Führungswechsel

Knalleffekt bei NIKI! Suritsch geht, Flugkapitän Oliver Lackmann übernimmt

TAI24TOPNews 5. April 2016

Einen überraschenden Wechsel in der Geschäftsführung gibt es bei der österreichischen Airberlin-Tochter FlyNIKI: Thomas Suritsch (links) wird Mitte April – wie er T.A.I. gegenüber versicherte – aus eigenem Wunsch das Unternehmen verlassen und zwar aufgrund gesundheitlicher Gründe. Es handelt sich um permanent starke Schmerzen in der Wirbelsäule: „Das gehört dringend auskuriert“, betont Suritsch, der seinem Nachfolger Oliver Lackmann (re.) Rosen streut: „Ein guter Mann, die beste Lösung.“

Suritsch – er feiert heuer seinen 60sten Geburtstag - hatte den Großteil seine Karriere bei Austrian Airlines bzw. deren Tochter Lauda Air verbracht. Bei Airberlin war er seit 2013 zunächst als Vice President Crew Operations in Düsseldorf tätig und hat dort die Produktivität wesentlich verbessert, im Mai vorigen Jahres wurde er Geschäftsführer der NIKI Luftfahrt GmbH.

Seinen Nachfolger Oliver Lackmann kennt Suritsch bestens. Lackmann ist seit 2001 bei Airberlin, war zunächst Stationskapitän auf der Airbus Flotte in Düsseldorf, danach Deputy Postholder Flight Operations, fungierte ab 2013 als Flugbetriebsleiter und übernahm im Vorjahr die neu geschaffene Position „Chief Flight Operations Officer (CFOO)". Damit verantworte er den Flugbetrieb, Crewplanung und Training sowie das Operations Compliance & Safety Management und das Aviation Security Management.

NIKI erzielte zuletzt einen Umsatz von 455,7 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt in etwa 840 Mitarbeiter. Derzeit besteht die Flotte aus 21 Flugzeugen, darunter vier Airbus A321 (212 Sitzplätze), 13 Airbus A320 (180 Sitzplätze) sowie fünf Airbus A319 (150 Sitzplätze).

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Erstellt am: 05. April 2016

© Bildarchiv airberlin

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