FTI Touristik

„Unschlagbar, da fehlt nichts!“ FTI sieht sich für 2019 gut aufgestellt

Print-Ausgabe 30. November 2018

Blicken dem Reisejahr 2019 mit viel Selbstbewusstsein entgegen: Doris Oberkanins und Alexander Gessl

Trotzdem hofft Österreich-Chef Alexander Gessl auf einen Sommer mit 15 °C Temperatur und hat bezüglich Griechenlands Bauchweh – das begründet er auch

Bei der Vermarktung für das Touristikjahr 2019 zieht FTI alle Register: Vor einem Monat wurden von FTI-Chef Dietmar Gunz 70 JournalistInnen aus fünf Ländern nach El Gouna in Ägypten eingeladen, um die Higlights zu präsentieren, danach folgten von FTI Österreich die Organisation des diesjährigen TRAVELstar-­Forums in Dubai mit über 90 TeilnehmerInnen, und diese Woche die Roadshow „Orange Carpet – Summer of Stars“ mit Stationen in Velden, Graz, Wien und Bratislava. Grund für dieses Präsentations-Feuerwerk ist die starke Ausweitung des Angebotes. „Wir hoffen auf einen guten Sommer mit 15 °C Grad, damit wir die Kapazitäten, die wir aufgelegt haben, auch verkaufen können“, scherzte Österreich-­Chef Alexander Gessl.

Die größte Offensive fährt FTI in der Türkei: „Die wird verdoppelt.“ Flüge gibt es (bis auf KLU) ab allen Bundesländern (Fixcharter mit Pegasus), wobei es mit Sun­Express von Wien zum Teil zweimal täglich nach Antalya geht. Vollcharter werden ab Wien mit Onur Air durchgeführt. Corendon ist über den dynamischen Verkauf eingebunden. Auch Bodrum wird wieder angeflogen. Vom Hotelsektor her sieht Gessl die FTI in der Türkei als „unschlagbar, Ende nie, da fehlt nichts“, mit Hinweis auf den 360 Seiten starken Türkei-­Katalog.

„Wir haben die Kapazitäten geschaffen und das passende Produkt dazu“, gibt sich auch Doris Oberkanins, Director Sales and Trade Marketing, selbstbewusst. Alexander Gessl ergänzt: „Wer die Kapazitäten hat und das Bett, wird die KundInnen kriegen – und auch ernten.“

Die V.A.E. mit Dubai, wo das TRAVELstar-Forum stattfand, sind ein Heimspiel für FTI, die ganzjährig über 15.000 Passagiere aus Österreich pro Jahr in die Golf-Region bringt. Mit Emirates besteht eine Garantievereinbarung ab Österreich.

Stark aufgestellt ist FTI Österreich auch in Ägypten (35.000 Passagiere im Touristikjahr 2017/2018). „Es ist klar und deutlich Wachstumsziel“, so Gessl, der das starke Winterflugprogramm „1:1 im Sommer durchfliegen“ wird. Erstmals gehört auch die Nordküste („weiße Küste“) zum Portfolio, von Marsa Matuh bis Alexandria (Charter vorerst nur ab MUC). Top-Ziel von FTI in Ägypten ist die Life­style-Destination El Gouna am Roten Meer, wo auch das eingangs erwähnte internationale Medien-Meeting abgehalten wurde. Wieder im Kommen sind Nilkreuzfahrten.

Ausmerzen will FTI „die kleine Griechenland-Schwäche“ (Gessl) des Veranstalters – die Kapazität wird verdoppelt. Großkunde ist FTI bei Corendon ab Linz, Graz und Salzburg nach Rhodos und Heraklion. „Ein bisschen Bauchweh“ gesteht Gessl, habe er aber, „weil Griechenland nicht mehr billig ist und auch die Türkei wieder kommt.“

Thema Nummer Vier sind für Gessl die Kanaren, „wo wir uns in Österreich schon sehr etabliert haben“. Dass „wir immer noch wachsen“ (im aktuellen Winter zweistellig), führt er darauf zurück, dass „wir offensichtlich das richtige Produkt“ haben. FTI wird seine Garantie-­Kapazitäten beibehalten, aber beobachten, was mit den Low Cost Carriern passiert, die dort hinfliegen und das Ticket um 150 Euro verkaufen. „Das kostet bei uns eine Strecke.“

Auch die Fernstrecke läuft gut. „Alles in allem sehr zufriedenstellend, wir haben eine sehr gute Bilanz in Österreich“, so Gessl. Als viertgrößter Reisever­anstalter Europas bietet FTI insgesamt 24 Kataloge, 18 davon neu, sechs ganzjährig, ergänzt um neun „Magaloge“ (eine Kombination aus Magazin und Katalog), die dem Trend zur individualisierten Pauschalreise entsprechen. Gessl: „Wir brechen damit das starre Konzept der Pauschalreise auf. Urlauber wollen mehr denn je individuell und flexibel unterwegs sein, neues entdecken und wünschen sich besondere Erlebnisse, wie Thementouren und Begegnungen mit Locals.“

So eine Begegnung ist beispielsweise beim Besuch des von FTI stark unterstützten Sozialprojektes „Malaika“ nahe Hurghada möglich: Produziert wird dort hochwertige Luxuswäsche aus ägyptischer Baumwolle, die Frauen Selbständigkeit ermöglicht und in finanzieller Not unter die Arme greift. Mehr Informationen unter www. malaikalinens.com 

Artikel teilen per Mail verschicken ausdrucken

Erstellt am: 30. November 2018

Kommentar schreiben

Bitte die Netiquette einhalten. * Pflichtfelder

Nach oben