Ferienflüge ab Österreich

Sommer mit Avanti, Astra & Co.
Bud Spencer spielt im Hintergrund mit

Print-Ausgabe 19. Mai 2017

Der Sommer 2017 beschert Österreichs Ferienflug-Himmel einige Neuerungen – T.A.I. hat sich die wichtigsten Chartergesellschaften näher angesehen.

Die Veränderungen bei NIKI haben Österreichs Reiseveranstalter ab Dezember 2016 unter Zugzwang gesetzt: Für einen guten Teil der mit NIKI vereinbarten Ferienflüge musste mitten in der Buchungssaison Ersatz gefunden werden. Ergebnis ist eine stattliche Anzahl an Airlines, die zum Teil erstmals Österreich anfliegen.

Die deutsche Avanti Air (AX) kann dabei die zweitlängste Unternehmensgeschichte unter den Neulingen vorweisen (Gründungsjahr 1994; Mistral Air – siehe weiter rechts – hob 1984 erstmals ab). Seit 2000 ist Frankfurt am Main ihr zuhause. Die Flotte besteht aktuell aus zwei Fokker 100-Jets mit Platz für je 100 Passagiere. Im Sommer ist Avanti ab Innsbruck für Idealtours unterwegs und zwar gemeinsam mit FTI nach Lamezia Terme, zusammen mit der TUI Group nach Ibiza sowie exklusiv für Idealtours nach Menorca, Kefalonia, Thessaloniki und Preveza/Lefkas.

Small Plant Airlines (5P) fliegt von Graz und Linz nach Heraklion, von Graz nach Rhodos und noch bis Mitte Juni ab Innsbruck nach Thessaloniki. Sie wurde 2010 in Vilnius als Nachfolgerin der FlyLAL gegründet. Small Planet sieht sich als paneuropäischer Charter-Anbieter. Insgesamt betreibt die Gruppe (Tochtergesellschaften in Deutschland, Polen und Thailand) aktuell 21 Airbus-Maschinen (17 A320 und vier A321).

Springer Reisen hat die griechische Astra Airlines (A2) für ihre Graz-Paros Flüge engagiert. Astra hat ihren Sitz in Thessaloniki, wurde 2008 gegründet und betreibt eine Flotte von fünf Flugzeugen, darunter eine Boeing 737-400 mit 168 Sitzen, einen BAe 146-300 Jet mit 112 Plätzen sowie drei Turboprops (ATR 42 und ATR 72 für 48 bzw. 70 Passagiere). Auf den Graz-Paros-Flügen kommt die BAe 146 zum Einsatz.

Mit der italienischen Mistral Air (M4) arbeitet Springer Reisen für die bevorstehenden Feiertagsflüge von Graz nach Bari, Rom, Neapel, Palermo und Catania zusammen. Gegründet wurde Mistral vor 36 Jahren von dem im Vorjahr gestorbenen Schauspieler Bud Spencer, ihren Flugbetrieb nahm sie 1984 auf. Heute gehört Mistral der italienischen Post. Sie verfügt über elf Flugzeuge (fünf ATR 72, vier Boeing 737 und zwei MD-82). 

 

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Erstellt am: 19. Mai 2017

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