Singapore Airlines

SIA-Storytelling: „Was tun, wenn
das schreiende Baby das eigene ist?“

Print-Ausgabe 19. April 2019

V.l.: Sy Yen Chen, Laurence Bay und Peter Tomasch

Die Antwort darauf lieferte vor kurzem Singapurs Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Laurence Bay – die Fortsetzung folgt dann auf der ITB 2020

Storytelling ist aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, Kernbotschaften zu kommunizieren. Gute Geschichten sagen eben mehr als nackte Zahlen, Fakten und Statistiken. Um wieviel mehr, das beweist seit drei Jahren Laurence Bay, seines Zeichens Botschafter von Singapur in Deutschland: beim traditionellen Lunch von Singapore Airlines auf dem Berliner Funkturm im Rahmen der ITB erzählt er zur Begrüßung stets ein persönliches Erlebnis von sich und seiner Familie als Passagiere des 5-Sterne Carriers (T.A.I. berichtete bereits mit einem Bild kurz darüber).

Vor zwei Jahren tischte Bay die Geschichte seines eigenen Erstflugs als Siebenjähriger auf (zu viel gegessen etc.), im Vorjahr erzählte er von einem Überraschungs-Flug mit seiner Ehefrau, bei dem auf die passende Garderobe vergessen wurde. In beiden Fällen erwiesen sich die Singapore Girls als rettende Engel.

Heuer ging’s „um die schwierigsten Passagiere, die es gibt: Kleinkinder. Was ist, wenn das schreiende Baby das eigene ist?“ Laurence Bay schilderte den Erstflug seiner heute 19 und 17 Jahre alten Buben und wie rührend sich die Singapore Girls – die als Trademark geltenden Flugbegleiterinnen von Singapore Airlines – damals mit „little touches“ um die beiden Schreihälse gekümmert und die gestressten Eltern beruhigt haben. Es war ein 20-Stunden-Flug nach San Francisco, „nicht nonstop und nicht mit dem A380.“ Für Laurence Bay hat diese Art der Betreuung einen hohen Stellenwert: „Viele sind Mütter, viele reisen mit Kindern. Singapore Airlines tut alles für sie!“

Für den General Manager von Singapore Airlines für die DACH-Region Sy Yen Chen und PR-Chef Peter Tomasch war der Rest des Lunches (es war heuer sein 16ter), an dem heuer erstmals auch ein „richtiges“ Singapore Girl teilnahm, danach ein einfaches Spiel. „Wir sehen ein großes Wachstum der SIA Group“, betonte Sy Yen Chen. Die wichtigsten Neuerungen sind die Nonstop-Flüge nach New York sowie als neue Destination Seattle. Ebenso stoßen weitere Airbus A350-900 und Boeing „Dreamliner“ zur Flotte. Die Re­gionaltochter Silk Air wird in zwei Jahren verschwunden sein und in die Muttergesellschaft integriert: „Wir haben dann ein durchgängiges Gesamtprodukt.“ Im Fokus der ITB-Präsentationen stand die neue Airbus A380 Business Class, die bereits auf den Zürich- und London-Flügen zum Einsatz kommt.

Zufrieden ist man bei Singapore Airlines auch mit der Entwicklung im Quellmarkt Österreich, wie Sales Manager DACH, Patrick Bucher, gegenüber T.A.I. betonte. Die Zahlen wären trotz der zusätzlichen Konkurrenz durch Direktflüge ab Wien stabil, „es gibt sogar ein leichtes Wachstum.“

Die meisten Passagiere aus Österreich nutzen die Singapore Airlines-Flüge ab Frankfurt und Düsseldorf, die KundInnen aus Vorarlberg bevorzugen Zürich (dort gibt es das neueste SIA-Produkt), jene aus Tirol und Salzburg fliegen ab München.

Sehr gut funktioniert auch die im Vorjahr geschlossene Joint Venture-Partnerschaft zwischen Singapore Airlines und der Lufthansa Group, also in weiterer Folge auch Austrian Airlines. Für erfreuliche Impulse in die Gegenrichtung sorgt das „stark gestiegene Interesse in Asien Pazifik an Europa-Reisen“, so Sales Manager Patrick Bucher.

Alles bestens also, bei Singapore Airlines, die zu den mit Abstand Eigenkapital-stärksten Airline-Konzernen der Welt zählt. Und das ist nicht Storytelling, sondern Tatsache. 

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