Travelport Austria

Geklickte Individualisierung!
Großes Interesse am ShoppingCart

Print-Ausgabe 5. Mai 2017

Bei den Ende April abgehaltenen Travelport Austria Foren war der Andrang der Reisebüros stark – im Hintergrund schwang das neue Pauschalreisegesetz mit.

Das Interesse ist groß: Noch nie zuvor hatte das Travelport Austria Team dermaßen viele Anmeldungen wie für jene Travelport Austria Foren, bei denen Mitte bis Ende April in Wien und Graz die jüngste Innovation des touristischen Buchungssystems CETS im Mittelpunkt stand: der ShoppingCart. Er ermöglicht es erstmals, – bei unverändertem Look & Feel von CETS –, Pauschalreisen veranstalterübergreifend individuell nach Kundenwunsch zusammenzustellen und das mit beliebig vielen Leistungen, von Hotel und Flug über Versicherung und Mietwagen bis hin zum Konzertticket (T.A.I. berichtete bereits ausführlich).

Travelport Austria-Geschäftsführer Rudolf Mertl: „Das Grundprinzip des ShoppingCart in CETS liegt darin, dem Reisebüro mehr Flexibilität denn je zu ermöglichen, wenn es darum geht Reisen für seine Kunden so individuell wie möglich zusammen zu stellen.“

Bei den Travelport Austria Foren brauchte der ShoppingCart nicht lange vorgestellt werden, denn er ist seit Ende März für alle CETS-User verfügbar (der ShoppingCart löste die bisherige ServiceList ab, der einmalige Neustart von CETS genügte). Ein Thema galt der von BranchenvertreterInnen vielfach kritisierten Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in österreichisches Recht: Das ab 2018 gültige Pauschalreisegesetz „neu“ legt der Vermittlung von individuell zusammengestellten Reisebausteinen juristisch große Prügel in den Weg, sorgt für einen administrativen Mehraufwand und macht Buchungen im Reisebüro unnötigerweise komplizierter.

„Da bei unseren Travelport Foren im vergangenen Jahr schon bei der ersten Erwähnung der Pauschalreiserichtlinie zahlreiche Fragen aufgetaucht sind, haben wir das Thema heuer proaktiv mit in die Veranstaltung genommen“, so Sabrina Schöberl, Sales and Marketing Managerin von Travelport Austria.

Dies aus gutem Grund, denn durch den ShoppingCart können die durch das Pauschalreisegesetz „neu“ geschaffenen juristischen Hürden problemlos gemeistert werden. Er ist so konzipiert, dass das Reisebüro nicht in die Veranstalterrolle gedrängt wird. Rudolf Mertl: „Jeder ShoppingCart (Anm.d.Red.: pro CETS Session kann ein eigener ShoppingCart angelegt werden; bis zu drei CETS Sessions können gleichzeitig pro ID laufen) erhält eine eigene übergeordnete Nummer und dennoch bleibt für jede Position eine individuelle Buchungsnummer aufrecht. Ebenso wird der Preis jeder Position separat ausgewiesen und die Positionen werden unabhängig voneinander ins Midoffice-System übertragen.“

Damit steht jenem Ziel, das bei der Entwicklung des ShoppingCart oberste Priorität hatte, nichts mehr im Wege: den Trend zur Individualisierung dazu zu nutzen, die Kunden nicht ins Internet abwandern zu lassen, sondern den Spieß umzudrehen.

„Durch die Möglichkeit, Reisen veranstalterübergreifend zusammen zu stellen, können Beratungskompetenz und Know-how voll ausgespielt und Endkunden vom Internet wieder zurück ins Reisebüro geholt werden“, betont Sabrina Schöberl. Das rege Interesse an den Travelport Austria Foren und die dort erhaltenen Feedbacks unterstreichen, dass die Rechnung aufgehen dürfte. 

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Erstellt am: 05. Mai 2017

Will mit dem ShoppingCart mehr Flexibilität bei Reiseplanung ermöglichen: Travelport Austria-Geschäftsführer Rudolf Mertl

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