nicko cruises „World Explorer“

Hochsee-Premiere überall dort „wo große Pötte nicht reinkommen“

Print-Ausgabe 6. April 2018

Mit dem „World Explorer“ stößt nicko cruises ab 2019 in ein von Routenwahl und Preis/Leistungsverhältnis bislang nicht besetztes Marktspektrum vor.

Bei nicko cruises läuft der Countdown für den Start in eine neue Unternehmens-Ära: Bislang auf Flusskreuzfahrten spezialisiert, stößt nicko ab dem Frühjahr 2019 erstmals in den Seereisen-Bereich vor. Möglich macht dies der „World Explorer“, ein Neubau der portugiesischen nicko-Schwester Mystic Cruises, der Ende 2018 erstmals in See stechen wird. Im Winter 2018/19 wird das 5-Sterne Schiff mit Yachtcharakter (200 Passagiere, 105-köpfige Besatzung) für den Kreuzfahrtanbieter „Quark Expeditions“ im Vollcharter in der Antarktis unterwegs sein, um dann den Rest der Saison bis Herbst 2019 unter nicko-Flagge mit Fokus auf die deutschsprachigen Quellmärkte durch die Weltmeere zu kreuzen.

Das nicko-Team hat dafür ein uniques Programm ausgearbeitet, „jenseits des Massentourismus“, wie Verkaufsleiter Bernhard Vogel im Zuge einer Roadshow betonte: „Wir werden sehr kleine Orte und Häfen anfahren, dort wo große Pötte nicht hinkommen.“ So werden u.a. Norwegens Fjorde angesteuert, „wo normaler Weise nur Hurtigruten reinkommen“ und in London geht’s durch die Towerbridge. Von der Routenplanung her ist laut Bernhard Vogel „der Weg mit das Ziel: viel erleben, bequem genießen, lange Liegezeiten.“

Preislich sind die „World Explorer“-Cruises in einem Segment angesiedelt, „das kein anderer bedient. Da gibt’s kein anderes Schiff: entweder ist es gleich groß aber teurer, oder wesentlich größer“, so Bernhard Vogel.

Formell handelt es sich beim „World Explorer“ (126 m lang, 19 m breit, 4,7 m Tiefgang) um ein Expeditionsschiff: 18 Zodiacs à 11 Personen, Eisklasse 1B, was für bis zu 75 cm dickes Eis reicht, gläsernes Observation-Deck, Kajaks an Bord und dieselelektrischer-Hybridantrieb, der wichtig für Arktis-Reisen ist, da umweltschonend. Der „World Explorer“ wird aber auch auf Routen in warmen Gewässern eingesetzt, „mit außergewöhnlichen, spannenden Ausflügen, wie bei Flusskreuzfahrten“, betont Bernhard Vogel.

Aufgrund seiner Kompaktheit liegt der „World Explorer“ meist in Stadtzentren vor Anker, wie z.B. in St. Petersburg Nahe der Eremitage oder in London. Zum Ausflugsprogramm gehören Highlights, wie eine Fahrt mit Citroën 2CV-Enten durch Amsterdam, Helikopter-Rundflüge in Island und Monte Carlo, sowie „viel Kulinarik mit Weinverkostungen.“ Die meisten Fahrten sind miteinander kombinierbar, da es kaum Turnusse gibt.

Gestartet wird am 15. April 2019 mit der 18-tägigen Transatlantik-Überquerung Rio de Janeiro – Porto. Es folgen vier Reisen im Mittelmeer (u. a. Marbella, St. Tropez, Amalfi-Küste, etc.), Westeuropa, Nordland-Baltikum (zweimal), Island-Grönland (zweimal), Hamburg-Südnorwegen, retour nach Porto und von dort am 4. Oktober wieder retour nach Rio.

An Bord fehlt’s an nichts (7 Decks, Pool, Heliport, Laufbahn, Theater, Bars, Wellness, Casino, Cigar-Lounge, Infotainment, freie Tischwahl, Zimmerservice, Getränke- und Ausflugspakete, Vorträge, Brückenführungen, Pilates, Yoga … Die ausschließlich Außenkabinen beginnen bei 17 m², reichen über 25 m² große Infinity-Kabinen mit sehr großen Fenstern bis zum Boden, und Veranda-Kabinen inkl. 5 m² Balkon, bis hin zu den Suiten (von 28 bis 43 ½ m²). Bernhard Vogel ist überzeugt, mit dem „World Explorer“ einen Volltreffer für den deutschsprachigen Markt zu landen: „Wir gehen davon aus, dass 95 Prozent der Gäste aus der DACH-Region kommen werden.“ 

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Erstellt am: 06. April 2018

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