Europäische Reiseversicherung

Notfälle als Trend-Barometer

Print-Ausgabe 7. Oktober 2016

Die diesjährige Verteilung der Schadensfälle spiegelt die extremen Verschiebungen bei den meistgebuchten Urlaubszielen wider

Die Europäische Reiseversicherung verzeichnet aufgrund der veränderten Reiseströme in der heurigen Sommersaison (Juni bis August 2016) auch eine Verschiebung bei den Schadensfällen. Führte im Vorjahr die Türkei mit 105 medizinischen Notfällen mit großem Abstand die Notfallstatistik an, sank dieser Wert heuer auf 26 Notfälle (Platz 2). An der Spitze steht nun Griechenland, für das heuer 27 derartige Schadensfälle verzeichnet wurden (Vorjahr 26). An dritter Position liegen die Balearen (heuer 25, Vorjahr 23).

Erfreulich ist der Rückgang an medizinischen Notfällen in den USA. Wurden im vorigen Sommer noch 26 derartige Einsätze registriert, so waren es heuer nur 15.

Weltweit wurden von der Europäischen Reiseversicherung im Zeitraum Juni bis August 301 medizinische Notfälle registriert. Davon war bei 33 Fällen ein begleiteter Rücktransport per Flugzeug erforderlich, in 18 Fällen der besonders aufwendige und kostenintensive Einsatz eines Ambulanzjets (bis zu 25.000 Euro innerhalb Europas, bis zu 100.000 Euro aus Asien sowie den USA und bis zu 150.000 Euro aus Australien).

An der Spitze der medizinischen Diagnosen lagen Verletzung und Unfall (30 Prozent), gefolgt von Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes (11 Prozent) sowie Diagnosen zur Inneren Medizin (6 Prozent).

Abgesehen von diesen Notfällen verzeichnete die Europäische in den Sommermonaten knapp 10.000 Schadensfälle, um rund 10 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

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Erstellt am: 07. Oktober 2016

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