Print-Ausgabe 13. Juni 2025

„Wir verbinden in unserem Hotel das Beste von Gastfreundschaft und Stil“, so die stolzen Besitzer von „Das Esel“, Aline Grasl-Gagern und ihr Ehemann Emanuel Grasl
Die einstige Frühstückspension „Drahteselböck“ in Rust erstrahlt seit April in neuem Glanz – seit rund einem Jahr gehört das Hotel neuen Eigentümern
Vor etwas mehr als einem Jahr übernahmen die Innenarchitektin Aline Grasl-Gagern und ihr Ehemann, der ehemalige Event-Veranstalter Emanuel Grasl (er war Betreiber einiger Business Locations im Raum Wien), die damalige Frühstückspension „Drahteselböck“ vom Gastronomie-Duo Walter und Eveline Eselböck im burgenländischen Rust am Neusiedler See. „Es war eine Herzensangelegenheit“, betont Aline Grasl-Gagern, die dem 3-Sterne Hotel mit 23 Zimmern (19 davon mit Balkon) schrittweise neues Leben einhauchte, es während der kalten Jahreszeit 2024/25 umbaute und seit Anfang April als Boutique-Hotel neu eröffnete. T.A.I. hat sich „Das Esel . Kleinod in Rust“, wie die Grasls ihr Refugium nennen (offizielle Bezeichnung ist die Hotel Olé GmbH), bereits angesehen.
Beim „Das Esel“ handelt es sich um ein vor rund 14 Jahren restauriertes Haus aus den 1970er Jahren, das die Eselböcks als Ziel für Fahrradliebhaber und Ausflügler verankerten. Die nunmehrigen Eigentümer, Aline Grasl-Gagern und Emanuel Grasl, leben seit 2015 mit ihren zwei Kindern in einem Nachbarort von Rust und bekamen im November 2024 das Angebot, die Frühstückspension zu übernehmen. „Darüber haben wir zwei Monate geschlafen,“ erinnert sich Aline Grasl-Gagern, die dann zusammen mit ihrem Ehemann „von einem Tag auf den anderen ins kalte Wasser gesprungen“ ist. Nach der Übernahme wurden von Aline Grasl-Gagern einige kleine Veränderungen durchgeführt, wie etwa der neue Loungebereich oder neue Möbel im Garten. Das Engagement hat sich ausgezahlt: „Wir waren überwältigt und dankbar für das Vertrauen, das uns die Gäste in der ersten Saison entgegengebracht haben.“
Ab November wurde dann renoviert. So erhielten alle Zimmer eine Klimaanlage, die Badezimmer ein Facelift. Ebenso wurde der Name auf „Das Esel – Kleinod in Rust“ geändert. Er gilt als „Hommage an die Barockesel des Burgenlands und unsere eigene Faszination für diese einzigartigen Tiere“, meint Aline Grasl-Gagern. Zur Info: Die berühmten Tiere mit weißgelbem Fell und hellblauen Augen tragen zur Erhaltung der einzigartigen Ökosysteme des Burgenlandes bei (im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel werden Barockesel eingesetzt, um das Grasland und die Salzlacken zu bewirtschaften). Sie gelten als ein touristischer Anziehungspunkt und sind zudem ein beliebtes Fotomotiv.
Zur Wahl im „Das Esel“ stehen fünf Zimmertypen, vom 17 m² gemütlichen Einzelzimmer mit Balkon, über 21 m² große Doppelzimmer, „Familienzimmer“ (30 m²) und den 32 m² großen „Connecting Room“ bis hin zum 39 m² großen „Doppelzimmer Plus“ mit Zugang zum Garten mit Pool. Parkplätze sind verfügbar, es gibt auch eine Ladestation für Elektroautos und Haustiere sind erlaubt.
Aline Grasl-Gagern: „Heute ist Das Esel ein Ort, der mit einem idyllischen Garten, Pool und liebevoll zusammengestellten regionalen Bio-Frühstück punktet, auf das wir besonders stolz sind. Wir verbinden in unserem Hotel das Beste von Gastfreundschaft und Stil.“
Vom Hotel aus sind Radtouren am Neusiedler See – eines der schönsten Naturschutzgebiete Österreichs – möglich („Das Esel“ befindet sich direkt an einem Radweg, von wo aus sich ideal die pannonische Tiefebene erkunden lässt; dank der Kooperation mit Fahrrad Migschitz stehen moderne E-Bikes bereit, es gibt auch einen versperrbaren Fahrradraum). Ebenso können Weinverkostungen unternommen werden (u.a. Führungen im Weingut Heidi Schröck & Söhne inklusive Verkostung und Jause), Spaziergänge durch das historische Rust, Vogelbeobachtungen im Nationalpark oder kulturelle Highlights à la Oper im Steinbruch oder Seefestspiele Mörbisch. www.das-esel.com
Erstellt am: 13. Juni 2025
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