Klopeiner See - Südkärnten

Erfolgsrezept mit Rad und Kultur

Print-Ausgabe 14. Jänner 2016

Helmuth Micheler

Die Region Klopeiner See - Südkärnten schaffte im Sommer 2015 ein starkes Nächtigungsplus – das hat seine Gründe – Erfolgslauf soll sich heuer fortsetzen

Mit einem stolzen Plus von 3,3 Prozent auf 688.565 Nächtigungen schloss Sankt Kanzian am Klopeiner See die Sommersaison 2015 ab. Es handelt sich um den mit rund vier Fünftel aufkommensstärksten Teil der Tourismusregion Klopeiner See - Südkärnten, die im Sommer 2015 mit 884.750 Übernachtungen ein Plus von 2,6 Prozent verbuchen konnte. Die starke Entwicklung des Winters 2014/15 in der Region (+ 6,6 % auf rund 75.000 Nächte) wurde damit eindrucksvoll fortgesetzt, womit auch die Gesamtbilanz erfreulich war. „2015 war für uns im Kärnten-Vergleich ein gutes Jahr, konnte die Region doch um über 4 Prozent bei den Nächtigungen wachsen“, freut sich Regions-Geschäftsführer Helmuth Micheler.

Die Strategie weg vom reinen Badesee, hin zur Darstellung des Tourismusgebiets als vielfältige Rad- und Kulturdestination und das über die Grenze zu Slowenien hinaus scheint damit aufzugehen. Den eingeschlagenen Weg will Micheler fortsetzen: „Unsere Schwerpunkte 2016 liegen im B2B-Bereich ganz klar weiter in der Vernetzung mit dem slowenischen Raum.“

Angebote wie die Kanutour im Bergwerk, das Stollenbiken, die Floßfahrt auf der Drau aber auch die grenzüberschreitenden geführten Touren im Geopark Karawanken bilden dabei laut Micheler „eine einzigartige Basis für Gruppenangebote und für Bausteine von Reiseveranstaltern.“

Die vor zehn Jahren gegründete Region Klopeiner See - Südkärnten sieht er als Full Service Destination-Company: „Wir organisieren komplette Reisen, bieten aber auf Wunsch auch nur einzelne Komponenten an – egal ob Hotellerie, Gastronomie, Ausflugsziele oder besondere Erlebnisse mit ausgebildeten Guides“, so Micheler, der nach seinem Germanistik & Medienkommunikations-Studium an der Alpe Adria Universität Klagenfurt seine Karriere Ende der 1990er Jahre als Projektmanager in der Strafinger Tourismuswerkstatt startete. Außerdem war Micheler Projektmanager bei der Kärnten Werbung, vier Jahre als Geschäftsführer der Osttirol Werbung bzw. des TVB Osttirol sowie seit September 2009 die Geschäftsführung der Klopeiner See - Südkärnten GmbH.

Die Vorausbuchungen für 2016 laufen bereits vielversprechend an. Helmuth Micheler: „Die Region punktet nicht nur mit einer außerordentlichen Vielfalt an Gastgebern, sondern auch mit dem umfangreichen Angebot im sportlichen aber auch kulturellen Bereich.“ So ist z. B. neben dem Panoramaweg Südalpen, den kostenlosen geführten Touren im Rahmen von „SeenFitness“ vor allem der „Trail Park Petzen“ für Mountainbiker zum Must geworden. Kulturelle Highlights sind neben dem Museum Liaunig die Eberndorfer Komödienspiele und die Lange Nacht des Tanzes am Klopeiner See.

Artikel teilen per Mail verschicken ausdrucken

Erstellt am: 14. Jänner 2016

Setzt auf Vielfalt statt Monokultur: Helmuth Micheler

Kommentar schreiben

Bitte die Netiquette einhalten. * Pflichtfelder

CAPTCHA image

Nach oben