keine Beschwerden.“
Um den bereits hohen Qualitätsanspruch weiter zu heben, wurde die Zusammenarbeit mit den Call Centern in Albanien und im Kosovo beendet. „Qualität muss nahe sein“, so Kai Sannwald, der zusammen mit Thorsten Lehmann die „Customer Care“ und „Customer Service“-Abteilungen in München und Haarlem ausgebaut hat.
Um beide Abteilungen weiterzuentwickeln, wurde zudem ein digitaler Agent namens „Anna“ eingeführt, der 24/7 da ist. Wie Suzanne Al betonte, ging es nicht darum, „Kosten einzusparen, sondern die Kund:innen noch mehr zufriedenzustellen.“ So werden im „Customer Service“ jetzt von den ca. 2.000 E-Mails pro Tag zwischen 10 % und 30 % automatisch beantwortet (innerhalb von weniger als 24 h, was den Stress der Mitarbeiter:innen erheblich reduzierte), im Bereich des „Customer Care“ beträgt die erwartete Ersparnis 250.000 Euro pro Jahr. Pro Fall werden rund 20 Minuten aufgewendet, wobei die Zeitersparnis bei 25 % (also rund 5 Minuten) liegt.
Die Investitionen in „Anna“ hielten sich dabei in Grenzen: 60.000 Euro wurden für den „Customer Service“ aufgewendet, beim „Customer Care“ waren es um die 200.000 Euro. Für Kai Sannwald ist vor allem die Betonung gegenüber den Mitarbeitern wichtig, „dass wir sie durch KI nicht ersetzen, sondern insgesamt besser werden.“ Nachsatz: „Das wäre für andere Firmen auch gut.“
Über den Part von Thorsten Lehmann (Umsatz, Buchungen, Prognosen für 2026 etc.) des „Round Tables“ wurde bereits auf www.tai.at berichtet. Nur soviel: Sunny Cars erwartet sich „bei vorsichtiger Planung“ für das laufende Geschäftsjahr ein Plus von +5 % auf 1,0815 Mio. Buchungen. Aktuell liegt Sunny Cars bei +12,6 %. Die +10 %, die Lehmann „erhofft“, scheinen also durchaus möglich, womit der Qualitäts-Mietwagenbroker auf 1,133 Mio. Buchungen käme. So oder so ein neuer Bestwert.
Erstellt am: 12. Juni 2026
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