Reisekostenmanagement

Geschäftsreisen sind wieder im Steigen. Gute Entwicklung bei AirPlus

Print-Ausgabe 22. Februar 2019

Hanno Kirsch

Die Österreich-Niederlassung von Lufthansa AirPlus blickt auf ein erfreuliches Jahr zurück – Umsatz mit der virtuellen Karte A.I.D.A. hat sich sogar verdoppelt

„Die Wirtschaft wächst, es wird wieder mehr für Geschäftsreisen ausgegeben.“ AirPlus Country Manager Hanno Kirsch ist mit der Entwicklung des Reisekostenmanagement-Spezialisten in Österreich zufrieden. 2018 kletterte der über AirPlus hierzulande abgerechnete Flugumsatz um rund 4,4 Prozent auf 470 Mio. Euro, bei den Firmenkreditkarten waren es 273 Mio. Euro. Insgesamt stieg der Österreich-Umsatz um 3,5 Prozent – getragen einerseits durch einige große Neukunden, anderseits durch organisches Wachstum.

Was Hanno Kirsch besonders freut: „Wir haben keinen einzigen Kunden verloren. Wer bei uns ist, bleibt bei uns.“ Dies ist insofern erwähnenswert, als es bei AirPlus in Österreich im Vorjahr eine große Umstellung gab: das zuvor eigenständige Unternehmen (mit Austrian Airlines als Hälfte-Eigentümerin) wurde zu 100 Prozent in die Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH integriert und agiert seit Mai als deren Niederlassung.

Nach außen hin hat sich für die Kunden nichts verändert, ebenso wenig bei den Konditionen, aber es kam zur Vertragsüberführung. Alle Kunden wurden dazu angeschrieben, kein einziger reagierte negativ. Hanno Kirsch: „Wir haben einen sehr guten Ruf.“ Das gilt auch für die Position „innerhalb der AirPlus Familie“, wo Österreich „als sehr effizientes Unternehmen gilt, das die Marktführerschaft hat.“

Die direkte Eingliederung in die Lufthansa AirPlus-Organisation hat laut Kirsch den Vorteil, „viel näher an der Zentrale, viel näher an den Infos und viel näher an den Produkt-Innovationen“ zu sein. Dass einige Entscheidungen jetzt zentral erfolgen, wird durch Einzug des „Agility Management“ innerhalb des Unternehmens (60 Länder, über 1.350 Mitarbeiter­Innen, 51.000 Kunden, 182 Mio. abgewickelte Transaktionen weltweit 2017) mehr als wettgemacht. Dies hat vor allem bei Neu- und Weiterentwicklungen große Vorteile. „Die Zeit der Pflichtenhefte ist vorbei“, so Hanno Kirsch. Prototypen werden bereits in einer Erprobungsphase von der Praxis getestet und nach deren Wünschen hin perfektioniert: „Der Markt sagt, was gut ist und was nicht. Alles bleibt im Fluss. Man wir schneller und flexibler.“

Ein gutes Beispiel dafür ist die Umsetzung des im Dezember 2018 mit den ÖBB abgeschlossenen Akzeptanzvertrages für die Reisestellenkarte UATP (Universal Air Travel Plan). Derzeit läuft die Testphase des von den ÖBB für Firmenkunden entwickelten B2B-Portals. Hanno Kirsch: „Der Bedarf war da. Große Unternehmen rechnen über AirPlus ihre Flug-, Hotel- und Mietwagenbuchungen ab, die Bahn bisher nicht. Jetzt wird das bei allen großen Firmenkunden ausgerollt.“

Unverändert im Fokus des AirPlus-Teams in Österreich ist und bleibt der Vertrieb. „Wir haben da weiter viele Freiräume“, betont Hanno Kirsch.

Gut entwickelt sich auch die Akzeptanz der virtuellen MasterCard A.I.D.A. (AirPlus Integrated Data Acceptance), über die all jene Transaktionen abgewickelt werden, bei denen die UATP (Universal Air Travel Plan)-Card nicht akzeptiert wird. 2018 verdoppelte sich der A.I.D.A.-Umsatz in Österreich von 7 auf 14 Mio. Euro. „Mit der virtuellen Karte werden primär Hotels bezahlt“, so Kirsch. Mit zu der starken A.I.D.A.-Entwicklung trägt deren gute Etablierung auf großen Buchungsplattformen, wie HRS oder Booking.com, bei: „Der Kunde hat die Wahl, A.I.D.A. ist als Bezahlfunktion automatisch hinterlegt.“ 

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Erstellt am: 22. Februar 2019

Freut sich, dass bestehende Kunden AirPlus weiter die Treue halten:
Country Manager Hanno Kirsch

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