GBTA/VDR Konferenz

iPhone & Co sorgen für smarte Revolution der Geschäftsreisen

Print-Ausgabe 2. Dezember 2016

Vier Fünftel aller Business Traveller schätzen die Möglichkeiten des Smartphones zur Vereinfachung und Unabhängigkeit während der Geschäftsreise

Der heuer zum dritten Mal abgehaltene Megakongresses von GBTA (Global Business Travel Association) und VDR (Verband deutsche Reisemanagement) Mitte November in Frankfurt war dem Thema „Risikomanagement und Zukunft der geschäftlichen Mobilität“ gewidmet. Draußen herrschte richtiges Kongresswetter (Regen, starker Wind und niedrige Temperaturen), drinnen eine fantastische Atmosphäre. „Es ist eine hervorragende Plattform zur Vernetzung, zum Wissenstransfer und zum kollegialen Austausch. Mit unserem breit gefächerten Angebot setzen wir europaweit Maßstäbe“, betonte VDR-Präsident Dirk Gerdom.

Mit dabei war auch eine stattliche Delegation aus Österreich, diesmal zwar nicht so zahlreich wie im Vorjahr, aber sehr motiviert. Allen voran abta-Präsident Hanno Kirsch, die Salesmanagerin für Österreich von Accor Hotels, Sabine Toplak, ein Abordnung der Vienna House Hotels sowie T.A.I. als einziges österreichisches Fachmedium.

Von den Veranstaltern wurden die Räumlichkeiten für den dreitägigen Kongress nicht ohne Grund gewählt: Er ist größer, als das Konferenzzentrum der Messe, das im Vorjahr als Austragungsort diente. Doch heuer kamen mehr Aussteller, die sich nunmehr auf mehr Platz den rund 1.000 TeilnehmerInnen präsentieren konnten.

Ebenso war das Angebot an Fachforen, Plenarvorträgen und Podiumsdiskussionen vergrößert worden, was für so manchen zur sprichwörtlichen „Qual der Wahl“ wurde. Der Themenbogen spannte sich vom Travel Risk Management über Daten und Datenschutz bis hin zu virtuellen Bezahllösungen und Reiserichtlinien. Zu den Referenten gehörten u.a. Concur-Präsident Mike Eberhard, der weltweit führende Experte für Geopolitik und Terrorismusbekämpfung Hagai M. Segal sowie der CEO von American Express Global Business Travel, Doug Anderson.

Im Mittelpunkt stand wie erwähnt das Thema „Duty of care“ (Risikomanagement), das durch die Möglichkeiten des Smartphones immer mehr an Bedeutung gewinnt. Laut Florian Tinnu, Vice President Travel Experience bei Sabre, nützt schon jetzt jeder Reisende sein Mobiltelefon durchschnittlich sechs Stunden pro Tag. Demnach schätzen schon vier Fünftel (78 Prozent) die Vereinfachung und Unabhängigkeit während der Geschäftsreise durch diese moderne Technik und Möglichkeiten, die so ein Smartphone bietet.

„Simless travel“ ist hier das Schlagwort – der Reiseverlauf wird dadurch einfacher und jeder kann unabhängiger agieren. Großer Vorteil ist dabei, das der gesamte Reiseverlauf, inklusive aller Nebenleistungen im Gerät hinterlegt ist.

Einen Höhepunkt am Rande der Konferenz stellte der Galaabend am Dienstag im „Frankfurter Palmengarten“ dar, wo bei gutem Essen und Drinks der Erfahrungsaustausch und das Networking fortgesetzt werden konnte.

abta-Präsident Hanno Kirsch und abta-Vorstandsmitglied Sabine Toplak werden sich bemühen, für 2017 wieder mehr Vertreter der österreichischen Geschäftsreisebranche für eine Teilnahme zu motivieren. Ab 2018 wird der Kongress dann in eine andere deutsche Metropole weiterwandern. Welche, steht noch nicht fest. 

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Erstellt am: 02. Dezember 2016

Wollen 2017 wieder mehr Vertreter aus Österreich für die Kongress-Teilnahme motivieren: Sabine Toplak & Hanno Kirsch

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