Travelport Austria

Jahr der Neuerungen bei CETS.
Neues Look&Feel, top Datenqualität

Print-Ausgabe 26. Jänner 2018

Rudolf Mertl

Auch die Erfordernisse der neuen Pauschalreiserichtlinie werden mit eingearbeitet – aus der Travelport-Welt sind Apps à la „TripAssist“ und „ViewTrip“ im Anflug.

Mit starkem Rückenwind ins neue Jahr gestartet ist Travelport Austria. Nachdem 2017 durch den Zugewinn des Geschäftsreisespezialisten BTU (Business Travel Unlimited) der Marktanteil gemessen an gebuchten Flugsegmenten erhöht werden konnte – Travelport Austria Geschäftsführer Rudolf Mertl: „BTU hat uns das ganze Jahr beschäftigt“ –, steht im ersten Quartal 2018 die Umstellung der BTU Leisure-Sparte „Die Reiserei“ im Fokus. Zu den bereits 95 auf Travelport umgestellten Workstations der BTU kommen jetzt weitere 25 der „Reiserei“.

Um den neuen Großkunden (BTU setzte inkl. Reiserei zuletzt knapp 120 Mio. Euro um) optimal betreuen zu können, hat Travelport Mitte Jänner mit Martin Stacherl eine Verstärkung ins Team geholt. Stacherl wird sich als Key-Account Manager vor allem um BTU-Belange kümmern. Der frühere Austrian Airlines-Manager hatte wie berichtet im Vorjahr sein Reisebüro 7cs aus Nachfolgegründen an Columbus verkauft. Stacherl gilt nicht nur als ausgewiesener Geschäftsreisespezialist, sondern ist durch 7cs auch bestens mit der Travelport-Welt vertraut.

Im neuen Jahr wird das Travelport Austria-Team rund um Rudolf Mertl im Leisure-Segment einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung des Buchungssystems CETS (Central European Touristic Solutions) legen. Dabei geht es nicht nur um die Anpassung von CETS an die Erfordernisse der neuen Pauschalreiserichtlinie: „Wir haben in den letzten Jahren viele Neuerungen gebracht, jetzt wollen wir die gesamte Struktur überdenken“, so Mertl.

Neben einer Überprüfung des „Look&Feel“ wird auch die Suchlogik neu überdacht und es soll zusätzlicher Content über Flug und Hotel (Travelport ist weltweit der viertgrößte Aggregator für Hotel-Content) hinaus geboten werden (u.a. Parkplätze, Groundline-Produkte, Busanbieter etc.). „Durch die vor zwei Jahren eingeführte ‚DeepLink‘-Funktion haben wir gute Möglichkeiten“, so Mertl (Anm.d.Red.: „DeepLink“ erlaubt durch Verknüpfung mit externen webbasierten Buchungstools den Zugriff auf zusätzlichen Content). Erste Ergebnisse soll es bereits in den nächsten Monaten geben, danach steht die Umsetzung auf dem Programm. Ein weiterer wichtiger Punkt im Zusammenhang mit CETS betrifft die Verbesserung der Datenqualität der Reiseveranstalter.

Aus der Travelport-Welt sollen Apps, wie „TripAssist“ (erlaubt TMCs und Leisure-Reisebüros die direkte Verbindung mit ihren Kunden vor, während und nach der Reise) oder „ViewTrip“ (stelle dem Kunden sämtliche Reiseinfos zur Verfügung, inkl. Flugaktualisierungen, Online-Check-in etc.), sobald sie in deutschsprachigen Versionen verfügbar sind, auch hierzulande ausgerollt werden. Und im Bereich der Airline-Reservierung wird der „Direct Connect“ zu den Airlines weiter ausgebaut (zu Lufthansa Group und IAG besteht er bereits). 

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Erstellt am: 26. Jänner 2018

Bild: Rudolf Mertl, Travelport Austria Geschäftsführer

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