Bergbahn-Ranking

Österreichs Top 40 Bergbahnen. Keiner unter 10 Mio. Euro Umsatz

Print-Ausgabe 21. April 2017

An der Spitze steht einsam die Silvrettaseilbahn AG, gefolgt von den Zillertaler Gletscherbahnen und der Bergbahn AG Kitzbühel – die Kennzahlen sind beachtlich

Bergbahnen gehören zu den wichtigsten Playern im Tourismus, sommers wie winters. Laut WKÖ gibt es aktuell 523 Seilbahnunternehmen in Österreich, die es zusammen auf Umsatzerlöse von 1,527 Mrd. Euro bringen. Doch wie in jeder Branche prägen einige große Betriebe das Geschehen. Welche dies sind, darüber gab es bislang nur Mutmaßungen. T.A.I. hat aus diesem Grund ein Ranking der Top-40 Unternehmen erstellt, denen eines gemein ist: Sie erwirtschaften durch die Bank Umsätze von jenseits der 10 Mio. Euro.

Alle anderen liegen darunter, bis auf ein Unternehmen (Nauderer Bergbahnen), weshalb auch dieses als 41. Bergbahn in die Statistik mit aufgenommen wurde. Das Spitzentrio bilden die Silvrettaseilbahn AG (Ischgl), die Zillertaler Gletscherbahnen (Tux, Zillertal) und die Bergbahn AG Kitzbühel.

Die Top-40 (also ohne Nauderer Bergbahnen) stellen knapp 8 Prozent aller Seilbahnunternehmen in Österreich dar, erwirtschaften aber mit 953,6 Mio. Euro knappe zwei Drittel (62,5 Prozent) des Umsatzes. Die Top-10 alleine bringen 418 Mio. Euro Umsatz in die Waagschale, was 27,4 Prozent (!) aller österreichischen Bergbahnen entspricht bzw. mehr als zwei Fünftel (43,8 Prozent) der Top-40.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist beachtlich: Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) erreicht im Durchschnitt 9,3 Prozent vom Umsatz, der Cash-Flow knapp ein Drittel (32,2 Prozent) und die Entschuldungsdauer bewegt sich durchschnittlich bei 5,2 Jahren.

Ausreißer gibt es nach oben und unten. Wer die besten Performer unter Österreichs Bergbahn-Riesen sind, darüber informieren die folgenden Einzeltabellen.

Eine Übersicht über die Top 40 Bergbahnunternehmen Österreichs mit mehr als 10 Millionen Euro Umsatz findet sich unter http://www.tai.at/files/bergbahnen_top_40.jpg

Zur Erklärung: Alle Daten stammen von den Bilanzen und GuV des Geschäftsjahres 2014/2015. Sofern darin nur das Rohergebnis und kein Umsatz angeführt wurde, erfolgte eine Schätzung des ca. Umsatzwertes (möglich wurde dies aufgrund der Zahlen jener Unternehmen, für die sowohl Umsatz als auch Rohergebnis verfügbar sind).

Die Berechnung des Cashflows erfolgte nach der Praktikermethode und darauf aufbauend die Ermittlung der Entschuldungsdauer (Nettoverschuldung durch Cashflow).

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Erstellt am: 21. April 2017

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