Verkehrsbüro Group

Mit drei Säulen wackelt nichts! Ergebnis-Zuwachs der Verkehrsbüro Group

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Einmal mehr bewährt hat sich im Vorjahr die drei-Säulen-Strategie der Verkehrsbüro Group. Österreichs größtes Touristikunternehmen erwirtschaftete mit den drei Geschäftsbereichen Leisure Touristik, Business Touristik und Hotellerie einen Umsatz von 888,9 Mio. Euro und verzeichnete trotz laut Generaldirektor Harald Nograsek „angespanntem Marktumfeld“ mit einem Ergebnis vor Steuern von 9,6 Mio. Euro (plus 26,6 Prozent) das beste Jahr seit 2012.

Erheblich dazu beigetragen hat die Entwicklung der Hotellerie, die nach einem Verlustjahr gefolgt von einem nur knapp positiven Ergebnis 2015 erstmals seit langem wieder kräftig verdiente. Hier wirkte sich die starke Buchungslage am Wiener Markt aus. In den Bereich Hotellerie fließen neben den Austria Trend Hotels (28 Betriebe) auch die sechs österreichischen Motel One Häuser sowie die Palais Events mit ein.

In der Leisure Touristik stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf 599,3 Mio. Euro, wobei hier Eurotours (inkl. Hofer Reisen) punkten konnten, während die Jumbo Touristik und Verkehrsbüro Ruefa (116 Reisebüros) leichte Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Eurotours trägt bereits zwei Fünftel zum Umsatz dieses Geschäftsbereiches bei, Ruefa etwas mehr als die Hälfte. Bei der Leisure Touristik handelt es sich um den mit Abstand ertragsstärksten Bereich, wobei hierfür vor allem die Eurotours ihren Beitrag leistet.

In der Business Touristik (Geschäftsreisen und Kongressmanagement) gab es hingegen trotz erfreulichen Umsatz-Zuwachs einen Ergebnis-Rückgang. Während sich IT-Prozessoptimierungen kostensenkend auswirkten, drückte der starke Wettbewerbsdruck auf die Margen.

Für heuer sind laut Generaldirektor Harald Nograsek „derzeit keine verlässliche Prognosen“ möglich. Schuld daran haben die schweren politische Krisen im Nahen Osten und die Flüchtlings-Thematik. Ebenso bremst die schleppende Konjunkturentwicklung in Europa das Wachstum im Tourismus. Nograsek: „Die ausgeprägte Diversifizierung des Konzerns erweist sich damit weiterhin als strategisch bedeutsam für eine erfolgreiche Zukunft.“

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Erstellt am: 12. Mai 2016

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