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Vor knapp drei Monaten eröffnete die österreichische Hotelgruppe Arcotel im Althan Quartier beim Franz-Josefs-Bahnhof in Wiens neuntem Bezirk das bereits 12. Hotel der Gruppe (sechs davon in Deutschland) und das 4. Haus in der österreichischen Bundeshauptstadt: das Arcotel AQ. T.A.I. hat dem 4-Sterne-Hotel mit 157 Zimmern (darunter 10 Junior Suiten, drei Suiten und eine Business Suite) einen Besuch abgestattet. Mit dabei: Arcotel CEO Martin Lachout und die Direktorin des Hauses, Rebecca Penz.
Für die „Gastgeberin“ (so lautet die offizielle Bezeichnung) Rebecca Penz ist die Stadthotellerie eine neue Erfahrung. Bisher war die Juristin (Uni Graz) und WIFI Steiermark-Absolventin (Marketing & Sales im Tourismus) ausschließlich in der Resort-Hotellerie tätig, lange Zeit bei der zu Red Bull gehörenden Hotelgruppe „Taurora“, zuletzt im 4-Sterne Superior Almwellness Hotel Pierer. Seit März dieses Jahres ist Rebecca Penz nun Teil der Arcotel-Familie.
Das Arcotel AQ ist laut Martin Lachout in mehrfacher Hinsicht einzigartig. So ist AQ der kürzeste Name aller Häuser von Arcotel und mit zwei Panoramaliften („So etwas habe ich noch nie gehabt, in meinem ganzen Berufsleben nicht") gelangt man in den 5. Stock, wo sich Lobby, Bar und Restaurant, eine große Terrasse, ein Fitnesscenter und der Seminarbereich (alle mit Terrasse) befinden. Die Zimmer befinden sich im 5. und im 6. Stock des Hauses.
Es ist, wie sich rasch herausstellte, ein Haus mit extrem viel Wien-Flair. Das reicht hin bis zur Farbwahl, zu den Tapeten etc. Lachout nahm öfters das Kunstwort „Rüchitüschi“ in den Mund. So ziert ein schwerer Bühnenvorhang in Moosbraun die einladende Lobby, es gibt viele Grünpflanzentapeten und einladende Separées im Barbereich. „Vor allem am Abend ist die Stimmung wirklich sensationell", so Martin Lachout.
Der Hauch von „Grand Siècle“ zieht sich durch das gesamte Designkonzept des Hotels, samt „Wiener Geflecht“ des Thonet-Stuhls, ein Symbol der Wiener Kaffeehauskultur. Die Zimmer und Suiten sind mit Joka-Betten ausgestattet, überall gibt es gerundete Ecken und Kanten und bodentiefe Fenster. Die offen gestalteten Bäder sind mit Fliesen in Moosgrün gehalten.
© Fotos: https://aq.arcotel.com
Wichtig für Betriebsführung ist die fortschreitende Digitalisierung. „Wir arbeiten gruppenweit daran, wie wir das Property Management System (PMS) besser nutzen können“, so Martin Lachout, demzufolge es „schon richtungsweisende PMS gibt. Am Ende soll sich ein Empfangs-Mitarbeiter nur noch um den Gast kümmern.“
Für den CEO der Arcotel-Gruppe stellt der Empfang die Schlüsselstelle eines Hauses dar: „Der Gast soll sich wohlfühlen.“ Für Martin Lachout war das Arcotel AQ „ein Zukunftsprojekt“.
Das nächste Haus steht übrigens bereits in den Startlöchern: Das Arcotel Tabakfabrik Linz, das als Highlight über ein „Skyrestaurant“ in über 100 m Höhe mit Terrasse und Bar verfügen wird. Die Eröffnung erfolgt im kommenden Jahr.
Erstellt am: 23. Juli 2025
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