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TUI Österreich-Revolution: One-Way Flug Logik ab Winter 2016/2017

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Dieses Wochenende startet die TUI Group offiziell mit ihrem Winterprogramm 2016/2017, das bereits seit zwei Wochen buchbar ist. Bei der Programm-Präsentation in Mauritius in den beiden neuen RIU Hotels Riu Le Norne und Riu Creole überraschten TUI Österreich CEO Dirk Lukas und COO Lisa Weddig mit einer sensationellen Neuerung: die Einführung der „One-Way Flug Logik“. Diese ermöglicht es, im Bereich der Flugpauschalreisen alle Airlines miteinander zu kombinieren und zwar sowohl im Bereich der Mittel- als auch auf der Fernstrecke Charter (z.B. Condor, Air Berlin, Eurowings). Ergebnis ist eine bisher nicht möglich gewesene Flexibilität.

So werden z.B. Kuba-Reisende bei TUI/1-2-Fly/Gulet mit Condor ab Wien nonstop über Varadero anreisen und mit Eurowings über Köln zurück nach Wien fliegen können.

WICHTIG: Auf den LINIEN-Flügen in die Ferne ist weiterhin Carrier-Gleichheit gefordert. Lisa Weddig: "In der Ferne muss also teilweise mit der gleichen Airline hin und zurück geflogen werden."

Im Mittelstrecken-Bereich geht Lisa Weddig davon aus, dass es durch die neue „One-Way Flug Logik“ auf den Hinreisen einen Trend hin zu Morgenflügen geben wird, während Rückflüge verstärkt für den Abend gebucht werden. „Das stellt unsere Flugsteuerung vor große Anforderungen“, so Weddig. Laut Dirk Lukas ist die TUI Group der einzige Anbieter in Österreich, der diese „One-Way Flug Logik“ darstellen kann.

Generell startet die TUI Group in Österreich mit drei Offensiven in den Winter, und zwar mit einer

  • Spanien-Offensive, einer
  • Bundesländer-Offensive und einer
  • Fernstrecken-Offensive.

In Spanien wurden die Flug-Kapazitäten um 30 Prozent auf 42 Abflüge pro Woche aufgestockt, es gibt 13 neue Strecken. Eine starke Rolle spielt dabei Eurowings (ab Winter drei Maschinen in Wien stationiert, derzeit sind es zwei), die u.a. viermal pro Woche auf die Kanaren starten wird. Das Hotel-Portfolio auf den Kanaren wurde um 40 Prozent auf 700 Anlagen ausgebaut. Erstmals wird Jerez im Winter angeboten, das Mallorca-Programm präsentiert sich ebenfalls stark erweitert.

Bei den Bundesländern kommt die große Offensive im Sommer 2017, Vorgeschmack im Winter 2016/2017 liefern die Verdoppelung Linz-Kapazitäten durch einen neuen Teneriffa-Flieger sowie die Steigerung des Volumens ab Salzburg um ein Fünftel (Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura). Ab Salzburg gibt es wie im Vorjahr auch einen Charter nach Hurghada.

Die Offensive in der Ferne (15.000 Hotels, 5.100 Zusatzleistungen, wie Ausflüge und Transfers, sowie 570 Rundreisen) wird vor allem durch das große Direktflug-Angebot ab Wien getragen, wobei das sensationelle Preis/Leistungsverhältnis als Motor der Entwicklung gilt: es nähert sich mehr und mehr jenem der Mittelstrecke an. Lisa Weddig: „Eine Woche Jerez kostet fast so viel wie eine Woche Thailand.“ Dirk Lukas rechnet damit, dass sich der aktuelle Anteil von 50:50 zwischen Mittel- und Fernstrecke im kommenden Winter Richtung Fernstrecke verschiebt.

Einen wichtigen Part spielt dabei die Gulet Touristik (ca. 30 Prozent der Fernstrecken-Passagiere in der TUI Group). Gulet bietet im Winter 215 Hotels (ein Fünftel mehr als im Vorjahr). Neu sind Zypern (21 Hotels, Schwerpunkt Golf), Madeira (11 Hotels), Mexiko (drei Rundreisen, 11 Hotels) und Tansania/Sansibar (eine Safari, fünf Strandhotels). Gulet bringt im Winter einen Fern- und einen Mittelstrecken-Katalog auf den Markt.

Mehr über die TUI-Neuerungen für den Winter 2016/2017 sowie die mittel- und langfristigen Strategien in der kommenden T.A.I. am 1. Juli.

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Erstellt am: 19. Juni 2016

Klaus Weghofer
20. 6. 2016
Mehr Vertrieb - dann wieder die "alte" TUI
Da ist wohl einiges in Bewegung bei TUI. Wichtig wäre nun das sich TUI nochmehr um den Vertrieb kümmert - hier ist Aufholbedarf meiner Meinung nach. Veranstalter die wesentlich weniger Personen wie die TUI am Start haben sind einfacher, fairer und unkomplizierter im Umgang mit Ihren stationären Vertriebspartnern in Österreich und wesentlich Lösungsorientierter. Kann mich zb. gar nicht mehr errinnern wann jemand von TUI mal bei mir im Büro war und das bei einem Umsatz von mehreren hundert tausend Euro - sehr schwach kann ich nur sagen!
Kathrin Limpel
29. 6. 2016
Antwort an Herrn Weghofer
Sehr geehrter Herr Weghofer,

vielen Dank für Ihr Feedback. Wir nehmen Ihre Kritik ernst und möchten uns sehr gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen dazu austauschen. Wir haben Sie leider in unseren Verzeichnissen nicht gefunden, deshalb melden Sie sich bitte bei uns in der TUI-Zentrale unter 050-884-0. Vertriebsleiter Manfred Fussek freut sich auf Ihren Anruf.

Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Limpel (Pressesprecherin TUI Österreich)

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