Österreich Werbung

Herbst wird immer „goldener“: #realAustria mit Fokus auf Nahmärkte

Print-Ausgabe 16. September 2022

Lisa Weddig

„Umgesetzt wird die #realAustria- Kampagne mit sechs Partnern aus ganz Österreich“, betont Lisa Weddig (Bild: © John Ross Group)


 

Mit der im August gestarteten Kampagne für die Nachsaison soll der Schwung der hervorragenden Sommersaison bis in den November hinein mitgenommen werden

Der Herbst (September bis November) machte in den zurückliegenden Jahren bis zur Pandemie mehr als 16 % der Jahresnächtigungen aus, mit deutlicher Dominanz der ersten beiden Monate: September und Oktober stellen rund vier Fünftel der Übernachtungen in der „goldenen Jahreszeit“. Im Vorjahr wurde in diesen beiden Monaten sogar das zweitbeste Ergebnis der Geschichte erzielt, übertroffen nur vom Herbst 2019. Entsprechend hoch gesetzt sind – trotz des schwierigen Umfelds – auch heuer die Erwartungen. Die Österreich Werbung (ÖW) startete deshalb Mitte August erstmals unter dem Kampagnendach #realAustria in die farbenprächtige Saison, mit Fokus auf die Nahmärkte Deutschland und Schweiz.

Das Kampagnendach #realAustria kam bereits für die Sommer-, Städte- und Radkampagne zum Einsatz. Zur Erinnerung: Für diese Aktivitäten standen der ÖW insgesamt 9 Mio. Euro zur Verfügung, zwei Drittel (6 Mio. Euro) für die Sommerkampagne, ein knappes Fünftel (1,6 Mio. Euro) für die Städte- und rund ein Sechstel (1,4 Mio. Euro) für die Radkampagne.

Für den Herbst ist das Werbevolumen naturgemäß deutlich geringer bemessen, was die Gesamtwirkung nicht mindert. „Umgesetzt wird die Kampagne mit sechs Partnern aus ganz Österreich“, betont ÖW-Geschäftsführerin Lisa Weddig. Der Themenfokus liegt auf Aktivurlaub mit Wandern, Wellness, Rad und Kulinarik. Ausgespielt wird die Herbstkampagne vorwiegend auf reichweitenstarken digitalen Videoplattformen sowie über Digi­tal-out-of-Home-Kanäle.

Lisa Weddig: „Wir möchten den Schwung der hervorragenden Sommersaison in den Herbst mitnehmen.“ Die August-Daten sind zwar noch nicht ausgewertet, aber der Zeitraum Juni bis Juli brachte mit 29,41 Millionen Übernachtungen bereits das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten nach 2019.

„Unser Ziel ist es, von der klassischen Winter-Sommer-Denkweise hin zum Ganzjahrestourismus zu gehen“, so Weddig, denn im langfristigen Vergleich zeigt sich ein Bedeutungsgewinn der Nebensaisonen: Hatten September bis November um die Jahrtausendwende erst einen Anteil am Gesamtjahresvolumen von 14,7 %, so waren es 2019 bereits 16,6 %.

Deutschland und die Schweiz sind in der „goldenen Jahreszeit“ neben dem Inlandsmarkt traditionell die beiden einzigen Nächtigungs-Millionäre und sorgen in „Normaljahren“ für zwei Fünftel (39,4 %) des Gesamtaufkommens. Inklusive Österreicher*innen sind es sogar knappe drei Viertel (73,4 %). Weddig: „Wir sind deshalb davon überzeugt, dass in diesen Märkten während der Herbstmonate noch mehr Potenzial schlummert.“

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