Hogast – Hotel Gastro Pool

Neues Hogast B2B-Tool ist online:
5 Säulen, so einfach wie eCommerce

Print-Ausgabe 14. August 2020

Roland Stedile ist davon überzeugt, dass myHOGAST in Krisenzeiten eine groe Hilfe sein kann
Bild: © Daniel Holzbauer/HOGAST

Die Plattform myHOGAST setzt auf KI, ersetzt das alte Online-Beschaffungssystem EasyGoing und soll Hoteliers und Gastronomen den Alltag erleichtern

Mit EasyGoing hat die Hogast im Jahr 2002 ein neues Online-Beschaffungssystem für die Mitglieder vorgestellt, 18 Jahre später tritt myHOGAST schrittweise die Nachfolge an. Die neue Software der Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie (2.330 Mitglieder bzw. 3.018 Mitgliedsbetriebe im Wirtschaftsjahr 2018/2019) ist bereits aktiv. Die Bestell-, Controlling- und Informationsplattform kombiniert dabei alle Vorzüge eines B2B-Tools mit der einfachen Bedienbarkeit moderner eCommerce-Shops. 

„B2B und B2C sind Kategorien, die heutzutage immer mehr verschwimmen“, so Roland Stedile, IT-Bereichsleiter der Hogast. Dies liegt laut ihm daran, dass sich Menschen im Privatleben an Amazon & Co gewöhnt haben und in ihrem beruflichen Umfeld ähnliche Hilfsmittel wünschen: „Der Hauptvorzug eines eCommerce-Shops ist die einfache Bedienbarkeit. Es gibt keine Zugangshürden, jeder findet sich sofort zurecht und wird auf der ‚Customer Journey‘ begleitet. All das leistet auch myHOGAST.“ 

Das neue System fußt auf fünf Säulen. Die erste und wichtigste lautet, dass myHOGAST weitgehend selbsterklärend ist. Eng damit verbunden ist die übersichtliche Struktur der Website (Säule zwei), zu der auch die neue Optik beiträgt. Die wichtigsten Funktionen sind schon auf der Startseite sicht- und nutzbar. „myHOGAST konzentriert sich auf Tools, die Verantwortlichen und Mitarbeitern im Hotel oder Restaurant helfen. Wir wollten das ‚Smartphone-Phänomen‘ vermeiden – wo es einen Wettlauf um die Leistung gibt, während die User in der Praxis nur 5 % der Möglichkeiten nutzt“, so Stedile. Auch die Trennung von Bestell- und Informationsbereich trägt zur Strukturiertheit bei. 

Säule drei ist die künstliche Intelligenz (KI), die User unterstützen soll: Artikel werden aufgrund des bisherigen Einkaufsverhaltens gereiht, kostengünstigere Varianten vorgeschlagen und Produkte, die ein Lieferpartner nicht mehr im Sortiment hat, mit einem Klick ersetzt. Dazu kommen als vierte und fünfte Säule die lieferantenübergreifende Suche und das res-
ponsive Design. „BenutzerInnen kommen in myHOGAST über den gewünschten Artikel zum Lieferanten, nicht mehr umgekehrt. Außerdem war uns wichtig, dass das System auch uneingeschränkt verwendet werden kann, wenn der Nutzer statt am Arbeitsplatz gerade mit Tablet im Zug sitzt“, so Stedile. 

Die letzten Schritte zur Implementierung von myHOGAST erfolgten, als die COVID-19 Krise bereits den Alltag voll im Griff hatte und eine Zusatzmotivation lieferte, das System möglichst rasch einsatzfähig zu machen. Stedile: „Das Hauptziel der Plattform ist es, unseren Mitgliedern den Alltag zu erleichtern, der Weg dorthin heißt Prozess-
optimierung. Das ist in Krisenzeiten noch wichtiger als sonst. In einer wirtschaftlich angespannten Situation sollten Verantwortliche in einem Tourismusbetrieb weder Zeit noch Geld verlieren, beides ist durch myHOGAST gewährleistet.“
 

EasyGoing-User können unbesorgt zum neuen System wechseln, die Zugangsdaten sind ident. Alle Listen, Auswertungen und Anwender-Daten werden automatisch auf https://my.hogast.at übertragen. EasyGoing bleibt zunächst noch aktiv, um die Umstellung leichter zu gestalten. 

Mit ihren etwas mehr als 3.000 Mitgliedsbetrieben erzielte die Hogast im Wirtschaftsjahr 2018/2019 einem Umsatz von 976,3 Mio. Euro (die Unternehmensgruppe sogar 1,3 Mrd. Euro). Der süddeutsche Raum wird vom Tochterunternehmen mit Sitz in München betreut. Teil der Hogast-Gruppe sind außerdem der HOTEL GASTRO POOL für kleinere und mittelständische Hotels und Gastronomiebetriebe sowie HANDOVER für Einrichtungen im Pflegebereich.  

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