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Alles Rad! NÖ auf dem besten Weg zu d e m Radland im Herzen Europas

T.A.I. 24 TOP News

Zum bereits traditionellen Mediengespräch über die bevorstehende Rad-Saison baten vor kurzem NÖs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Geschäftsführer des NÖ Tourismus, Michael Duscher, und der Geschäftsführer der Region „Donau Niederösterreich“, Bernhard Schröder. Ort des Geschehens: Der direkt am Donauradweg gelegene Nibelungenplatz in Tulln.

Der Donauradweg, die „Route 66 für Radurlauber in Niederösterreich“, wie nicht nur Michael Duscher den Radweg in Anlehnung an den berühmten US Highway von Chicago nach Los Angeles nennt, ist mit mehr als 900.00 Fahrradfahrer:innen zwischen der Wachau und den Donau-Auen die mit Abstand meist frequentierte Route des Bundeslandes. Damit nicht genug, nächtigen laut Johanna Mikl-Leitner „rund ein Drittel des Radfahrer Niederösterreichs“ entlang des Donauradweges. Bis 2028 werden mehr als 600.000 Euro in diese Route investiert, allen voran die bessere Orientierung, mehr Sichtbarkeit für die Angebote sowie ein noch stärkeres Gesamterlebnis entlang der Strecke.

Radwegnetz auch für Ausflugs-, Mountain- und Travel-Biker

Insgesamt gingen es die Radfahrer:innen auf derzeit rund 400.000 Übernachtungen (insgesamt zählte NÖ im Vorjahr rund 7,3 Mio. Nächtigungen (davon mehr als 10 % in den Regionen rund um Wien). Sie sorgen für ca. 60 Mio. Euro an Wertschöpfung (für das gesamte Bundesland liegt sie im Tourismus bei in etwa 2 Mrd. Euro).

In NÖ gibt es derzeit 10 Top-Radrouten, die rund 1.500 km lang sind. Dazu kommen 4.000 km an Ausflugsradrouten, ein 6.000 km langes Mountainbike-Netz sowie 24 Travel-Bike Routen mit einer Gesamtlänge von 2.000 km. Johanna Mikl-Leitner: „Wir haben für alle Radler etwa zu bieten.“

Dazu kommen 390 zertifizierte Radfahrbetriebe, darunter 130 „bett & bike“ Unterkünfte, Direktvermarkter, 90 Ausflugsziele sowie erstmals auch Shops und Servicebetriebe. Im geänderten Erscheinungsbild zeigen sich laut Bernhard Schröder zudem die 27 „Dounauwellen“-Tafeln, die mit neuen künstlerischen Motiven versehen wurden (die erste Tafel wurde im Zuge des Mediengespräches präsentiert).

Ebenso werden acht neue Radverkehrszähanlagen installiert. Standorte befinden sich auf dem Ybbstal-Radweg, dem „Iron Curtain-Trail“ (also auf der „Eisernen Vorhang Route“ oder auf dem Traisentalradweg.

„Discover your Danube“

Damit nicht genug, will NÖ „zum Rad-Eldorado Nummer 1 Europas“ werden, wie Johanna Mikl-Leitner betonte. Mit dazu beitragen soll die „Lebensader“ Donauradweg, die größte Radverbindung Europas: „Sie gehört zu den touristischen Aushängeschildern“, wie NÖs Landeshauptfrau mehrfach betonte, dessen „schönstes Stück (Anm.d.Red.: es ist 260 km lang) durch NÖ führt.“

Heuer wurde auf der ITB Berlin der Startschuss für die internationale Kooperation mit Deutschland (Deutsche Zentrale für Tourismus), Österreich (Österreich Werbung) und Ungarn (Visit Hungary) gegeben, wobei unter dem Slogan „Discover your Danube“ internationale Gäste angesprochen werden sollen.

Eng mit dem Vorhaben verbunden ist auch das Projekt „Donauradweg 3.0“, mit dem gezielt in Qualität, Digitalisierung und Service investiert wird. Ziel ist es, Gästen ein noch besseres Gesamterlebnis zu bieten und die Wertschöpfung in der Region weiter zu steigern. Laut Michael Duscher geht es darum, „auch das Hinterland zu erkunden.“ Es wurde ein eigenes Leitsystem erarbeitet. Mit eingebunden wurden darin 58 Gemeinden, die sich direkt am Donauradweg befinden, sowie 108 Gemeinden im Umland.

Michael Duscher abschließend: „Wir wollen das Radland im Herzen Europas werden.“

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