Print-Ausgabe 15. Mai 2026

Innsbruck Tourismus setzt auf Markenzusatz, um die Vielfalt der Region künftig noch besser zu kommunizieren und Betriebe einzubinden.
Wer die Region Innsbruck besucht, bekommt bekanntlich mehr als nur das Goldene Dachl und die Bergiselschanze. 40 umliegende Orte sorgen für Erlebnisse zwischen urbanem Raum und alpiner Bergwelt. Um diese Vielfalt künftig noch sichtbarer zu machen, wird in der touristischen Kommunikation aus dem „INN’SBRUCK“-Logo künftig „REGION INN’SBRUCK“. T.A.I. sprach mit der Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, Barbara Plattner, über die Hintergründe dieser Marken-Neuausrichtung.
T.A.I.: Warum hat sich Innsbruck Tourismus letztendlich für eine Adaptierung der bewährten Marke entschieden?
Barbara Plattner: „Die Marke Innsbruck ist zwar für die Tiroler Landeshauptstadt stark positioniert, im touristischen Kontext umfasst die Destination weit mehr als die Stadt. Das heißt, das Innsbruck-Logo konnte die Vielfalt und auch die Größe unserer Region nicht ausreichend kommunizieren – das haben Befragungen potenzieller Gäste ebenso bestätigt wie verschiedene Dialogformate, die wir mit Bewohner:innen und lokalen Betrieben durchgeführt haben. Die Entwicklung eines Zusatzes für Innsbruck Tourismus war also unumgänglich.“
T.A.I.: Was erhofft man sich von der neuen Marke?
Barbara Plattner: „Wir behalten den starken Schneepflug der Marke bei, der vor allem international sehr gut funktioniert. Durch den Zusatz zeigen wir aber, dass wir mehr zu bieten haben als die Stadt. Dies soll zum einen mehr Klarheit für Gäste bringen. Zum anderen werden unsere Erlebnisregionen und deren Besonderheiten so künftig noch stärker in das Schaufenster gestellt und auch unsere Betriebe mehr eingebunden. Und nicht zuletzt können wir durch die bessere Unterscheidbarkeit zur Stadt Innsbruck und zum Stadtmarketing vor Ort besser sichtbar machen, wo überall Tourismus drinsteckt.“
T.A.I.: Was möchte man langfristig mit der neuen Marke erreichen?
Barbara Plattner: „Wir wollen Innsbruck zu einer Love Brand entwickeln – das heißt, zu einer Marke, die Gäste auf emotionaler Ebene begeistert, auf die aber auch Einheimische stolz sind und mit der sich Betriebe identifizieren können. Je mehr Menschen und Betriebe die Marke mit Begeisterung nach draußen tragen, desto höher wird unsere Glaubwürdigkeit und Strahlkraft.“
Erstellt am: 15. Mai 2026